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	<title>Tourismusnetzwerk NiedersachsenCorona | Tourismusnetzwerk Niedersachsen</title>
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	<description>Tourismusnetzwerk - Von Touristikern für Touristiker</description>
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		<title>Niedersachsen verlängert Corona-Hilfe für Reisebusbranche</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2022/10/20/niedersachsen-verlaengert-corona-hilfe-fuer-niedersaechsische-reisebusbranche/</link>
		<author>Kathrin Deichmann</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 07:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Deichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/Fotolia_16722530_S-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/Fotolia_16722530_S-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/Fotolia_16722530_S-350x250.jpg 350w" sizes="(max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h3>Althusmann: „Existenzen sichern, Insolvenzen verhindern."</h3>
<span style="color: black;">Das Niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsministerium verlängert die Corona-Hilfe für die niedersächsische Reisebusbranche. Dadurch haben Reisebusunternehmen noch bis 25. November 2022 die Chance, Hilfen aus dem Fördertopf zu beantragen. Hierfür stellt das Land insgesamt 14 Millionen Euro bereit. Aktuell stehen davon noch 8,2 Millionen Euro zur Verfügung. </span>

<span style="color: black;">Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann: „Sehr viele Branchen in Niedersachsen leiden unter massiven wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Für unsere mittelständischen Reisebusunternehmen bedeutet es nach wie vor erhebliche Umsatzausfälle. Das liegt insbesondere an abgesagten Winter- und Weihnachtsreisen sowie an ausgefallenen Klassenfahrten und Gruppentouren. Mit dem Verlängern der Corona-Hilfe unterstützt Niedersachsen dabei, Existenzen zu sichern. Wir helfen dem Mittelstand, um Insolvenzen und Entlassungen zu vermeiden."</span>

<u><span style="color: black;">Hintergrund:</span></u>

<span style="color: black;">Das Niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsministerium hatte zum Abfedern der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie eine Billigkeitsrichtlinie aufgelegt, um die Reisebusbranche zu unterstützen. Das Gesamtvolumen umfasst 14 Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen. Die Richtlinie lief am 31. Dezember 2021 aus. Insgesamt wurden bisher 85 Förderanträge in Höhe von rund 5,8 Millionen Euro bewilligt. </span>

<u><span style="color: black;">Wesentliche Eckpunkte:</span></u>

<span style="color: black;">- Erstattet werden sogenannte Vorhaltekosten für Fahrzeuge, die vor dem 17. März 2020 neu oder gebraucht erstanden wurden. Der Antragsteller muss einen Kauf-, Kredit-, Leasing- oder Mietvertrag vorweisen können und ihn bis mindestens 30. April 2022 besessen haben. </span>

<span style="color: black;">- Außerdem muss das Fahrzeug in Niedersachsen zugelassen sein oder nachweisbar über einen dauerhaften Standort in Niedersachsen verfügt haben. Darüber hinaus muss es im Reise-/Gelegenheitsverkehr eingesetzt werden.</span>

<span style="color: black;">- Für den Antrag muss eine Bestätigung eines Steuerberaters beigelegt werden, dass der pandemiebedingte Umsatzverlust mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzzeitraum im Jahr 2019 beträgt. Bei sogenannten Mischbetrieben muss der Umsatzrückgang auf die Reisebussparte (Gelegenheitsverkehr) bezogen werden.</span>

<span style="color: black;">- Die Anträge nimmt die NBank entgegen und bearbeitet sie ebenso.  </span>

<span style="color: black;">- Wenn Antragsteller im Vorhaltekostenförderzeitraum bereits andere staatliche Corona-Hilfe in Anspruch genommen haben, werden sie gegengerechnet.</span>

<span style="color: black;">Weitere Informationen dazu finden Sie auf der zugehörigen Seite der <strong><a href="https://www.nbank.de/F%C3%B6rderprogramme/Aktuelle-F%C3%B6rderprogramme/Corona-Hilfe-f%C3%BCr-die-Reisebusbranche-01.07.2021-bis-30.04.2022.html#wenfoerdernwir" target="_blank" rel="noopener">NBank</a></strong>.</span>

&nbsp;

Ansprechpartner:

<strong>Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung</strong>
<strong><span class="given-name"><b>Pressesprecher Dr. </b>Eike</span> <span class="family-name">Frenzel</span></strong>
Tel.: +49 (0) 511 / 120-5427
E-Mail: <a href="mailto:pressestelle@mw.niedersachsen.de">pressestelle@mw.niedersachsen.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/Fotolia_16722530_S-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/Fotolia_16722530_S-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/Fotolia_16722530_S-350x250.jpg 350w" sizes="(max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h3>Althusmann: „Existenzen sichern, Insolvenzen verhindern."</h3>
<span style="color: black;">Das Niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsministerium verlängert die Corona-Hilfe für die niedersächsische Reisebusbranche. Dadurch haben Reisebusunternehmen noch bis 25. November 2022 die Chance, Hilfen aus dem Fördertopf zu beantragen. Hierfür stellt das Land insgesamt 14 Millionen Euro bereit. Aktuell stehen davon noch 8,2 Millionen Euro zur Verfügung. </span>

<span style="color: black;">Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann: „Sehr viele Branchen in Niedersachsen leiden unter massiven wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Für unsere mittelständischen Reisebusunternehmen bedeutet es nach wie vor erhebliche Umsatzausfälle. Das liegt insbesondere an abgesagten Winter- und Weihnachtsreisen sowie an ausgefallenen Klassenfahrten und Gruppentouren. Mit dem Verlängern der Corona-Hilfe unterstützt Niedersachsen dabei, Existenzen zu sichern. Wir helfen dem Mittelstand, um Insolvenzen und Entlassungen zu vermeiden."</span>

<u><span style="color: black;">Hintergrund:</span></u>

<span style="color: black;">Das Niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsministerium hatte zum Abfedern der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie eine Billigkeitsrichtlinie aufgelegt, um die Reisebusbranche zu unterstützen. Das Gesamtvolumen umfasst 14 Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen. Die Richtlinie lief am 31. Dezember 2021 aus. Insgesamt wurden bisher 85 Förderanträge in Höhe von rund 5,8 Millionen Euro bewilligt. </span>

<u><span style="color: black;">Wesentliche Eckpunkte:</span></u>

<span style="color: black;">- Erstattet werden sogenannte Vorhaltekosten für Fahrzeuge, die vor dem 17. März 2020 neu oder gebraucht erstanden wurden. Der Antragsteller muss einen Kauf-, Kredit-, Leasing- oder Mietvertrag vorweisen können und ihn bis mindestens 30. April 2022 besessen haben. </span>

<span style="color: black;">- Außerdem muss das Fahrzeug in Niedersachsen zugelassen sein oder nachweisbar über einen dauerhaften Standort in Niedersachsen verfügt haben. Darüber hinaus muss es im Reise-/Gelegenheitsverkehr eingesetzt werden.</span>

<span style="color: black;">- Für den Antrag muss eine Bestätigung eines Steuerberaters beigelegt werden, dass der pandemiebedingte Umsatzverlust mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzzeitraum im Jahr 2019 beträgt. Bei sogenannten Mischbetrieben muss der Umsatzrückgang auf die Reisebussparte (Gelegenheitsverkehr) bezogen werden.</span>

<span style="color: black;">- Die Anträge nimmt die NBank entgegen und bearbeitet sie ebenso.  </span>

<span style="color: black;">- Wenn Antragsteller im Vorhaltekostenförderzeitraum bereits andere staatliche Corona-Hilfe in Anspruch genommen haben, werden sie gegengerechnet.</span>

<span style="color: black;">Weitere Informationen dazu finden Sie auf der zugehörigen Seite der <strong><a href="https://www.nbank.de/F%C3%B6rderprogramme/Aktuelle-F%C3%B6rderprogramme/Corona-Hilfe-f%C3%BCr-die-Reisebusbranche-01.07.2021-bis-30.04.2022.html#wenfoerdernwir" target="_blank" rel="noopener">NBank</a></strong>.</span>

&nbsp;

Ansprechpartner:

<strong>Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung</strong>
<strong><span class="given-name"><b>Pressesprecher Dr. </b>Eike</span> <span class="family-name">Frenzel</span></strong>
Tel.: +49 (0) 511 / 120-5427
E-Mail: <a href="mailto:pressestelle@mw.niedersachsen.de">pressestelle@mw.niedersachsen.de</a>]]></content:encoded>
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		<title>dwif-Corona-Kompass: Rund 59 Mrd. Euro Verlust in den Destinationen in Deutschland</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2022/04/01/dwif-corona-kompass-rund-59-mrd-euro-verlust-in-den-destinationen-in-deutschland/</link>
		<author>Kathrin Deichmann</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 07:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Deichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Logo dwif" decoding="async" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-350x250.png 350w" sizes="(max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h3><strong>dwif-Corona-Kompass: Rund 59 Mrd. Euro Verlust in den Destinationen in Deutschland durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Zeitraum Januar bis Dezember 2021</strong></h3>
<p class="Flietext"><i>Nach aktuellen Berechnungen der Tourismusberatung dwif beläuft sich der Umsatzausfall in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum Januar bis Dezember 2021 auf 58,9 Mrd. Euro. Der Übernachtungstourismus ist davon etwas stärker betroffen als der Tagestourismus. Die aktuellen Ergebnisse wurden am 29. März 2022 im Rahmen der Online-Reihe „dwif-Impulse“ präsentiert. </i></p>

<h3>Umsatzeinbußen von rund 59 Mrd. Euro in den Destinationen in Deutschland</h3>
Nach wie vor hält die durch Covid-19 ausgelöste Krise die Tourismusbranche in Atem. Die Nachfrage ist eingebrochen, dann hat sie wieder angezogen, ist erneut eingebrochen, wieder angezogen. Die gesamte Tourismuswirtschaft hofft, 2022 wieder an alte Erfolge anknüpfen und neue Potenziale nutzen zu können. Doch die Rahmenbedingungen bleiben volatil.

Nach aktuellen Berechnungen der Tourismusberatung dwif im Rahmen des dwif-Corona-Kompass beläuft sich der Umsatzausfall in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum Januar bis Dezember 2021 auf 58,9 Mrd. Euro. Der Übernachtungstourismus (Umsatzausfall 31,7 Mrd. Euro) ist davon etwas stärker betroffen als der Tagestourismus (27,2 Mrd. Euro).  Das entspricht rein statistisch wöchentlichen Umsatzeinbußen in diesem Zeitraum in Höhe von 1,1 Mrd. Euro. Hierbei sind die Fahrtkosten für die An- und Abreise noch nicht berücksichtigt.
<p class="Flietext">Die aktuellen Ergebnisse wurden am 29. März 2022 im Rahmen der Online-Reihe „dwif-Impulse“ von Karsten Heinsohn und Moritz Sporer vom dwif präsentiert. Mit ihren Gästen Matthias Hickl (Director Business Intelligence Deutsche Zentrale für Tourismus e. V.) und Dr. Jürgen Amann (Geschäftsführer KölnTourismus GmbH) diskutierten sie zudem die Perspektiven und Herausforderungen für den Deutschland-Tourismus 2022. Interessierte finden das Youtube-Video der Ergebnispräsentation auf <a href="https://www.dwif.de/corona-kompass.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/corona-kompass.html</a></p>


[caption id="attachment_17379" align="aligncenter" width="854"]<a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/03/dwif-Corona-Kompass_Umsatzausfall_2021.png"><img class="wp-image-17379" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/03/dwif-Corona-Kompass_Umsatzausfall_2021-300x169.png" alt="Grafik: Verlust durch Umsatzausfall 2021 in Deutschland" width="854" height="481" /></a> Quelle: dwif 2022[/caption]
<h3><strong>Weitere Details zum dwif-Corona-Kompass im Überblick</strong></h3>
<h3>Tagestourismus &amp; Freizeitwirtschaft: Rückgang der Tagesreisen um 17 Prozent</h3>
<p class="Flietext">Für den Zeitraum Januar bis Dezember 2021 bilanziert der deutschlandweite dwif-Tagesreisenmonitor einen Rückgang der Tagesreisen um rund 17 Prozent im Vergleich zu einem Normaljahr. Ab Frühsommer 2021 war analog zu 2020 jedoch eine schnelle Regenerationsgeschwindigkeit im Gesamtmarkt zu beobachten, sodass im Sommer 2021 in einigen Kalenderwochen das Ausgangsniveau von 2019 sogar übertroffen wurde. Seit dem zweiten Halbjahr 2021 ist eine zunehmende Normalisierung der Aktivitäten zu beobachten, wenngleich für 2021 als Gesamtjahr weiterhin „naturnahe Aktivitäten“ im Trend lagen und tagestouristische Anlässe wie Shopping und Veranstaltungsbesuche immer noch Rückgänge verzeichneten.</p>
<p class="Flietext">Die Freizeitwirtschaft mit ihren Einrichtungen als wichtiger Anlaufpunkt für die Aktivitäten der Einheimischen, der Tages- und Übernachtungsgäste stand zwischen Januar und April 2021 nahezu komplett still. Ab Mai liefen viele Aktivitäten wieder an. Im Sommer 2021 (zwischen Juni und September 2021) lagen die Besucherzahlen noch 21 Prozent unter dem Niveau von 2019.</p>
<p class="Flietext">Für das Gesamtjahr 2021 lagen die Besucherzahlen gemäß dem dwif-Freizeitmonitoring allerdings immer noch um knapp 44 Prozent unter dem Niveau von 2019 und 5 Prozent unter den Vorjahresergebnissen aus 2020. Erneute Einschränkungen durch 2G-Regelungen sowie vereinzelt regionale Lockdowns zum Jahresende verhinderten eine bessere Entwicklung.
Outdoor-Einrichtungen sind nach wie vor im Vorteil. Die Entwicklung in Indoor-Einrichtungen ist vom weiteren Pandemieverlauf abhängig. Aus momentaner Sicht ist mit wegfallenden Einschränkungen jedoch eine Annäherung der Besucherzahlen für 2022 an das Vorkrisenjahr 2019 möglich.</p>

<h3>Übernachtungstourismus 2021</h3>
<p class="Flietext">Im Zeitraum Januar bis Dezember 2021 wurden im Vergleich zu einem Normaljahr bundesweit rund 185 Mio. gewerbliche Übernachtungen weniger verzeichnet (-37,4 Prozent). Die Entwicklung zeigte sich länderspezifisch jedoch sehr unterschiedlich und reichte von -10,0 Prozent (Schleswig-Holstein) bis -59,1 Prozent (Berlin). 2021 waren die innerdeutschen Aktiv-Urlaubsziele an den Küsten und Seen stark nachgefragt. Lokal waren bereits wieder Zuwächse durch einen ausgebuchten Ferienwohnungsmarkt und das starke Camping-Segment zu beobachten. Die Recovery in Städtedestinationen gestaltet sich nach wie vor langsamer, aber mit ersten positiven Signalen.</p>


[caption id="attachment_17380" align="aligncenter" width="854"]<a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/03/dwif-Corona-Kompass_Uebernachtungsvolumen_2021.png"><img class="wp-image-17380" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/03/dwif-Corona-Kompass_Uebernachtungsvolumen_2021-300x169.png" alt="Grafik: Attraktivität einer Destination wieder entscheidender als Corona-Regularien" width="854" height="481" /></a> Quelle: dwif 2022, Daten: Statistisches Bundesamt. Kartengrundlage: GfK[/caption]

Regional betrachtet waren die Übernachtungsrückgänge im Vergleich zu einem Normaljahr an der Ostsee Schleswig-Holstein, in der Holsteinischen Schweiz, in der Prignitz, an der schleswig-holsteinische Nordessküste und im Lausitzer Seenland sowie in der Region Mittelweser am geringsten. Unter den Regionen mit den größten Einbußen gegenüber der Zeit vor der Corona-Pandemie finden sich die Ahr (bedingt durch die Flutkatastrophe) sowie die Städtedestinationen Düsseldorf und Kreis Mettmann, Berlin, Main und Taunus (mit Frankfurt/Main) und München – allesamt geprägt von hohen Anteilen in den Geschäftsreisesegmenten und/oder im Incoming.
In den Sommerferienmonaten Juli bis August 2021 verbuchten bundesweit immerhin fast 50 Destinationen Übernachtungszuwächse gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019.
<h3>Fokus Gastgewerbe</h3>
Viele Betriebe in Urlaubsregionen konnten 2021 höhere Preise durchsetzen, während die durchschnittlichen Zimmerpreise bundesweit um rund 15 Prozent zurückgingen (2021 gegenüber 2019). Allerdings erreichen die Preisniveaus in der Hochsaison teilweise bereits die Akzeptanzgrenze bei den Gästen. Die Stadthotellerie erholt sich nur langsam und Kapazitäts-/Zugangsbeschränkungen durch Hygiene- und Abstandsregeln drücken weiterhin die Auslastung. MICE-Betriebe und der Kultur- und Eventbereich erholen sich zunehmend.

Eine der größten Herausforderungen für die Betriebe ist und bleibt der Personalmangel. Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: -12 Prozent bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im deutschen Gastgewerbe (2021 gegenüber 2019) und -21 Prozent bei den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Hinzu kommen steigende Energie-, Lebensmittel- und Rohstoffpreise, die kurzfristig weitere Preisanpassungen bei den Betrieben notwendig machen.

Die aktuelle Datenlage lässt keine Rückschlüsse auf ein „massives Unternehmenssterben“ im bundesdeutschen Gastgewerbe zu, bestätigt aber insgesamt eine geringere Dynamik, denn die Anzahl der Insolvenzen sowie Gewerbeabmeldungen/-anmeldungen sind rückläufig.
<h3>dwif-Corona-Kompass bietet Touristiker*innen Orientierung</h3>
Der dwif-Corona-Kompass liefert Destinationen, Gastgewerbe und Freizeitwirtschaft seit Beginn der Pandemie nutzenstiftende Fakten zu den Auswirkungen der Corona-Krise. Die Schlüsselfragen im aktuellen dwif-Corona-Kompass lauten: Welche Destinationen waren im Übernachtungstourismus 2021 wie stark betroffen? Haben Tagestourismus und Freizeitwirtschaft das Tal durchschritten? Wie steht es um den touristischen Arbeitsmarkt? Welche Trends lassen sich aus den Daten ableiten?

Exklusiv wurden auch diesmal die dwif-Umsatzausfallberechnungen für Deutschland vorgestellt: Wie stark hat der Übernachtungstourismus gelitten? Wie stark der Tagestourismus? Gab es Unterschiede im Vergleich zum ersten Pandemiejahr und wenn ja welche?

Antworten auf diese Fragen finden Touristiker*innen im aktuellen dwif-Corona-Kompass. Die Ergebnisse stehen als kostenfreier Download zur Verfügung und auch das Youtube-Video dazu ist bereits online. Mehr dazu unter <a href="https://www.dwif.de/corona-kompass.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/corona-kompass.html</a>

&nbsp;

Ansprechpartnerin:

<strong>dwif – WEGWEISEND im Tourismus</strong>
<strong>Susanne Grasegger</strong>
PR &amp; Marketing
Tel: +49 (0) 89 / 237 028 9-21
E-Mail: <a href="mailto:s.grasegger@dwif.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">s.grasegger@dwif.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Logo dwif" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h3><strong>dwif-Corona-Kompass: Rund 59 Mrd. Euro Verlust in den Destinationen in Deutschland durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Zeitraum Januar bis Dezember 2021</strong></h3>
<p class="Flietext"><i>Nach aktuellen Berechnungen der Tourismusberatung dwif beläuft sich der Umsatzausfall in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum Januar bis Dezember 2021 auf 58,9 Mrd. Euro. Der Übernachtungstourismus ist davon etwas stärker betroffen als der Tagestourismus. Die aktuellen Ergebnisse wurden am 29. März 2022 im Rahmen der Online-Reihe „dwif-Impulse“ präsentiert. </i></p>

<h3>Umsatzeinbußen von rund 59 Mrd. Euro in den Destinationen in Deutschland</h3>
Nach wie vor hält die durch Covid-19 ausgelöste Krise die Tourismusbranche in Atem. Die Nachfrage ist eingebrochen, dann hat sie wieder angezogen, ist erneut eingebrochen, wieder angezogen. Die gesamte Tourismuswirtschaft hofft, 2022 wieder an alte Erfolge anknüpfen und neue Potenziale nutzen zu können. Doch die Rahmenbedingungen bleiben volatil.

Nach aktuellen Berechnungen der Tourismusberatung dwif im Rahmen des dwif-Corona-Kompass beläuft sich der Umsatzausfall in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum Januar bis Dezember 2021 auf 58,9 Mrd. Euro. Der Übernachtungstourismus (Umsatzausfall 31,7 Mrd. Euro) ist davon etwas stärker betroffen als der Tagestourismus (27,2 Mrd. Euro).  Das entspricht rein statistisch wöchentlichen Umsatzeinbußen in diesem Zeitraum in Höhe von 1,1 Mrd. Euro. Hierbei sind die Fahrtkosten für die An- und Abreise noch nicht berücksichtigt.
<p class="Flietext">Die aktuellen Ergebnisse wurden am 29. März 2022 im Rahmen der Online-Reihe „dwif-Impulse“ von Karsten Heinsohn und Moritz Sporer vom dwif präsentiert. Mit ihren Gästen Matthias Hickl (Director Business Intelligence Deutsche Zentrale für Tourismus e. V.) und Dr. Jürgen Amann (Geschäftsführer KölnTourismus GmbH) diskutierten sie zudem die Perspektiven und Herausforderungen für den Deutschland-Tourismus 2022. Interessierte finden das Youtube-Video der Ergebnispräsentation auf <a href="https://www.dwif.de/corona-kompass.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/corona-kompass.html</a></p>


[caption id="attachment_17379" align="aligncenter" width="854"]<a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/03/dwif-Corona-Kompass_Umsatzausfall_2021.png"><img class="wp-image-17379" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/03/dwif-Corona-Kompass_Umsatzausfall_2021-300x169.png" alt="Grafik: Verlust durch Umsatzausfall 2021 in Deutschland" width="854" height="481" /></a> Quelle: dwif 2022[/caption]
<h3><strong>Weitere Details zum dwif-Corona-Kompass im Überblick</strong></h3>
<h3>Tagestourismus &amp; Freizeitwirtschaft: Rückgang der Tagesreisen um 17 Prozent</h3>
<p class="Flietext">Für den Zeitraum Januar bis Dezember 2021 bilanziert der deutschlandweite dwif-Tagesreisenmonitor einen Rückgang der Tagesreisen um rund 17 Prozent im Vergleich zu einem Normaljahr. Ab Frühsommer 2021 war analog zu 2020 jedoch eine schnelle Regenerationsgeschwindigkeit im Gesamtmarkt zu beobachten, sodass im Sommer 2021 in einigen Kalenderwochen das Ausgangsniveau von 2019 sogar übertroffen wurde. Seit dem zweiten Halbjahr 2021 ist eine zunehmende Normalisierung der Aktivitäten zu beobachten, wenngleich für 2021 als Gesamtjahr weiterhin „naturnahe Aktivitäten“ im Trend lagen und tagestouristische Anlässe wie Shopping und Veranstaltungsbesuche immer noch Rückgänge verzeichneten.</p>
<p class="Flietext">Die Freizeitwirtschaft mit ihren Einrichtungen als wichtiger Anlaufpunkt für die Aktivitäten der Einheimischen, der Tages- und Übernachtungsgäste stand zwischen Januar und April 2021 nahezu komplett still. Ab Mai liefen viele Aktivitäten wieder an. Im Sommer 2021 (zwischen Juni und September 2021) lagen die Besucherzahlen noch 21 Prozent unter dem Niveau von 2019.</p>
<p class="Flietext">Für das Gesamtjahr 2021 lagen die Besucherzahlen gemäß dem dwif-Freizeitmonitoring allerdings immer noch um knapp 44 Prozent unter dem Niveau von 2019 und 5 Prozent unter den Vorjahresergebnissen aus 2020. Erneute Einschränkungen durch 2G-Regelungen sowie vereinzelt regionale Lockdowns zum Jahresende verhinderten eine bessere Entwicklung.
Outdoor-Einrichtungen sind nach wie vor im Vorteil. Die Entwicklung in Indoor-Einrichtungen ist vom weiteren Pandemieverlauf abhängig. Aus momentaner Sicht ist mit wegfallenden Einschränkungen jedoch eine Annäherung der Besucherzahlen für 2022 an das Vorkrisenjahr 2019 möglich.</p>

<h3>Übernachtungstourismus 2021</h3>
<p class="Flietext">Im Zeitraum Januar bis Dezember 2021 wurden im Vergleich zu einem Normaljahr bundesweit rund 185 Mio. gewerbliche Übernachtungen weniger verzeichnet (-37,4 Prozent). Die Entwicklung zeigte sich länderspezifisch jedoch sehr unterschiedlich und reichte von -10,0 Prozent (Schleswig-Holstein) bis -59,1 Prozent (Berlin). 2021 waren die innerdeutschen Aktiv-Urlaubsziele an den Küsten und Seen stark nachgefragt. Lokal waren bereits wieder Zuwächse durch einen ausgebuchten Ferienwohnungsmarkt und das starke Camping-Segment zu beobachten. Die Recovery in Städtedestinationen gestaltet sich nach wie vor langsamer, aber mit ersten positiven Signalen.</p>


[caption id="attachment_17380" align="aligncenter" width="854"]<a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/03/dwif-Corona-Kompass_Uebernachtungsvolumen_2021.png"><img class="wp-image-17380" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/03/dwif-Corona-Kompass_Uebernachtungsvolumen_2021-300x169.png" alt="Grafik: Attraktivität einer Destination wieder entscheidender als Corona-Regularien" width="854" height="481" /></a> Quelle: dwif 2022, Daten: Statistisches Bundesamt. Kartengrundlage: GfK[/caption]

Regional betrachtet waren die Übernachtungsrückgänge im Vergleich zu einem Normaljahr an der Ostsee Schleswig-Holstein, in der Holsteinischen Schweiz, in der Prignitz, an der schleswig-holsteinische Nordessküste und im Lausitzer Seenland sowie in der Region Mittelweser am geringsten. Unter den Regionen mit den größten Einbußen gegenüber der Zeit vor der Corona-Pandemie finden sich die Ahr (bedingt durch die Flutkatastrophe) sowie die Städtedestinationen Düsseldorf und Kreis Mettmann, Berlin, Main und Taunus (mit Frankfurt/Main) und München – allesamt geprägt von hohen Anteilen in den Geschäftsreisesegmenten und/oder im Incoming.
In den Sommerferienmonaten Juli bis August 2021 verbuchten bundesweit immerhin fast 50 Destinationen Übernachtungszuwächse gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019.
<h3>Fokus Gastgewerbe</h3>
Viele Betriebe in Urlaubsregionen konnten 2021 höhere Preise durchsetzen, während die durchschnittlichen Zimmerpreise bundesweit um rund 15 Prozent zurückgingen (2021 gegenüber 2019). Allerdings erreichen die Preisniveaus in der Hochsaison teilweise bereits die Akzeptanzgrenze bei den Gästen. Die Stadthotellerie erholt sich nur langsam und Kapazitäts-/Zugangsbeschränkungen durch Hygiene- und Abstandsregeln drücken weiterhin die Auslastung. MICE-Betriebe und der Kultur- und Eventbereich erholen sich zunehmend.

Eine der größten Herausforderungen für die Betriebe ist und bleibt der Personalmangel. Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: -12 Prozent bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im deutschen Gastgewerbe (2021 gegenüber 2019) und -21 Prozent bei den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Hinzu kommen steigende Energie-, Lebensmittel- und Rohstoffpreise, die kurzfristig weitere Preisanpassungen bei den Betrieben notwendig machen.

Die aktuelle Datenlage lässt keine Rückschlüsse auf ein „massives Unternehmenssterben“ im bundesdeutschen Gastgewerbe zu, bestätigt aber insgesamt eine geringere Dynamik, denn die Anzahl der Insolvenzen sowie Gewerbeabmeldungen/-anmeldungen sind rückläufig.
<h3>dwif-Corona-Kompass bietet Touristiker*innen Orientierung</h3>
Der dwif-Corona-Kompass liefert Destinationen, Gastgewerbe und Freizeitwirtschaft seit Beginn der Pandemie nutzenstiftende Fakten zu den Auswirkungen der Corona-Krise. Die Schlüsselfragen im aktuellen dwif-Corona-Kompass lauten: Welche Destinationen waren im Übernachtungstourismus 2021 wie stark betroffen? Haben Tagestourismus und Freizeitwirtschaft das Tal durchschritten? Wie steht es um den touristischen Arbeitsmarkt? Welche Trends lassen sich aus den Daten ableiten?

Exklusiv wurden auch diesmal die dwif-Umsatzausfallberechnungen für Deutschland vorgestellt: Wie stark hat der Übernachtungstourismus gelitten? Wie stark der Tagestourismus? Gab es Unterschiede im Vergleich zum ersten Pandemiejahr und wenn ja welche?

Antworten auf diese Fragen finden Touristiker*innen im aktuellen dwif-Corona-Kompass. Die Ergebnisse stehen als kostenfreier Download zur Verfügung und auch das Youtube-Video dazu ist bereits online. Mehr dazu unter <a href="https://www.dwif.de/corona-kompass.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/corona-kompass.html</a>

&nbsp;

Ansprechpartnerin:

<strong>dwif – WEGWEISEND im Tourismus</strong>
<strong>Susanne Grasegger</strong>
PR &amp; Marketing
Tel: +49 (0) 89 / 237 028 9-21
E-Mail: <a href="mailto:s.grasegger@dwif.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">s.grasegger@dwif.de</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Übernachtungszahlen in Niedersachsen erneut auf historisch niedrigem Niveau</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2022/03/25/uebernachtungszahlen-in-niedersachsen-erneut-auf-historisch-niedrigem-niveau/</link>
		<author>Kathrin Deichmann</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2022 09:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Deichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/03/GRF4945_-©-Francesco-Carovillano-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Niedersächsisches Wattenmeer" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/03/GRF4945_-©-Francesco-Carovillano-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/03/GRF4945_-©-Francesco-Carovillano-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h2>Durchwachsenes Tourismusjahr im zweiten Jahr der Pandemie</h2>
Laut dem Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) wurden 2021 erneut deutlich weniger Übernachtungen im Vergleich zu 2019 gezählt. Mit 32,0 Millionen Übernachtungen aus dem In- und Ausland gibt es zwar einen leichten Zuwachs in Höhe von 6,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum, dennoch sind die Verluste in Höhe von rund 30 Prozent gegenüber 2019 weiterhin massiv. Insgesamt fehlen noch immer mehr als 14 Millionen Übernachtungen zum Vorkrisenjahr, dies entspricht einem Stand aus den Jahren 1990/91. Die Anzahl der Gäste liegt entsprechend mit 8.918.620 mit rund 42,1 Prozent unter dem Wert von 2019.

Nach dem langen Lockdown im ersten Halbjahr ist es 2021 erst in der zweiten Jahreshälfte zu Zuwächsen im Inlandstourismus gekommen. Diese konnten die Gesamtverluste aber erneut nicht ausgleichen. Und das, obwohl über die Monate August, September und Oktober nahezu niedersachsenweit höhere Übernachtungszahlen erreicht wurden als vor der Pandemie.
<h3>Reiselust weiterhin ungebrochen</h3>
Die Zuwächse in den Sommermonaten belegen das große Bedürfnis nach Reisen. Insofern alle Voraussetzungen in Punkto Sicherheit gegeben sind und die Rahmenbedingungen somit für die Reisenden stimmen, ist das Erholungspotential der Branche weiterhin groß. „Hygiene, Flexibilität bei Buchung und Stornierung sowie digitale Informationsangebote für den Gast sind die Schlüssel für die Erholung des Tourismus“, so Meike Zumbrock, Geschäftsführerin der TMN. „Gäste werden zukünftig vermehrt Aufenthalte in unberührter Natur suchen, statt überfüllter Hotspots. Hier sehen wir uns in Niedersachsen mit unseren touristischen Angeboten sehr gut aufgestellt.“
<h3>Pandemieeffekt: Verlängerte Aufenthaltszeiten</h3>
Trotz etwa gleichbleibender Gästezahl im Vergleich zu 2020 führten längere Aufenthalte in 2021 zu gestiegenen Übernachtungszahlen. So hat sich die Aufenthaltsdauer in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich verlängert. Während die Gäste in 2019 durchschnittlich 3,0 Tage in Niedersachsen geblieben sind, waren es 2020 bereits 3,4 Tage und 2021 sogar 3,6 Tage.
<h3>Entwicklung niedersächsische Reiseregionen</h3>
Die drei meistbesuchten Regionen in Niedersachsen behaupten weiterhin ihre Plätze: Die Nordseeküste (6,7 Millionen Übernachtungen), die Lüneburger Heide (5,1 Millionen Übernachtungen) und die Ostfriesischen Inseln (4,2 Millionen Übernachtungen) haben insgesamt 50,0 Prozent der Urlauber in Niedersachsen angelockt. Die positivste Entwicklung unter den Reiseregionen kann gleichzeitig die Mittelweser für sich verbuchen mit knapp 42 Prozent Zuwachs bei den Übernachtungen. Damit erreicht die Mittelweser den größten Zuwachs aller deutschen Regionen. Dennoch liegen die Übernachtungszahlen weiterhin 14 Prozent unter dem Wert aus 2019.
Besonders gelitten unter der Corona-Pandemie hat erneut der Städtetourismus. Ausgefallene Messen, ein deutlicher Rückgang von Geschäftsreisen und Veranstaltungen sowie eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten haben allen niedersächsischen Standorten zugesetzt. Die Region Hannover-Hildesheim verbucht entsprechend ein Minus von 48,2 Prozent bei den Übernachtungen im Vergleich zu 2019.
<h3>Übernachtungen ausländischer Gäste gehen weiter zurück</h3>
Reisebeschränkungen und Unsicherheiten ließen die Übernachtungszahlen ausländischer Gäste nochmal über 10 Prozent gegenüber 2020 zurückgehen. Das entspricht einem Minus von knapp 60 Prozent zu 2019 und dem niedrigsten Stand seit 1994. Die meisten Gäste kommen weiterhin aus den Niederlanden, gefolgt von Gästen aus Dänemark und Polen.

Die zu Grunde liegenden Ergebnisse basieren auf Meldungen von Beherbergungsbetrieben mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten bzw. mindestens zehn Stellplätzen auf Camping- und Reisemobilstellplätzen. Detaillierte Informationen bis auf Gemeindeebene sind in etwa 14 Tagen in der LSN Online-Datenbank abrufbar: <a href="https://www1.nls.niedersachsen.de/statistik/default.asp" target="_blank" rel="noopener">www1.nls.niedersachsen.de/statistik</a>

Die vorläufige Jahresbilanz zur Tourismusstatistik 2021 finden Sie dann unter <a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/inhalte/marktforschung/marktdatenbooklets/marktdatenbooklets-2021/" target="_blank" rel="noopener">https://nds.tourismusnetzwerk.info/inhalte/marktforschung/marktdatenbooklets/marktdatenbooklets-2021/</a>

[caption id="attachment_17240" align="alignleft" width="1000"]<a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/03/Chart-Jahrespressemitteilung-2022-1.jpg"><img class="wp-image-17240" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/03/Chart-Jahrespressemitteilung-2022-1-300x168.jpg" alt="Entwicklung der Übernachtungszahlen in Niedersachsen" width="1000" height="561" /></a> Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen, März 2022[/caption]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/03/GRF4945_-©-Francesco-Carovillano-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Niedersächsisches Wattenmeer" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/03/GRF4945_-©-Francesco-Carovillano-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/03/GRF4945_-©-Francesco-Carovillano-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h2>Durchwachsenes Tourismusjahr im zweiten Jahr der Pandemie</h2>
Laut dem Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) wurden 2021 erneut deutlich weniger Übernachtungen im Vergleich zu 2019 gezählt. Mit 32,0 Millionen Übernachtungen aus dem In- und Ausland gibt es zwar einen leichten Zuwachs in Höhe von 6,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum, dennoch sind die Verluste in Höhe von rund 30 Prozent gegenüber 2019 weiterhin massiv. Insgesamt fehlen noch immer mehr als 14 Millionen Übernachtungen zum Vorkrisenjahr, dies entspricht einem Stand aus den Jahren 1990/91. Die Anzahl der Gäste liegt entsprechend mit 8.918.620 mit rund 42,1 Prozent unter dem Wert von 2019.

Nach dem langen Lockdown im ersten Halbjahr ist es 2021 erst in der zweiten Jahreshälfte zu Zuwächsen im Inlandstourismus gekommen. Diese konnten die Gesamtverluste aber erneut nicht ausgleichen. Und das, obwohl über die Monate August, September und Oktober nahezu niedersachsenweit höhere Übernachtungszahlen erreicht wurden als vor der Pandemie.
<h3>Reiselust weiterhin ungebrochen</h3>
Die Zuwächse in den Sommermonaten belegen das große Bedürfnis nach Reisen. Insofern alle Voraussetzungen in Punkto Sicherheit gegeben sind und die Rahmenbedingungen somit für die Reisenden stimmen, ist das Erholungspotential der Branche weiterhin groß. „Hygiene, Flexibilität bei Buchung und Stornierung sowie digitale Informationsangebote für den Gast sind die Schlüssel für die Erholung des Tourismus“, so Meike Zumbrock, Geschäftsführerin der TMN. „Gäste werden zukünftig vermehrt Aufenthalte in unberührter Natur suchen, statt überfüllter Hotspots. Hier sehen wir uns in Niedersachsen mit unseren touristischen Angeboten sehr gut aufgestellt.“
<h3>Pandemieeffekt: Verlängerte Aufenthaltszeiten</h3>
Trotz etwa gleichbleibender Gästezahl im Vergleich zu 2020 führten längere Aufenthalte in 2021 zu gestiegenen Übernachtungszahlen. So hat sich die Aufenthaltsdauer in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich verlängert. Während die Gäste in 2019 durchschnittlich 3,0 Tage in Niedersachsen geblieben sind, waren es 2020 bereits 3,4 Tage und 2021 sogar 3,6 Tage.
<h3>Entwicklung niedersächsische Reiseregionen</h3>
Die drei meistbesuchten Regionen in Niedersachsen behaupten weiterhin ihre Plätze: Die Nordseeküste (6,7 Millionen Übernachtungen), die Lüneburger Heide (5,1 Millionen Übernachtungen) und die Ostfriesischen Inseln (4,2 Millionen Übernachtungen) haben insgesamt 50,0 Prozent der Urlauber in Niedersachsen angelockt. Die positivste Entwicklung unter den Reiseregionen kann gleichzeitig die Mittelweser für sich verbuchen mit knapp 42 Prozent Zuwachs bei den Übernachtungen. Damit erreicht die Mittelweser den größten Zuwachs aller deutschen Regionen. Dennoch liegen die Übernachtungszahlen weiterhin 14 Prozent unter dem Wert aus 2019.
Besonders gelitten unter der Corona-Pandemie hat erneut der Städtetourismus. Ausgefallene Messen, ein deutlicher Rückgang von Geschäftsreisen und Veranstaltungen sowie eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten haben allen niedersächsischen Standorten zugesetzt. Die Region Hannover-Hildesheim verbucht entsprechend ein Minus von 48,2 Prozent bei den Übernachtungen im Vergleich zu 2019.
<h3>Übernachtungen ausländischer Gäste gehen weiter zurück</h3>
Reisebeschränkungen und Unsicherheiten ließen die Übernachtungszahlen ausländischer Gäste nochmal über 10 Prozent gegenüber 2020 zurückgehen. Das entspricht einem Minus von knapp 60 Prozent zu 2019 und dem niedrigsten Stand seit 1994. Die meisten Gäste kommen weiterhin aus den Niederlanden, gefolgt von Gästen aus Dänemark und Polen.

Die zu Grunde liegenden Ergebnisse basieren auf Meldungen von Beherbergungsbetrieben mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten bzw. mindestens zehn Stellplätzen auf Camping- und Reisemobilstellplätzen. Detaillierte Informationen bis auf Gemeindeebene sind in etwa 14 Tagen in der LSN Online-Datenbank abrufbar: <a href="https://www1.nls.niedersachsen.de/statistik/default.asp" target="_blank" rel="noopener">www1.nls.niedersachsen.de/statistik</a>

Die vorläufige Jahresbilanz zur Tourismusstatistik 2021 finden Sie dann unter <a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/inhalte/marktforschung/marktdatenbooklets/marktdatenbooklets-2021/" target="_blank" rel="noopener">https://nds.tourismusnetzwerk.info/inhalte/marktforschung/marktdatenbooklets/marktdatenbooklets-2021/</a>

[caption id="attachment_17240" align="alignleft" width="1000"]<a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/03/Chart-Jahrespressemitteilung-2022-1.jpg"><img class="wp-image-17240" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/03/Chart-Jahrespressemitteilung-2022-1-300x168.jpg" alt="Entwicklung der Übernachtungszahlen in Niedersachsen" width="1000" height="561" /></a> Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen, März 2022[/caption]]]></content:encoded>
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		<title>DEHOGA-Umfrage: Dramatische Umsatzeinbrüche im Januar</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2022/01/24/dehoga-umfrage-dramatische-umsatzeinbrueche-im-januar/</link>
		<author>Kathrin Deichmann</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2022 09:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Deichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/05/Unbenannt2-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Logo des DEHOGA Niedersachsen" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/05/Unbenannt2-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/05/Unbenannt2-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h3>Existenznöte bei gut 54 Prozent der Unternehmen I Verlängerung der Kurzarbeitergeld-Sonderregelungen notwendig</h3>
Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) unterstreichen die weiterhin katastrophale Lage der Branche. In der ersten Januarhälfte vermelden die Betriebe wachsende Umsatzverluste von 51,5 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019. Besonders hart betroffen sind Clubs und Diskotheken, Eventcatering, Betriebsrestaurants und vor allem auch Stadt- und Tagungshotels. 54 Prozent der gastgewerblichen Unternehmer in Niedersachsen sehen gar ihre Existenz bedroht.

Über die Hälfte der Umfrageteilnehmer (51,6 %) haben für Januar Kurzarbeit angezeigt. Das sind doppelt so viele wie noch im November 2021. Dieser sprunghafte Anstieg verdeutlicht den Negativtrend. „Es ist von elementarer Bedeutung, dass jetzt alle coronabedingten Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld verlängert und die Überbrückungshilfen verbessert werden. Sämtliche hart getroffenen Unternehmen müssen in dieser Phase der Pandemie existenzsichernde Unterstützung erfahren, unabhängig von ihrer Größe und Mitarbeiterzahl“, mahnt Detlef Schröder. Der Präsident des DEHOGA Niedersachsen befürchtet, dass „andernfalls der mittel- und langfristige Schaden für Unternehmen und den gastgewerblichen Arbeitsmarkt irreparabel sein wird“. So sehen bereits 44,3 Prozent der Befragten die Mitarbeitergewinnung und 31,6 Prozent die Mitarbeiterbindung als ihre aktuell größte unternehmerische Herausforderung.

Verantwortlich für die erheblichen Umsatzverluste in der niedersächsischen Gastronomie und Hotellerie sind die seit Wochen geltenden 2G/2G Plus-Zugangsregelungen sowie Absagen von Veranstaltungen und Messen. Fast 87 Prozent der Betriebe bestätigten einen massiven Rückgang an Gästen, Umsatzausfälle belasten 83,4 Prozent der Unternehmen. „Es ist dramatisch, wie viele Unternehmer auch im neuen Jahr um ihre Existenz fürchten. Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt, Frust und Resignation machen sich breit“, sagt Schröder.

Besondere Verärgerung herrscht über das Regel-Chaos bei 2G Plus. „Unterschiedliche Ausnahmen von der Testpflicht sowie technische Unzulänglichkeiten bei den verschiedenen App-Lösungen erschweren die Zugangskontrollen und sorgen für große Verwirrung bei Gästen und Betrieben“, so Schröder. So berichten immerhin 46,4 Prozent der Betreiber von Konflikten mit Gästen. Der DEHOGA-Präsident fordert: „Die Branche darf jetzt nicht im Stich gelassen werden. Es kann nicht im Interesse von Politik und Gesellschaft sein, dass sich das bis Februar 2020 boomende Gastgewerbe durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht mehr erholen kann.“

An der Umfrage des DEHOGA Bundesverbandes beteiligten sich vom 17. Januar bis 20. Januar 2022 insgesamt 833 gastgewerbliche Betriebe aus ganz Niedersachsen.

&nbsp;

Ansprechpartner:<strong>
</strong>

<strong>DEHOGA Niedersachsen</strong>
<strong>Rainer Balke</strong>
Hauptgeschäftsführer
Tel. +49 (0) 511/33 70 6-20
E-Mail: <a href="mailto:Balke@dehoga-niedersachsen.de">Balke<span class="">@dehoga-nied</span>ersachsen.de</a>
<a href="http://www.dehoga-niedersachsen.de/" target="_blank" rel="noopener">www.dehoga-niedersachsen.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/05/Unbenannt2-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Logo des DEHOGA Niedersachsen" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/05/Unbenannt2-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/05/Unbenannt2-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h3>Existenznöte bei gut 54 Prozent der Unternehmen I Verlängerung der Kurzarbeitergeld-Sonderregelungen notwendig</h3>
Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) unterstreichen die weiterhin katastrophale Lage der Branche. In der ersten Januarhälfte vermelden die Betriebe wachsende Umsatzverluste von 51,5 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019. Besonders hart betroffen sind Clubs und Diskotheken, Eventcatering, Betriebsrestaurants und vor allem auch Stadt- und Tagungshotels. 54 Prozent der gastgewerblichen Unternehmer in Niedersachsen sehen gar ihre Existenz bedroht.

Über die Hälfte der Umfrageteilnehmer (51,6 %) haben für Januar Kurzarbeit angezeigt. Das sind doppelt so viele wie noch im November 2021. Dieser sprunghafte Anstieg verdeutlicht den Negativtrend. „Es ist von elementarer Bedeutung, dass jetzt alle coronabedingten Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld verlängert und die Überbrückungshilfen verbessert werden. Sämtliche hart getroffenen Unternehmen müssen in dieser Phase der Pandemie existenzsichernde Unterstützung erfahren, unabhängig von ihrer Größe und Mitarbeiterzahl“, mahnt Detlef Schröder. Der Präsident des DEHOGA Niedersachsen befürchtet, dass „andernfalls der mittel- und langfristige Schaden für Unternehmen und den gastgewerblichen Arbeitsmarkt irreparabel sein wird“. So sehen bereits 44,3 Prozent der Befragten die Mitarbeitergewinnung und 31,6 Prozent die Mitarbeiterbindung als ihre aktuell größte unternehmerische Herausforderung.

Verantwortlich für die erheblichen Umsatzverluste in der niedersächsischen Gastronomie und Hotellerie sind die seit Wochen geltenden 2G/2G Plus-Zugangsregelungen sowie Absagen von Veranstaltungen und Messen. Fast 87 Prozent der Betriebe bestätigten einen massiven Rückgang an Gästen, Umsatzausfälle belasten 83,4 Prozent der Unternehmen. „Es ist dramatisch, wie viele Unternehmer auch im neuen Jahr um ihre Existenz fürchten. Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt, Frust und Resignation machen sich breit“, sagt Schröder.

Besondere Verärgerung herrscht über das Regel-Chaos bei 2G Plus. „Unterschiedliche Ausnahmen von der Testpflicht sowie technische Unzulänglichkeiten bei den verschiedenen App-Lösungen erschweren die Zugangskontrollen und sorgen für große Verwirrung bei Gästen und Betrieben“, so Schröder. So berichten immerhin 46,4 Prozent der Betreiber von Konflikten mit Gästen. Der DEHOGA-Präsident fordert: „Die Branche darf jetzt nicht im Stich gelassen werden. Es kann nicht im Interesse von Politik und Gesellschaft sein, dass sich das bis Februar 2020 boomende Gastgewerbe durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht mehr erholen kann.“

An der Umfrage des DEHOGA Bundesverbandes beteiligten sich vom 17. Januar bis 20. Januar 2022 insgesamt 833 gastgewerbliche Betriebe aus ganz Niedersachsen.

&nbsp;

Ansprechpartner:<strong>
</strong>

<strong>DEHOGA Niedersachsen</strong>
<strong>Rainer Balke</strong>
Hauptgeschäftsführer
Tel. +49 (0) 511/33 70 6-20
E-Mail: <a href="mailto:Balke@dehoga-niedersachsen.de">Balke<span class="">@dehoga-nied</span>ersachsen.de</a>
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		</item>
		<item>
		<title>Wirtschaftsministerium unterstützt Gastronomie erneut mit 55 Millionen Euro</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2021/12/02/wirtschaftsministerium-unterstuetzt-gastronomie-erneut-mit-55-millionen-euro/</link>
		<author>Simona Kolze</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 08:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simona Kolze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/12/JB_16-02887_klein-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/12/JB_16-02887_klein-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/12/JB_16-02887_klein-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h3>Althusmann: Branche soll sich auch unter Pandemiebedingungen zukunftsfest aufstellen können</h3>
<span style="color: black;">Aufgrund der weiterhin schwierigen Lage für die Gastronomie lässt das Niedersächsische Wirtschaftsministerium das Gaststättenförderprogramm jetzt mit zusätzlichen 55 Millionen Euro wiederaufleben. Im Rahmen des Corona-Sonderprogramms Tourismus und Gastronomie war das Förderprogramm mit über 94 Millionen Euro bereits letztes Jahr das am stärksten nachgefragte Hilfspaket, um die Folgen der Corona-Pandemie für diese Branche abzufedern. </span>

<span style="color: black;">Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Corona geht leider in die Verlängerung und das Gastgewerbe hat weiter mit den damit verbundenen Einbußen zu kämpfen. In dieser wirtschaftlich schwierigen Situation ist es ein wichtiges Signal, dass der Bund die Überbrückungshilfe III Plus sowie die Kurzarbeiterregelung verlängert. Daher werden auch wir von Seiten des Landes helfen und die Bundeshilfen für die hart getroffene Gastronomiebranche ergänzen. Mit zusätzlich 55 Millionen Euro wollen wir sie ganz konkret bei Investitionen zur Modernisierung der Betriebe unterstützen und auf diese Weise helfen, dass sie sich auch unter Pandemiebedingungen zukunftsfest aufstellen können."</span>

<span style="color: black;">Damit das Hilfspaket für die Gastronomie erneut starten kann, ist die entsprechende „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung niederschwelliger Investitionen des von der COVID-19 Pandemie betroffenen Gaststättengewerbes" geändert worden. Die inhaltlichen Fördermodalitäten bleiben unverändert.</span>

<span style="color: black;">Das Antragsportal bei der NBank soll voraussichtlich bereits am 10. Dezember erneut öffnen. Althusmann: „Wir tragen somit dazu bei, dass die Gastronomie in Niedersachsen weiter wirtschaftlich rentabel bleibt und die Schäden für die Branche bestmöglich abgefangen werden." </span>

<span style="color: black;">Aus der Erfahrung des letzten Förderprogramms ist davon auszugehen, dass die zur Verfügung stehenden Mittel sehr schnell belegt und leider nicht für alle Anträge ausreichen werden, so dass das Antragsportal dann wieder geschlossen werden muss. Die Antragsteller, die bereits beim letzten Mal eine Förderung erhalten haben, sind nicht noch einmal antragsberechtigt. Die Bewilligungen werden Anfang 2022 erfolgen können.</span>

&nbsp;

Ansprechpartner:

<strong>Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung</strong>
<strong><span class="given-name"><b>Pressesprecher Dr. </b>Eike</span> <span class="family-name">Frenzel</span></strong>
Tel.: +49 (0) 511 / 120-5427
E-Mail: <a class="download" href="mailto:pressestelle@mw.niedersachsen.de" target="_blank" rel="noopener">pressestelle@mw.niedersachsen.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/12/JB_16-02887_klein-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/12/JB_16-02887_klein-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/12/JB_16-02887_klein-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h3>Althusmann: Branche soll sich auch unter Pandemiebedingungen zukunftsfest aufstellen können</h3>
<span style="color: black;">Aufgrund der weiterhin schwierigen Lage für die Gastronomie lässt das Niedersächsische Wirtschaftsministerium das Gaststättenförderprogramm jetzt mit zusätzlichen 55 Millionen Euro wiederaufleben. Im Rahmen des Corona-Sonderprogramms Tourismus und Gastronomie war das Förderprogramm mit über 94 Millionen Euro bereits letztes Jahr das am stärksten nachgefragte Hilfspaket, um die Folgen der Corona-Pandemie für diese Branche abzufedern. </span>

<span style="color: black;">Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Corona geht leider in die Verlängerung und das Gastgewerbe hat weiter mit den damit verbundenen Einbußen zu kämpfen. In dieser wirtschaftlich schwierigen Situation ist es ein wichtiges Signal, dass der Bund die Überbrückungshilfe III Plus sowie die Kurzarbeiterregelung verlängert. Daher werden auch wir von Seiten des Landes helfen und die Bundeshilfen für die hart getroffene Gastronomiebranche ergänzen. Mit zusätzlich 55 Millionen Euro wollen wir sie ganz konkret bei Investitionen zur Modernisierung der Betriebe unterstützen und auf diese Weise helfen, dass sie sich auch unter Pandemiebedingungen zukunftsfest aufstellen können."</span>

<span style="color: black;">Damit das Hilfspaket für die Gastronomie erneut starten kann, ist die entsprechende „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung niederschwelliger Investitionen des von der COVID-19 Pandemie betroffenen Gaststättengewerbes" geändert worden. Die inhaltlichen Fördermodalitäten bleiben unverändert.</span>

<span style="color: black;">Das Antragsportal bei der NBank soll voraussichtlich bereits am 10. Dezember erneut öffnen. Althusmann: „Wir tragen somit dazu bei, dass die Gastronomie in Niedersachsen weiter wirtschaftlich rentabel bleibt und die Schäden für die Branche bestmöglich abgefangen werden." </span>

<span style="color: black;">Aus der Erfahrung des letzten Förderprogramms ist davon auszugehen, dass die zur Verfügung stehenden Mittel sehr schnell belegt und leider nicht für alle Anträge ausreichen werden, so dass das Antragsportal dann wieder geschlossen werden muss. Die Antragsteller, die bereits beim letzten Mal eine Förderung erhalten haben, sind nicht noch einmal antragsberechtigt. Die Bewilligungen werden Anfang 2022 erfolgen können.</span>

&nbsp;

Ansprechpartner:

<strong>Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung</strong>
<strong><span class="given-name"><b>Pressesprecher Dr. </b>Eike</span> <span class="family-name">Frenzel</span></strong>
Tel.: +49 (0) 511 / 120-5427
E-Mail: <a class="download" href="mailto:pressestelle@mw.niedersachsen.de" target="_blank" rel="noopener">pressestelle@mw.niedersachsen.de</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>dwif-Corona-Kompass: 50 Mrd. Euro Verlust in den Destinationen in Deutschland</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2021/11/16/dwif-corona-kompass-50-mrd-euro-verlust-in-den-destinationen-in-deutschland/</link>
		<author>Kathrin Deichmann</author>
		<authorimage></authorimage>
		<postthumbnail>https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png</postthumbnail>
		<comments>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2021/11/16/dwif-corona-kompass-50-mrd-euro-verlust-in-den-destinationen-in-deutschland/#respond</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 09:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Deichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://nds.tourismusnetzwerk.info/?p=15934</guid>
		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Logo dwif" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h3>Rund 50 Mrd. Euro Verlust in den Tourismusdestinationen in Deutschland durch die Auswirkungen des Coronavirus im Zeitraum Januar bis Juni 2021</h3>
<p class="Flietext"><i>Nach aktuellen Berechnungen der Tourismusberatung dwif beläuft sich der Umsatzausfall in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 auf 50 Mrd. Euro. Der Tages- und der Übernachtungstourismus sind davon fast gleichermaßen betroffen. Die aktuellen Ergebnisse wurden am 11. November 2021 im Rahmen der Online-Reihe „dwif-Impulse“ präsentiert. </i></p>

<h3>Umsatzeinbußen von rund 50 Mrd. Euro in den Destinationen in Deutschland</h3>
Die Tourismusbranche sieht sich aufgrund der durch das Coronavirus ausgelösten Krise weiterhin enormen Herausforderungen gegenüber. Die Nachfrage ist eingebrochen, dann hat sie wieder angezogen, ist erneut eingebrochen, wieder angezogen und nun bangt die gesamte Branche wie sie durch den Winter 2021/2022 kommt und ob im folgenden Jahr wieder an alte Erfolge angeknüpft werden kann.

Nach aktuellen Berechnungen der Tourismusberatung dwif beläuft sich der Umsatzausfall in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 auf 50 Mrd. Euro. Der Tagestourismus (-24,6 Mrd. Euro) und der Übernachtungstourismus (-25,3 Mrd. Euro) sind davon fast gleichermaßen betroffen. Hierbei sind die Fahrtkosten für die An- und Abreise noch nicht berücksichtigt.

Die aktuellen Ergebnisse wurden am 11. November 2021 im Rahmen der Online-Reihe „dwif-Impulse“ präsentiert. Interessierte finden das Youtube-Video der Veranstaltung auf <a href="https://www.dwif.de/corona-kompass.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/corona-kompass.html</a>

[caption id="attachment_15938" align="aligncenter" width="750"]<img class="wp-image-15938" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/11/dwif-Corona-Kompass_Umsatzausfall_Jan_Juli_2021-300x169.png" alt="Grafik zum Verlust durch Umsatzausfall für die Monate Januar bis Juni 2021 in Deutschland" width="750" height="422" /> Quelle: dwif 2021[/caption]
<h3>Weitere Details zum dwif-Corona-Kompass im Überblick</h3>
<h3>Tagestourismus &amp; Freizeitwirtschaft: Rückgang der Tagesreisen um 17 Prozent</h3>
<p class="Flietext">Für den Zeitraum Januar bis Oktober 2021 verzeichnet der deutschlandweite dwif-Tagesreisenmonitor einen Rückgang der Tagesreisen um rund 17 Prozent im Vergleich zu einem Normaljahr. Ab Mai 2021 war analog zu 2020 jedoch eine schnelle Regenerationsgeschwindigkeit im Gesamtmarkt zu beobachten, so dass im Sommer 2021 in einigen Kalenderwochen das Ausgangsniveau von 2019 sogar übertroffen wurde. Die Verlagerung auf „naturnahe Aktivitäten“ und Tagesausflüge im näheren Wohnumfeld war zwar noch messbar, aber nicht mehr so stark wie 2020. Dies lässt auf eine weitere Normalisierung des Marktsegmentes der Tagesausflüge schließen.</p>
<p class="Flietext">Die Freizeitwirtschaft mit ihren Einrichtungen als wichtiger Anlaufpunkt für die Aktivitäten der Einheimischen, der Tages- und Übernachtungsgäste stand zwischen Januar und April 2021 nahezu komplett still. Ab Mai liefen viele Aktivitäten wieder an. Im Sommer 2021 zwischen Juni und September lagen die Besucherzahlen noch 21 Prozent unter dem Niveau von 2019. Outdoor-Einrichtungen wie Zoos/Tierparks und Landschaftsattraktionen konnten das Niveau aus 2019 sogar bereits wieder übertreffen.</p>
<p class="Flietext">Nach einer exklusiven dwif-Umfrage im Rahmen der Sparkassen-Tourismusbarometer Ende August 2021 sah sich noch jede fünfte Freizeiteinrichtung in ihrer Existenz bedroht. 6 von 10 Einrichtungen hatten Probleme, die im Rahmen der Öffnungsschritte notwendigen Mitarbeiter*innen zu finden, somit schlägt der Arbeitskräftemangel auch voll auf die Freizeitwirtschaft durch. 56 Prozent der Einrichtungen mussten geplante Investitionen verschieben oder streichen. Mit Blick auf die Preisentwicklung sind im Gegensatz zum Gastgewerbe (Preissteigerungen) noch keine direkten Corona-Effekte zu beobachten.</p>

<h3>Übernachtungstourismus im Sommer 2021</h3>
<p class="Flietext">Aktuell (Stand November 2021) liegen bis einschließlich August 2021 flächendeckende Daten aus der amtlichen Tourismusstatistik vor. Im Zeitraum Juni bis August 2021 wurden im Vergleich zu einem Normaljahr bundesweit rund 32 Mio. gewerbliche Übernachtungen weniger verzeichnet. Dies entsprach einem Minus von 19,2 Prozent. Die Entwicklung zeigte sich länderspezifisch jedoch sehr unterschiedlich und reichte von +5 Prozent (Schleswig-Holstein) bis -50 Prozent (Berlin). Dabei entwickelte sich der Incoming-Markt weiter verhalten, während im Sommer Reisen deutscher Gäste ins Ausland durch die zunehmende Erreichbarkeit insbesondere europaweit wieder anzogen.</p>
<p class="Flietext">Seit dem Frühsommer ist eine deutliche Erholung in Wasserdestinationen und in den Bergen zu beobachten. Hier wirkten insbesondere Zuwächse durch den ausgebuchten Ferienwohnungsmarkt und ein starkes Camping-Segment. Die Recovery in Städtedestinationen gestaltet sich nach wie vor langsamer, aber mit ersten positiven Signalen. Zu den Gewinnerdestinationen im Sommer 2021 zählten die Ostsee Schleswig-Holstein, die Holsteinische Schweiz, Westmecklenburg, die Prignitz und das Fränkische Seenland. Diese Destinationen verbuchten einen Übernachtungszuwachs im Vergleich zum Sommer 2019. Unter den Regionen mit den größten Einbußen gegenüber der Zeit vor der Corona-Pandemie finden sich die Ahr (bedingt durch die Flutkatastrophe) sowie die Städtedestinationen Düsseldorf und Kreis Mettmann, Main und Taunus (mit Frankfurt/Main), Köln und der Rhein-Erft-Kreis und München wieder (-45 Prozent bis -55 Prozent), allesamt geprägt von hohen Anteilen in den Geschäftsreisesegmenten und/oder im Incoming.</p>


[caption id="attachment_15939" align="aligncenter" width="750"]<img class="wp-image-15939" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/11/dwif-Corona-Kompass_Uebernachtungsvolumen_Stand-Nov-2021-300x169.png" alt="Grafik zum Übernachtungsvolumen Stand November 2021" width="750" height="422" /> Quelle: dwif 2021. Daten: Statistisches Bundesamt. Kartengrundlage: GfK.[/caption]
<h3>Fokus Gastgewerbe</h3>
<p class="Flietext">Kapazitätsbeschränkungen durch Hygiene- und Abstandsregeln drücken weiterhin auf die Auslastung der Betriebe. In den Urlaubsregionen haben viele Anbieter Preissteigerungen durchgesetzt und im Sommer 2021 von einer guten Auslastung profitiert. Dies war bereits im Sommer 2020 zu beobachten und parallel dazu sank die Gästezufriedenheit erstmals seit Jahren bundesweit, am stärksten bei der Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses in den Küstenbundesländern.</p>
<p class="Flietext">Die vermutlich größte Herausforderung für die Betriebe ist der akute Arbeitskräftemangel. So waren im August 2021 mehr als 9 Prozent weniger sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gastgewerbe in Deutschland tätig als zum gleichen Zeitpunkt 2019, obwohl die Betriebe wieder geöffnet waren. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen lag im September 2021 24 Prozent unter dem Niveau von 2019 und dennoch waren 26 Prozent dieser Stellen unbesetzt (2019: 18 Prozent unbesetzte Ausbildungsstellen). Viele Betriebe berichten zudem über die Abwanderung von Fachkräften in andere Branchen, was kurz- und mittelfristig zu einem zentralen Hemmfaktor für die bundesweite Tourismusentwicklung zu werden droht. Diese alarmierenden Zahlen vom touristischen Arbeitsmarkt zeigen, dass hier dringender Handlungsbedarf geboten ist.</p>
Weitere Informationen unter: <a href="https://www.dwif.de/corona-kompass.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/corona-kompass.html</a>

&nbsp;

Ansprechpartnerin:

<strong>dwif – WEGWEISEND im Tourismus</strong>
<strong>Susanne Grasegger</strong>
Sonnenstr. 27
80331 München
Tel: +49 (0) 89 / 237 028 9-21
E-Mail: <a href="mailto:s.grasegger@dwif.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">s.grasegger@dwif.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Logo dwif" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h3>Rund 50 Mrd. Euro Verlust in den Tourismusdestinationen in Deutschland durch die Auswirkungen des Coronavirus im Zeitraum Januar bis Juni 2021</h3>
<p class="Flietext"><i>Nach aktuellen Berechnungen der Tourismusberatung dwif beläuft sich der Umsatzausfall in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 auf 50 Mrd. Euro. Der Tages- und der Übernachtungstourismus sind davon fast gleichermaßen betroffen. Die aktuellen Ergebnisse wurden am 11. November 2021 im Rahmen der Online-Reihe „dwif-Impulse“ präsentiert. </i></p>

<h3>Umsatzeinbußen von rund 50 Mrd. Euro in den Destinationen in Deutschland</h3>
Die Tourismusbranche sieht sich aufgrund der durch das Coronavirus ausgelösten Krise weiterhin enormen Herausforderungen gegenüber. Die Nachfrage ist eingebrochen, dann hat sie wieder angezogen, ist erneut eingebrochen, wieder angezogen und nun bangt die gesamte Branche wie sie durch den Winter 2021/2022 kommt und ob im folgenden Jahr wieder an alte Erfolge angeknüpft werden kann.

Nach aktuellen Berechnungen der Tourismusberatung dwif beläuft sich der Umsatzausfall in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 auf 50 Mrd. Euro. Der Tagestourismus (-24,6 Mrd. Euro) und der Übernachtungstourismus (-25,3 Mrd. Euro) sind davon fast gleichermaßen betroffen. Hierbei sind die Fahrtkosten für die An- und Abreise noch nicht berücksichtigt.

Die aktuellen Ergebnisse wurden am 11. November 2021 im Rahmen der Online-Reihe „dwif-Impulse“ präsentiert. Interessierte finden das Youtube-Video der Veranstaltung auf <a href="https://www.dwif.de/corona-kompass.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/corona-kompass.html</a>

[caption id="attachment_15938" align="aligncenter" width="750"]<img class="wp-image-15938" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/11/dwif-Corona-Kompass_Umsatzausfall_Jan_Juli_2021-300x169.png" alt="Grafik zum Verlust durch Umsatzausfall für die Monate Januar bis Juni 2021 in Deutschland" width="750" height="422" /> Quelle: dwif 2021[/caption]
<h3>Weitere Details zum dwif-Corona-Kompass im Überblick</h3>
<h3>Tagestourismus &amp; Freizeitwirtschaft: Rückgang der Tagesreisen um 17 Prozent</h3>
<p class="Flietext">Für den Zeitraum Januar bis Oktober 2021 verzeichnet der deutschlandweite dwif-Tagesreisenmonitor einen Rückgang der Tagesreisen um rund 17 Prozent im Vergleich zu einem Normaljahr. Ab Mai 2021 war analog zu 2020 jedoch eine schnelle Regenerationsgeschwindigkeit im Gesamtmarkt zu beobachten, so dass im Sommer 2021 in einigen Kalenderwochen das Ausgangsniveau von 2019 sogar übertroffen wurde. Die Verlagerung auf „naturnahe Aktivitäten“ und Tagesausflüge im näheren Wohnumfeld war zwar noch messbar, aber nicht mehr so stark wie 2020. Dies lässt auf eine weitere Normalisierung des Marktsegmentes der Tagesausflüge schließen.</p>
<p class="Flietext">Die Freizeitwirtschaft mit ihren Einrichtungen als wichtiger Anlaufpunkt für die Aktivitäten der Einheimischen, der Tages- und Übernachtungsgäste stand zwischen Januar und April 2021 nahezu komplett still. Ab Mai liefen viele Aktivitäten wieder an. Im Sommer 2021 zwischen Juni und September lagen die Besucherzahlen noch 21 Prozent unter dem Niveau von 2019. Outdoor-Einrichtungen wie Zoos/Tierparks und Landschaftsattraktionen konnten das Niveau aus 2019 sogar bereits wieder übertreffen.</p>
<p class="Flietext">Nach einer exklusiven dwif-Umfrage im Rahmen der Sparkassen-Tourismusbarometer Ende August 2021 sah sich noch jede fünfte Freizeiteinrichtung in ihrer Existenz bedroht. 6 von 10 Einrichtungen hatten Probleme, die im Rahmen der Öffnungsschritte notwendigen Mitarbeiter*innen zu finden, somit schlägt der Arbeitskräftemangel auch voll auf die Freizeitwirtschaft durch. 56 Prozent der Einrichtungen mussten geplante Investitionen verschieben oder streichen. Mit Blick auf die Preisentwicklung sind im Gegensatz zum Gastgewerbe (Preissteigerungen) noch keine direkten Corona-Effekte zu beobachten.</p>

<h3>Übernachtungstourismus im Sommer 2021</h3>
<p class="Flietext">Aktuell (Stand November 2021) liegen bis einschließlich August 2021 flächendeckende Daten aus der amtlichen Tourismusstatistik vor. Im Zeitraum Juni bis August 2021 wurden im Vergleich zu einem Normaljahr bundesweit rund 32 Mio. gewerbliche Übernachtungen weniger verzeichnet. Dies entsprach einem Minus von 19,2 Prozent. Die Entwicklung zeigte sich länderspezifisch jedoch sehr unterschiedlich und reichte von +5 Prozent (Schleswig-Holstein) bis -50 Prozent (Berlin). Dabei entwickelte sich der Incoming-Markt weiter verhalten, während im Sommer Reisen deutscher Gäste ins Ausland durch die zunehmende Erreichbarkeit insbesondere europaweit wieder anzogen.</p>
<p class="Flietext">Seit dem Frühsommer ist eine deutliche Erholung in Wasserdestinationen und in den Bergen zu beobachten. Hier wirkten insbesondere Zuwächse durch den ausgebuchten Ferienwohnungsmarkt und ein starkes Camping-Segment. Die Recovery in Städtedestinationen gestaltet sich nach wie vor langsamer, aber mit ersten positiven Signalen. Zu den Gewinnerdestinationen im Sommer 2021 zählten die Ostsee Schleswig-Holstein, die Holsteinische Schweiz, Westmecklenburg, die Prignitz und das Fränkische Seenland. Diese Destinationen verbuchten einen Übernachtungszuwachs im Vergleich zum Sommer 2019. Unter den Regionen mit den größten Einbußen gegenüber der Zeit vor der Corona-Pandemie finden sich die Ahr (bedingt durch die Flutkatastrophe) sowie die Städtedestinationen Düsseldorf und Kreis Mettmann, Main und Taunus (mit Frankfurt/Main), Köln und der Rhein-Erft-Kreis und München wieder (-45 Prozent bis -55 Prozent), allesamt geprägt von hohen Anteilen in den Geschäftsreisesegmenten und/oder im Incoming.</p>


[caption id="attachment_15939" align="aligncenter" width="750"]<img class="wp-image-15939" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/11/dwif-Corona-Kompass_Uebernachtungsvolumen_Stand-Nov-2021-300x169.png" alt="Grafik zum Übernachtungsvolumen Stand November 2021" width="750" height="422" /> Quelle: dwif 2021. Daten: Statistisches Bundesamt. Kartengrundlage: GfK.[/caption]
<h3>Fokus Gastgewerbe</h3>
<p class="Flietext">Kapazitätsbeschränkungen durch Hygiene- und Abstandsregeln drücken weiterhin auf die Auslastung der Betriebe. In den Urlaubsregionen haben viele Anbieter Preissteigerungen durchgesetzt und im Sommer 2021 von einer guten Auslastung profitiert. Dies war bereits im Sommer 2020 zu beobachten und parallel dazu sank die Gästezufriedenheit erstmals seit Jahren bundesweit, am stärksten bei der Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses in den Küstenbundesländern.</p>
<p class="Flietext">Die vermutlich größte Herausforderung für die Betriebe ist der akute Arbeitskräftemangel. So waren im August 2021 mehr als 9 Prozent weniger sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gastgewerbe in Deutschland tätig als zum gleichen Zeitpunkt 2019, obwohl die Betriebe wieder geöffnet waren. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen lag im September 2021 24 Prozent unter dem Niveau von 2019 und dennoch waren 26 Prozent dieser Stellen unbesetzt (2019: 18 Prozent unbesetzte Ausbildungsstellen). Viele Betriebe berichten zudem über die Abwanderung von Fachkräften in andere Branchen, was kurz- und mittelfristig zu einem zentralen Hemmfaktor für die bundesweite Tourismusentwicklung zu werden droht. Diese alarmierenden Zahlen vom touristischen Arbeitsmarkt zeigen, dass hier dringender Handlungsbedarf geboten ist.</p>
Weitere Informationen unter: <a href="https://www.dwif.de/corona-kompass.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/corona-kompass.html</a>

&nbsp;

Ansprechpartnerin:

<strong>dwif – WEGWEISEND im Tourismus</strong>
<strong>Susanne Grasegger</strong>
Sonnenstr. 27
80331 München
Tel: +49 (0) 89 / 237 028 9-21
E-Mail: <a href="mailto:s.grasegger@dwif.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">s.grasegger@dwif.de</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Billigkeitsrichtlinie öffentliche touristische Akteure – Verlängerung der Antragsfrist</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2021/09/30/billigkeitsrichtlinie-oeffentliche-touristische-akteure-verlaengerung-der-antragsfrist-2/</link>
		<author>Simona Kolze</author>
		<authorimage></authorimage>
		<postthumbnail>https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/Fotolia_16722530_S-334x240.jpg</postthumbnail>
		<comments>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2021/09/30/billigkeitsrichtlinie-oeffentliche-touristische-akteure-verlaengerung-der-antragsfrist-2/#respond</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2021 09:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simona Kolze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://nds.tourismusnetzwerk.info/?p=15366</guid>
		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/Fotolia_16722530_S-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/Fotolia_16722530_S-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/Fotolia_16722530_S-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p>Am Mittwoch, den 29. September, ist eine Änderung der Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Unterstützung der von der COVID-19-Pandemie betroffenen öffentlichen Akteure im Tourismus (im Folgenden: die Richtlinie) in Kraft getreten, mit der die Richtlinie für das Jahr 2021 neu aufgelegt wird.

Wesentlicher Inhalt der Änderung ist die <strong>Verlängerung der Antragsfrist bis zum 31.10.2021</strong>. Informationen sowie die Ansprechpartnerinnen bei der NBank finden Sie <a href="https://www.nbank.de/%C3%96ffentliche-Einrichtungen/Infrastruktur/%C3%96ffentliche-Akteure-im-Tourismus/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.

Anbei finden Sie eine Lesefassung der Richtlinie, in der die Änderungen berücksichtigt sind, sowie den Änderungserlass:

<a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/RL-Tourismus-Billigkeitsleistungen-Corona-Aenderung-2021-Lesefassung.pdf" target="_blank" rel="noopener">RL Tourismus Billigkeitsleistungen Corona, Änderung 2021, Lesefassung</a>

<a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/AeErl-BilligkeitsRL-Tourismus-2021.pdf" target="_blank" rel="noopener">ÄErl BilligkeitsRL Tourismus, 2021</a>

&nbsp;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/Fotolia_16722530_S-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/Fotolia_16722530_S-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/Fotolia_16722530_S-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p>Am Mittwoch, den 29. September, ist eine Änderung der Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Unterstützung der von der COVID-19-Pandemie betroffenen öffentlichen Akteure im Tourismus (im Folgenden: die Richtlinie) in Kraft getreten, mit der die Richtlinie für das Jahr 2021 neu aufgelegt wird.

Wesentlicher Inhalt der Änderung ist die <strong>Verlängerung der Antragsfrist bis zum 31.10.2021</strong>. Informationen sowie die Ansprechpartnerinnen bei der NBank finden Sie <a href="https://www.nbank.de/%C3%96ffentliche-Einrichtungen/Infrastruktur/%C3%96ffentliche-Akteure-im-Tourismus/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.

Anbei finden Sie eine Lesefassung der Richtlinie, in der die Änderungen berücksichtigt sind, sowie den Änderungserlass:

<a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/RL-Tourismus-Billigkeitsleistungen-Corona-Aenderung-2021-Lesefassung.pdf" target="_blank" rel="noopener">RL Tourismus Billigkeitsleistungen Corona, Änderung 2021, Lesefassung</a>

<a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/AeErl-BilligkeitsRL-Tourismus-2021.pdf" target="_blank" rel="noopener">ÄErl BilligkeitsRL Tourismus, 2021</a>

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		</item>
		<item>
		<title>dwif-Corona-Kompass: Übernachtungszuwächse und -verluste in den deutschen Destinationen</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2021/09/01/dwif-corona-kompass-uebernachtungszuwaechse-und-verluste-in-den-deutschen-destinationen/</link>
		<author>Kathrin Deichmann</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2021 08:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Deichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Logo dwif" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><em>Die Halbjahresergebnisse 2021 der amtlichen Übernachtungsstatistik liegen vor und zeigen ganz deutlich die unterschiedliche Betroffenheit und die heterogenen Öffnungsstrategien der Bundesländer. Bei den teils hohen Zuwächsen im Übernachtungstourismus darf jedoch nicht vergessen werden, dass es sich vielerorts eher um einen Aufholprozess der Verluste aus dem ebenfalls Covid-geprägten Vorjahr handelt. Das Niveau 2021 liegt – mit wenigen Ausnahmen – noch deutlich unter einem Normaljahr. </em>

<em>Das Tourismusstatistik-Update des dwif-Corona-Kompass fasst die Entwicklung in einer Info-Karte zusammen.</em>

<strong>Übernachtungstourismus: Juni 2021 übertrifft den Vorjahreszeitraum</strong>

Deutschlandweit wurden im Juni 2021 5,6 Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum unternommen. Insbesondere die Auslandsmärkte haben im Vergleich zum Juni 2020 mit +17,2 Prozent bei den Übernachtungen wieder deutlich zugelegt. Volumenmärkte wie die Niederlande, Großbritannien oder die Schweiz waren aufgrund der Infektionslage in den Ländern selbst bzw. noch gültigen Reisebeschränkungen jedoch erneut im Minus.

<strong>Berlin führt das Bundesländerranking an</strong>

Das Bundesländerranking der Übernachtungsstatistik im Juni 2021 wird angeführt von Berlin. Hier konnten rund ein Viertel mehr Übernachtungen als im Vorjahresmonat registriert werden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Hessen (+14,8 Prozent) und Bayern (+14,1 Prozent). Aber nicht alle Bundesländer konnten im Juni 2021 das Vorjahresergebnis übertreffen – auch aufgrund später Öffnungsstrategien. Von den sechs Bundesländern mit Übernachtungsrückgängen waren die Verluste in Mecklenburg-Vorpommern (-15,1 Prozent) und Sachsen (-14,8 Prozent) am größten. Auch die drei anderen ostdeutschen Bundesländer sowie Rheinland-Pfalz verbuchten weniger Übernachtungen als im Juni 2021.

<strong>Unterschiede auf Regionsebene besonders deutlich</strong>

111 Regionen konnten die Übernachtungsverluste aus dem Vorjahr zumindest in Teilen wieder ausgleichen. In 31 Regionen sanken die Übernachtungen im Vergleich zum Juni 2020, eine Region hielt das Vorjahresergebnis.

Vier bayerische Regionen übertrafen das Ergebnis aus dem Juni 2020 am deutlichsten mit einem Übernachtungsplus von über 40 Prozent. Von den Rückgängen waren fünf ostdeutsche Regionen am stärksten betroffen.

Die Übernachtungszuwächse in vielen Regionen dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass man in den meisten Regionen von einem „Normaljahr“ (vor Corona) noch weit entfernt ist. Die Übernachtungen im Bayrischen Golf- und Thermenland, der vermeintlichen Gewinnerdestination im Juni 2021, liegen trotz deutlichen Zuwächsen im Juni 2021 (+46,9 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2020 noch 35,2 Prozent unter denen des Jahres 2019.

Die schleswig-holsteinische Ostsee (+8,3 Prozent) und die Holsteinische Schweiz (+4,4 Prozent) hingegen konnten als einzige Regionen deutschlandweit trotz der Rahmenbedingungen durch Covid19 die Übernachtungszahlen aus dem Juni 2019 übertreffen.

[caption id="attachment_15028" align="aligncenter" width="750"]<img class="wp-image-15028" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/dwif_Corona-Kompass_Statistik_Update_Aug_2021_Karte-1500x844.png" alt="dwif Corona-Kompass Statistik Update August 2021" width="750" height="422" /> Quelle: dwif 2021; Daten: Statistisches Bundesamt; Kartengrundlage: GfK[/caption]

<strong>Blick auf das erste Halbjahr 2021</strong>

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 sind die Übernachtungen deutschlandweit um 34,8 Prozent zurückgegangen. Auch hier sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern und Regionen sehr deutlich. Einem moderaten Rückgang von -2,7 Prozent in Schleswig-Holstein stehen -61,0 Prozent in der Bundeshauptstadt Berlin entgegen. Hier zeigt sich erneut die deutlich stärkere Betroffenheit des Städtetourismus. Auch Mecklenburg-Vorpommern verliert mit -43,8 Prozent aufgrund einer späteren Öffnung deutlich stärker als die anderen Küstenbundesländer.

Fazit: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren auch im Juni 2021 noch fast überall spürbar. Aber die Destinationen und Betriebe haben wieder eine Perspektive und die ersten Signale aus Buchungs- und Anfragedaten für die Folgemonate stimmen ebenfalls vorsichtig optimistisch.

Mehr Informationen finden Interessierte unter <a href="https://www.dwif.de/corona-kompass.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/corona-kompass.html</a>.

&nbsp;

Ansprechpartnerin:

<strong>dwif – WEGWEISEND im Tourismus</strong>
<strong>Susanne Grasegger</strong>
Sonnenstr. 27
80331 München
Tel: +49 (0) 89 / 237 028 9-21
E-Mail: <a href="mailto:s.grasegger@dwif.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">s.grasegger@dwif.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Logo dwif" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><em>Die Halbjahresergebnisse 2021 der amtlichen Übernachtungsstatistik liegen vor und zeigen ganz deutlich die unterschiedliche Betroffenheit und die heterogenen Öffnungsstrategien der Bundesländer. Bei den teils hohen Zuwächsen im Übernachtungstourismus darf jedoch nicht vergessen werden, dass es sich vielerorts eher um einen Aufholprozess der Verluste aus dem ebenfalls Covid-geprägten Vorjahr handelt. Das Niveau 2021 liegt – mit wenigen Ausnahmen – noch deutlich unter einem Normaljahr. </em>

<em>Das Tourismusstatistik-Update des dwif-Corona-Kompass fasst die Entwicklung in einer Info-Karte zusammen.</em>

<strong>Übernachtungstourismus: Juni 2021 übertrifft den Vorjahreszeitraum</strong>

Deutschlandweit wurden im Juni 2021 5,6 Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum unternommen. Insbesondere die Auslandsmärkte haben im Vergleich zum Juni 2020 mit +17,2 Prozent bei den Übernachtungen wieder deutlich zugelegt. Volumenmärkte wie die Niederlande, Großbritannien oder die Schweiz waren aufgrund der Infektionslage in den Ländern selbst bzw. noch gültigen Reisebeschränkungen jedoch erneut im Minus.

<strong>Berlin führt das Bundesländerranking an</strong>

Das Bundesländerranking der Übernachtungsstatistik im Juni 2021 wird angeführt von Berlin. Hier konnten rund ein Viertel mehr Übernachtungen als im Vorjahresmonat registriert werden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Hessen (+14,8 Prozent) und Bayern (+14,1 Prozent). Aber nicht alle Bundesländer konnten im Juni 2021 das Vorjahresergebnis übertreffen – auch aufgrund später Öffnungsstrategien. Von den sechs Bundesländern mit Übernachtungsrückgängen waren die Verluste in Mecklenburg-Vorpommern (-15,1 Prozent) und Sachsen (-14,8 Prozent) am größten. Auch die drei anderen ostdeutschen Bundesländer sowie Rheinland-Pfalz verbuchten weniger Übernachtungen als im Juni 2021.

<strong>Unterschiede auf Regionsebene besonders deutlich</strong>

111 Regionen konnten die Übernachtungsverluste aus dem Vorjahr zumindest in Teilen wieder ausgleichen. In 31 Regionen sanken die Übernachtungen im Vergleich zum Juni 2020, eine Region hielt das Vorjahresergebnis.

Vier bayerische Regionen übertrafen das Ergebnis aus dem Juni 2020 am deutlichsten mit einem Übernachtungsplus von über 40 Prozent. Von den Rückgängen waren fünf ostdeutsche Regionen am stärksten betroffen.

Die Übernachtungszuwächse in vielen Regionen dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass man in den meisten Regionen von einem „Normaljahr“ (vor Corona) noch weit entfernt ist. Die Übernachtungen im Bayrischen Golf- und Thermenland, der vermeintlichen Gewinnerdestination im Juni 2021, liegen trotz deutlichen Zuwächsen im Juni 2021 (+46,9 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2020 noch 35,2 Prozent unter denen des Jahres 2019.

Die schleswig-holsteinische Ostsee (+8,3 Prozent) und die Holsteinische Schweiz (+4,4 Prozent) hingegen konnten als einzige Regionen deutschlandweit trotz der Rahmenbedingungen durch Covid19 die Übernachtungszahlen aus dem Juni 2019 übertreffen.

[caption id="attachment_15028" align="aligncenter" width="750"]<img class="wp-image-15028" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/09/dwif_Corona-Kompass_Statistik_Update_Aug_2021_Karte-1500x844.png" alt="dwif Corona-Kompass Statistik Update August 2021" width="750" height="422" /> Quelle: dwif 2021; Daten: Statistisches Bundesamt; Kartengrundlage: GfK[/caption]

<strong>Blick auf das erste Halbjahr 2021</strong>

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 sind die Übernachtungen deutschlandweit um 34,8 Prozent zurückgegangen. Auch hier sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern und Regionen sehr deutlich. Einem moderaten Rückgang von -2,7 Prozent in Schleswig-Holstein stehen -61,0 Prozent in der Bundeshauptstadt Berlin entgegen. Hier zeigt sich erneut die deutlich stärkere Betroffenheit des Städtetourismus. Auch Mecklenburg-Vorpommern verliert mit -43,8 Prozent aufgrund einer späteren Öffnung deutlich stärker als die anderen Küstenbundesländer.

Fazit: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren auch im Juni 2021 noch fast überall spürbar. Aber die Destinationen und Betriebe haben wieder eine Perspektive und die ersten Signale aus Buchungs- und Anfragedaten für die Folgemonate stimmen ebenfalls vorsichtig optimistisch.

Mehr Informationen finden Interessierte unter <a href="https://www.dwif.de/corona-kompass.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/corona-kompass.html</a>.

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Ansprechpartnerin:

<strong>dwif – WEGWEISEND im Tourismus</strong>
<strong>Susanne Grasegger</strong>
Sonnenstr. 27
80331 München
Tel: +49 (0) 89 / 237 028 9-21
E-Mail: <a href="mailto:s.grasegger@dwif.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">s.grasegger@dwif.de</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bund-Länder-Beschlüsse sind für das niedersächsische Gastgewerbe enttäuschend</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2021/08/12/beschluesse-der-konferenz-der-bundeskanzlerin-mit-den-ministerpraesidentinnen-sind-fuer-das-niedersaechsische-gastgewerbe-enttaeuschend/</link>
		<author>Kathrin Deichmann</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2021 08:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Deichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/05/Unbenannt2-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Logo des DEHOGA Niedersachsen" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/05/Unbenannt2-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/05/Unbenannt2-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p>Mit den Beschlüssen erhöhen Bund und Länder den Impfdruck auf Ungeimpfte, so Präsident Detlef Schröder am 11. August in Hannover. Teil dieses Konzeptes seien aber auch Maßnahmen, die direkt und vorrangig das Gastgewerbe negativ beträfen. Schröder stellte fest, wie das Land Niedersachsen die gefassten Beschlüsse der MPK-Konferenz umsetze, werde sich letztendlich erst am 25. August entscheiden.

Präsident Schröder bewertete als positiv, dass Bund und Land ankündigen, die Anstrengungen die Impfquote zu erhöhen zu verstärken. Ebenfalls positiv sei die Ankündigung, dass die Inzidenz-Entwicklung künftig nicht mehr alleiniger Maßstab für Anti-Corona-Maßnahmen sein soll. Hier bleibe abzuwarten, wie die eigenständigen Vorstellungen Niedersachsens konkret aussehen werden.

Kritisch bewertete er die angekündigte 3-G-Regel für Innengastronomie und Beherbergungsbetriebe. Hier würden erneut Maßnahmen auf Kosten der gastgewerblichen Branche getroffen. Die Erfahrungen des Gastgewerbes aus der Vergangenheit unterstreichen, dass die Einschränkung des Zutritts zum Gastgewerbe immer Umsatz koste. Dem niedersächsischen Gastgewerbe würde mit der Umsetzung dieser Regelung erneut ein alleiniges Sonderopfer zugemutet werden, mit dem ausschließlichen Zweck den Impfdruck auf die Bevölkerung zu erhöhen.

Für kontraproduktiv hielt Schröder, dass Coronatests für die Bevölkerung ab Oktober kostenpflichtig werden sollen. Die Maßnahme hätte ebenfalls den alleinigen Zweck, Bürger mit sanften Druck zur Impfung zu verleiten. Ob das die Impfquote erhöhe oder zu noch größerer Ablehnung führe, würde die Zukunft ergeben. Auf jeden Fall sei zu erwarten, dass damit ein Rückbau der bisherigen Testangebote schon in den nächsten Wochen anlaufen werde. Bei Einführung bzw. Aufrechterhaltung der 3-G-Regel für das Gastgewerbe, treffe dies insbesondere gastgewerbliche Betriebe im ländlichen Raum und in Gebieten, in denen Gäste keinen unkomplizierten Zugang zu Testmöglichkeiten haben. Damit würden sich die negativen Auswirkungen auf die Branche durch die 3-G-Regel weiter verschärfen. Das dürfe so nicht geschehen.

Die Regelungen der Beschränkungen bei Veranstaltungen, Feiern, in Clubs und Diskotheken seien kein Zeichen, dass dieser Branchenteil auf eine zeitnahe Normalisierung hoffen dürfe. Eine dringend benötigte, faire und wirtschaftlich tragfähige Öffnungsperspektive für Clubs und Diskotheken müsse in Zusammenarbeit mit diesen Betrieben und nicht gegen sie entstehen.

Allerdings stellte Schröder auch fest, was an dieser Stelle Hoffnung mache, sei die deutliche Kritik von Ministerpräsident Weil an dem Festhalten an der Inzidenzorientierung des Beschlusses und der Ankündigung, dass Niedersachsen diesem Weg nicht folgen werde, sondern eine eigenständige Regelung plane.

Der DEHOGA Niedersachsen werde nun gegenüber der Landesregierung darauf drängen, bei der landesweiten Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse die Belastungen für die Branche so gering wie möglich zu halten.

Der DEHOGA Niedersachsen werde weiterhin aktiv an der Umsetzung der Anti-Corona-Maßnahmen mitwirken.

Präsident Schröder hob hervor, dass der DEHOGA Niedersachsen ein eigenes Interesse an einer hohen Impfquote habe, die im unmittelbaren Interesse des niedersächsischen Gastgewerbes und der Gesellschaft insgesamt liege und damit zu unterstützen sei.

&nbsp;

Ansprechpartner:<strong>
</strong>

<strong>DEHOGA Niedersachsen</strong>
Rainer Balke
Hauptgeschäftsführer
Tel. +49 (0) 511/33 70 6-20
E-Mail: <a href="mailto:Balke@dehoga-niedersachsen.de">Balke<span class="">@dehoga-nied</span>ersachsen.de</a>
<a href="http://www.dehoga-niedersachsen.de/" target="_blank" rel="noopener">www.dehoga-niedersachsen.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/05/Unbenannt2-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Logo des DEHOGA Niedersachsen" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/05/Unbenannt2-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/05/Unbenannt2-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p>Mit den Beschlüssen erhöhen Bund und Länder den Impfdruck auf Ungeimpfte, so Präsident Detlef Schröder am 11. August in Hannover. Teil dieses Konzeptes seien aber auch Maßnahmen, die direkt und vorrangig das Gastgewerbe negativ beträfen. Schröder stellte fest, wie das Land Niedersachsen die gefassten Beschlüsse der MPK-Konferenz umsetze, werde sich letztendlich erst am 25. August entscheiden.

Präsident Schröder bewertete als positiv, dass Bund und Land ankündigen, die Anstrengungen die Impfquote zu erhöhen zu verstärken. Ebenfalls positiv sei die Ankündigung, dass die Inzidenz-Entwicklung künftig nicht mehr alleiniger Maßstab für Anti-Corona-Maßnahmen sein soll. Hier bleibe abzuwarten, wie die eigenständigen Vorstellungen Niedersachsens konkret aussehen werden.

Kritisch bewertete er die angekündigte 3-G-Regel für Innengastronomie und Beherbergungsbetriebe. Hier würden erneut Maßnahmen auf Kosten der gastgewerblichen Branche getroffen. Die Erfahrungen des Gastgewerbes aus der Vergangenheit unterstreichen, dass die Einschränkung des Zutritts zum Gastgewerbe immer Umsatz koste. Dem niedersächsischen Gastgewerbe würde mit der Umsetzung dieser Regelung erneut ein alleiniges Sonderopfer zugemutet werden, mit dem ausschließlichen Zweck den Impfdruck auf die Bevölkerung zu erhöhen.

Für kontraproduktiv hielt Schröder, dass Coronatests für die Bevölkerung ab Oktober kostenpflichtig werden sollen. Die Maßnahme hätte ebenfalls den alleinigen Zweck, Bürger mit sanften Druck zur Impfung zu verleiten. Ob das die Impfquote erhöhe oder zu noch größerer Ablehnung führe, würde die Zukunft ergeben. Auf jeden Fall sei zu erwarten, dass damit ein Rückbau der bisherigen Testangebote schon in den nächsten Wochen anlaufen werde. Bei Einführung bzw. Aufrechterhaltung der 3-G-Regel für das Gastgewerbe, treffe dies insbesondere gastgewerbliche Betriebe im ländlichen Raum und in Gebieten, in denen Gäste keinen unkomplizierten Zugang zu Testmöglichkeiten haben. Damit würden sich die negativen Auswirkungen auf die Branche durch die 3-G-Regel weiter verschärfen. Das dürfe so nicht geschehen.

Die Regelungen der Beschränkungen bei Veranstaltungen, Feiern, in Clubs und Diskotheken seien kein Zeichen, dass dieser Branchenteil auf eine zeitnahe Normalisierung hoffen dürfe. Eine dringend benötigte, faire und wirtschaftlich tragfähige Öffnungsperspektive für Clubs und Diskotheken müsse in Zusammenarbeit mit diesen Betrieben und nicht gegen sie entstehen.

Allerdings stellte Schröder auch fest, was an dieser Stelle Hoffnung mache, sei die deutliche Kritik von Ministerpräsident Weil an dem Festhalten an der Inzidenzorientierung des Beschlusses und der Ankündigung, dass Niedersachsen diesem Weg nicht folgen werde, sondern eine eigenständige Regelung plane.

Der DEHOGA Niedersachsen werde nun gegenüber der Landesregierung darauf drängen, bei der landesweiten Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse die Belastungen für die Branche so gering wie möglich zu halten.

Der DEHOGA Niedersachsen werde weiterhin aktiv an der Umsetzung der Anti-Corona-Maßnahmen mitwirken.

Präsident Schröder hob hervor, dass der DEHOGA Niedersachsen ein eigenes Interesse an einer hohen Impfquote habe, die im unmittelbaren Interesse des niedersächsischen Gastgewerbes und der Gesellschaft insgesamt liege und damit zu unterstützen sei.

&nbsp;

Ansprechpartner:<strong>
</strong>

<strong>DEHOGA Niedersachsen</strong>
Rainer Balke
Hauptgeschäftsführer
Tel. +49 (0) 511/33 70 6-20
E-Mail: <a href="mailto:Balke@dehoga-niedersachsen.de">Balke<span class="">@dehoga-nied</span>ersachsen.de</a>
<a href="http://www.dehoga-niedersachsen.de/" target="_blank" rel="noopener">www.dehoga-niedersachsen.de</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Update dwif-Corona-Kompass: Fakten zur aktuellen Lage im Deutschland-Tourismus</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2021/07/08/update-dwif-corona-kompass-fakten-zur-aktuellen-lage-im-deutschland-tourismus/</link>
		<author>Lena Schacht</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2021 07:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lena Schacht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://nds.tourismusnetzwerk.info/?p=14467</guid>
		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Logo dwif" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p>Nur 31 Mio. Übernachtungen in Deutschland (im Vergleich "Normaljahr" 2019: 127 Mio.) – das ist die Bilanz im Zuge des bundesweiten Lockdowns der ersten vier Monate 2021. Damit fehlen den Betrieben bis zu 20 Prozent der Nachfrage eines Normaljahres. Gleichzeitig fiel das durchschnittliche Auslastungsniveau auf Werte zwischen knapp 8 Prozent in Schleswig-Holstein und knapp 19 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern.

Ein Blick auf die Übernachtungsentwicklung in den Regionen zeigt eine breite Spanne von -38 Prozent (Elbe-Elster-Land) bis zu -90 Prozent (Rügen/Hiddensee, Zugspitz-Region). Bei den Destinationstypen waren gerade die Bergregionen nicht nur bei den relativen Vergleichen, sondern auch mit Blick auf die absolut fehlenden Gäste durch die ausgefallene Wintersaison 2020/2021 stark betroffen. Hier wird es schwer, die Defizite noch über die weitere Saison auszugleichen. Entscheidend wird das Herbst- und Wintergeschäft 2021/22 sein, das im Vorjahr fast komplett ausfiel.

Die Anzahl der Tagesreisen ist im Zeitraum Januar bis Mai 2021 um 30 Prozent gegenüber einem Normaljahr zurückgegangen. Doch die Regenerationsgeschwindigkeit macht Mut und lässt auf einen starken Sommer und Herbst hoffen.

Das aktuelle Update des dwif-Corona-Kompass von Ende Juni 2021 fasst die Entwicklung in verschiedenen Infografiken zusammen. Mehr dazu unter <a href="https://www.dwif.de/corona-kompass.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/corona-kompass.html</a>  sowie im aktuellen Bericht unter <a href="https://www.dwif.de/images/Corona/dwif_Corona_Kompass_2021_Update_Juni.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/images/Corona/dwif_Corona_Kompass_2021_Update_Juni.pdf</a>.

[caption id="attachment_14469" align="aligncenter" width="750"]<img class="wp-image-14469" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/07/Update-dwif_Corona-Kompass_Infografik_Juni-2021-scaled.jpg" alt="" width="750" height="422" /> (Quelle: dwif Juni 2021, Daten: Destatis/ Statistische Landesämter)[/caption]

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Ansprechpartnerin:

<strong>dwif – WEGWEISEND im Tourismus</strong>
<strong>Susanne Grasegger</strong>
Sonnenstr. 27
80331 München
Tel: +49 (0) 89 / 237 028 9-21
E-Mail: <a href="mailto:s.grasegger@dwif.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">s.grasegger@dwif.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Logo dwif" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2020/08/dwif-Logo-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p>Nur 31 Mio. Übernachtungen in Deutschland (im Vergleich "Normaljahr" 2019: 127 Mio.) – das ist die Bilanz im Zuge des bundesweiten Lockdowns der ersten vier Monate 2021. Damit fehlen den Betrieben bis zu 20 Prozent der Nachfrage eines Normaljahres. Gleichzeitig fiel das durchschnittliche Auslastungsniveau auf Werte zwischen knapp 8 Prozent in Schleswig-Holstein und knapp 19 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern.

Ein Blick auf die Übernachtungsentwicklung in den Regionen zeigt eine breite Spanne von -38 Prozent (Elbe-Elster-Land) bis zu -90 Prozent (Rügen/Hiddensee, Zugspitz-Region). Bei den Destinationstypen waren gerade die Bergregionen nicht nur bei den relativen Vergleichen, sondern auch mit Blick auf die absolut fehlenden Gäste durch die ausgefallene Wintersaison 2020/2021 stark betroffen. Hier wird es schwer, die Defizite noch über die weitere Saison auszugleichen. Entscheidend wird das Herbst- und Wintergeschäft 2021/22 sein, das im Vorjahr fast komplett ausfiel.

Die Anzahl der Tagesreisen ist im Zeitraum Januar bis Mai 2021 um 30 Prozent gegenüber einem Normaljahr zurückgegangen. Doch die Regenerationsgeschwindigkeit macht Mut und lässt auf einen starken Sommer und Herbst hoffen.

Das aktuelle Update des dwif-Corona-Kompass von Ende Juni 2021 fasst die Entwicklung in verschiedenen Infografiken zusammen. Mehr dazu unter <a href="https://www.dwif.de/corona-kompass.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/corona-kompass.html</a>  sowie im aktuellen Bericht unter <a href="https://www.dwif.de/images/Corona/dwif_Corona_Kompass_2021_Update_Juni.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.dwif.de/images/Corona/dwif_Corona_Kompass_2021_Update_Juni.pdf</a>.

[caption id="attachment_14469" align="aligncenter" width="750"]<img class="wp-image-14469" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2021/07/Update-dwif_Corona-Kompass_Infografik_Juni-2021-scaled.jpg" alt="" width="750" height="422" /> (Quelle: dwif Juni 2021, Daten: Destatis/ Statistische Landesämter)[/caption]

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Ansprechpartnerin:

<strong>dwif – WEGWEISEND im Tourismus</strong>
<strong>Susanne Grasegger</strong>
Sonnenstr. 27
80331 München
Tel: +49 (0) 89 / 237 028 9-21
E-Mail: <a href="mailto:s.grasegger@dwif.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">s.grasegger@dwif.de</a>]]></content:encoded>
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