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	<title>Tourismusnetzwerk NiedersachsenKlimawandel | Tourismusnetzwerk Niedersachsen</title>
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	<description>Tourismusnetzwerk - Von Touristikern für Touristiker</description>
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		<title>Park der Gärten startet mit Festakt in die neue Saison</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2026/04/23/park-der-gaerten-startet-mit-festakt-in-die-neue-saison/</link>
		<author>Kathrin Deichmann</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 08:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Deichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Pressefoto_Zietz-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Pressefoto_Zietz-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Pressefoto_Zietz-350x250.jpg 350w" sizes="(max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h3><img class="size-medium wp-image-35405 alignright" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></h3>
Die Bauarbeiten waren die Umfangreichsten der vergangenen 14 Jahre, aber sie sind gemeistert worden. Pünktlich zum 18. April startete der Park der Gärten, Deutschlands größte Mustergartenanlage, mit einem Festakt in die neue Saison. Im Mittelpunkt des festlichen Auftakts stand die offizielle Einweihung des „Musterparks für den Klimaschutz“ mit dem smarten Wassermanagement, den neuen Wegestrukturen sowie der großzügigen Parkerweiterung „ Das Grüne Band“ – ein 3.000 Quadratmeter großer Bereich mit fünf Ausstellungs-Pavillons und zahlreichen Beispielbepflanzungen, die über das Thema „Klimaangepasstes Gärtnern“ informieren.

Unter der gewohnt sicheren Moderation von Geschäftsführer Christian Wandscher versammelten sich zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um diesen wichtigen Entwicklungsschritt für den Park und die gesamte Region zu würdigen. <span data-teams="true">Auch TMN-Geschäftsführerin Meike Zumbrock war mit vor Ort.</span>
<h3>Hoher Besuch und würdiger Rahmen</h3>
Als besonderer Ehrengast konnte der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies begrüßt werden. In seiner Festrede unterstrich Lies die Bedeutung des Parks als unverzichtbaren Tourismus- und Erholungsmagneten. Er hob hervor, dass Investitionen in solche Orte nicht nur den Naturschutz stärkten, sondern auch die Lebensqualität der gesamten Region nachhaltig sicherten. Mit der Erweiterung setze der Park ein zukunftsweisendes Zeichen. Der Ministerpräsident hob dabei lobend hervor, dass in dem neuen Bereich der Besucher informativ animiert wird, selbst zu Hause für den Klimaschutz tätig zu werden. Staatssekretär Dennis Rohde ergänzte in seiner Rede, dass der Park der Gärten keine Probleme aufführe, sondern Lösungen zeige. Auch er zeigte sich von der Art und Weise, wie das „Grüne Band“ das Thema „Klimaangepasstes Gärtnern“ aufgreift, sehr begeistert.
<h3><img class="size-medium wp-image-35404 alignleft" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Dialog über die Zukunft des Parks</h3>
Im Anschluss fand eine hochkarätig besetzte Talkrunde statt. Gemeinsam mit Christian Wandscher debattierten Gerhard Schwertje, Aufsichtsratsvorsitzender des Parks der Gärten und Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, sowie Bad Zwischenahns Bürgermeister Henning Dierks über die Zukunftsperspektiven der Anlage. Einigkeit herrschte darüber, dass die Parkerweiterung und das „Grüne Band“ den Park nicht nur attraktiver machen, sondern auch als Bildungs- und Erholungsort weiter festigen. Die Gärten und Pflanzensortimente des Parks hätten mit dieser Neuerung eine weitere Attraktion gewonnen.
<h3>Prominente Gäste bei der Saisoneröffnung</h3>
Der Einladung zur feierlichen Eröffnung waren zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Gartenbau, Förderern, Planern und bauausführende Firmen sowie die Mitarbeiter gefolgt. Letztere beide, die unter den besonderen Umständen des zweimonatigen Winterwetters unter großer Herausforderung standen, haben eine fertige Parkanlage nebst Erweiterung zum Eröffnungstermin ermöglicht. Dies alles, was von allen Rednern gewürdigt wurde, lag im Kostenrahmen der vorgegebenen drei Millionen Euro.

Mit der Eröffnung ist der Park der Gärten nun für Besucher aus nah und fern in seiner neuen, erweiterten Pracht zugänglich und lädt dazu ein, die Mustergärten, die Pflanzenvielfalt sowie das neue „Grüne Band“ und die frisch gestalteten Areale zu entdecken.

<img class="alignnone wp-image-35337" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Pressefoto_Zietz-300x200.jpg" alt="" width="600" height="400" />

Bildunterschrift: Der Geschäftsführer der Park der Gärten, Christian Wandscher (Mitte) stellte Gästen aus der Politik, darunter u.a. Staatssekretär Dennis Rohde, Ministerpräsident Olaf Lies, Bürgermeister Henning Dierks und Landtagsabgeordneter Björn Meyer (v.l.) das „Grüne Band“ vor. (Foto: Hans-Jürgen Zietz/Park der Gärten)

&nbsp;

Ansprechpartner:

<strong>Park der Gärten gGmbH</strong>
<strong>Jesco von Moorhausen</strong>
Tel.: 0 44 03 - 81 96 26
E-Mail: <a href="mailto:presse@park-der-gaerten.de">presse@park-der-gaerten.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Pressefoto_Zietz-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Pressefoto_Zietz-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Pressefoto_Zietz-350x250.jpg 350w" sizes="(max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h3><img class="size-medium wp-image-35405 alignright" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></h3>
Die Bauarbeiten waren die Umfangreichsten der vergangenen 14 Jahre, aber sie sind gemeistert worden. Pünktlich zum 18. April startete der Park der Gärten, Deutschlands größte Mustergartenanlage, mit einem Festakt in die neue Saison. Im Mittelpunkt des festlichen Auftakts stand die offizielle Einweihung des „Musterparks für den Klimaschutz“ mit dem smarten Wassermanagement, den neuen Wegestrukturen sowie der großzügigen Parkerweiterung „ Das Grüne Band“ – ein 3.000 Quadratmeter großer Bereich mit fünf Ausstellungs-Pavillons und zahlreichen Beispielbepflanzungen, die über das Thema „Klimaangepasstes Gärtnern“ informieren.

Unter der gewohnt sicheren Moderation von Geschäftsführer Christian Wandscher versammelten sich zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um diesen wichtigen Entwicklungsschritt für den Park und die gesamte Region zu würdigen. <span data-teams="true">Auch TMN-Geschäftsführerin Meike Zumbrock war mit vor Ort.</span>
<h3>Hoher Besuch und würdiger Rahmen</h3>
Als besonderer Ehrengast konnte der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies begrüßt werden. In seiner Festrede unterstrich Lies die Bedeutung des Parks als unverzichtbaren Tourismus- und Erholungsmagneten. Er hob hervor, dass Investitionen in solche Orte nicht nur den Naturschutz stärkten, sondern auch die Lebensqualität der gesamten Region nachhaltig sicherten. Mit der Erweiterung setze der Park ein zukunftsweisendes Zeichen. Der Ministerpräsident hob dabei lobend hervor, dass in dem neuen Bereich der Besucher informativ animiert wird, selbst zu Hause für den Klimaschutz tätig zu werden. Staatssekretär Dennis Rohde ergänzte in seiner Rede, dass der Park der Gärten keine Probleme aufführe, sondern Lösungen zeige. Auch er zeigte sich von der Art und Weise, wie das „Grüne Band“ das Thema „Klimaangepasstes Gärtnern“ aufgreift, sehr begeistert.
<h3><img class="size-medium wp-image-35404 alignleft" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Dialog über die Zukunft des Parks</h3>
Im Anschluss fand eine hochkarätig besetzte Talkrunde statt. Gemeinsam mit Christian Wandscher debattierten Gerhard Schwertje, Aufsichtsratsvorsitzender des Parks der Gärten und Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, sowie Bad Zwischenahns Bürgermeister Henning Dierks über die Zukunftsperspektiven der Anlage. Einigkeit herrschte darüber, dass die Parkerweiterung und das „Grüne Band“ den Park nicht nur attraktiver machen, sondern auch als Bildungs- und Erholungsort weiter festigen. Die Gärten und Pflanzensortimente des Parks hätten mit dieser Neuerung eine weitere Attraktion gewonnen.
<h3>Prominente Gäste bei der Saisoneröffnung</h3>
Der Einladung zur feierlichen Eröffnung waren zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Gartenbau, Förderern, Planern und bauausführende Firmen sowie die Mitarbeiter gefolgt. Letztere beide, die unter den besonderen Umständen des zweimonatigen Winterwetters unter großer Herausforderung standen, haben eine fertige Parkanlage nebst Erweiterung zum Eröffnungstermin ermöglicht. Dies alles, was von allen Rednern gewürdigt wurde, lag im Kostenrahmen der vorgegebenen drei Millionen Euro.

Mit der Eröffnung ist der Park der Gärten nun für Besucher aus nah und fern in seiner neuen, erweiterten Pracht zugänglich und lädt dazu ein, die Mustergärten, die Pflanzenvielfalt sowie das neue „Grüne Band“ und die frisch gestalteten Areale zu entdecken.

<img class="alignnone wp-image-35337" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/04/Pressefoto_Zietz-300x200.jpg" alt="" width="600" height="400" />

Bildunterschrift: Der Geschäftsführer der Park der Gärten, Christian Wandscher (Mitte) stellte Gästen aus der Politik, darunter u.a. Staatssekretär Dennis Rohde, Ministerpräsident Olaf Lies, Bürgermeister Henning Dierks und Landtagsabgeordneter Björn Meyer (v.l.) das „Grüne Band“ vor. (Foto: Hans-Jürgen Zietz/Park der Gärten)

&nbsp;

Ansprechpartner:

<strong>Park der Gärten gGmbH</strong>
<strong>Jesco von Moorhausen</strong>
Tel.: 0 44 03 - 81 96 26
E-Mail: <a href="mailto:presse@park-der-gaerten.de">presse@park-der-gaerten.de</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Förderaufruf 2026: Klimaanpassung in Städten und ländlichen Räumen</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2026/04/13/foerderaufruf-2026-klimaanpassung-in-staedten-und-laendlichen-raeumen/</link>
		<author>Levin Seegers</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 08:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Levin Seegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Gluehbirne-Spross-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Glühbirne im Wald" decoding="async" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Gluehbirne-Spross-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Gluehbirne-Spross-350x250.jpg 350w" sizes="(max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><p class="isSelectedEnd">Mit dem Bundesprogramm <strong>„Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“</strong> unterstützt der Bund Kommunen dabei, ihre Regionen klimaresilient und zukunftsfähig zu gestalten. Für 2026 stehen insgesamt <strong>80 Mio. Euro</strong> zur Verfügung.</p>
Gefördert werden Projekte, die auf die Folgen des Klimawandels reagieren – etwa Hitze, Trockenheit oder Starkregen. Im Fokus stehen <strong>naturbasierte Lösungen</strong> wie die <strong>Aufwertung von Grün- und Freiräumen</strong>, eine <strong>klimaresiliente Gestaltung von Orten</strong> sowie Maßnahmen, die die <strong>Aufenthaltsqualität</strong> für Bevölkerung und Gäste nachhaltig verbessern.

Antragsberechtigt sind <strong>Städte</strong> und <strong>Gemeinden (Kommunen)</strong> sowie <strong>Landkreise</strong>, in deren Gebiet und Eigentum sich das zu fördernde Projekt befindet. Die eingereichten Projektskizzen werden anhand der im Projektaufruf genannten Bewertungskriterien durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung fachlich bewertet.
<p class="isSelectedEnd"><strong>Was wird gefördert?</strong>
Unter anderem:</p>

<ul data-spread="false">
 	<li>Schaffung und Aufwertung von Grün- und Freiräumen (z. B. Parks, Klimaoasen)</li>
 	<li>Entsiegelung und klimaresiliente Umgestaltung von Flächen</li>
 	<li>Maßnahmen zur Verbesserung des Wasserhaushalts (z. B. Regenwassermanagement)</li>
 	<li>Aufwertung von Gewässern im Siedlungsraum</li>
 	<li>Ausbau der blau-grünen Infrastruktur in Quartieren</li>
</ul>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Wie hoch ist die Förderung?</strong></p>

<ul data-spread="false">
 	<li>Zuschuss zwischen <strong>500.000 Euro und 8 Mio. Euro</strong></li>
 	<li>Förderquote: bis zu <strong>80 Prozent</strong>, in Ausnahmefällen bis zu <strong>90 Prozent</strong></li>
 	<li>Eigenanteil der Kommunen: mindestens <strong>10–20 Prozent</strong></li>
</ul>
Das Verfahren zur <strong>Antragstellung</strong> erfolgt in zwei Schritten. Zunächst ist eine <strong>Projektskizze (Interessenbekundung)</strong> bis zum <strong>30. Juni 2026</strong> über das Online-Portal „easy-Online“ einzureichen. Die Skizze muss eine realistische Mittelabflussplanung enthalten. Nach der Auswahl der Skizzen folgt die <strong>Einreichung des förmlichen Förderantrags</strong>.

Fragen zum <strong>easy-Online Portal</strong> richten Sie bitte per E-Mail an: <a href="mailto:easy-Online@dlr.de">easy-Online@dlr.de </a>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Weitere Informationen: </strong><a href="https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/programme/weitere/anpassung-klimawandel/download/projektaufruf-klimaraeume-2026.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener">Projektaufruf 2026: Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“</a></p>
&nbsp;
<p class="isSelectedEnd">Ansprechpartner:</p>
<strong>Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)</strong>
Tel.: 030 18401 1777
E-Mail: <a href="mailto:klima-raeume@bbr.bund.de">klima-raeume@bbr.bund.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Gluehbirne-Spross-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Glühbirne im Wald" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Gluehbirne-Spross-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Gluehbirne-Spross-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><p class="isSelectedEnd">Mit dem Bundesprogramm <strong>„Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“</strong> unterstützt der Bund Kommunen dabei, ihre Regionen klimaresilient und zukunftsfähig zu gestalten. Für 2026 stehen insgesamt <strong>80 Mio. Euro</strong> zur Verfügung.</p>
Gefördert werden Projekte, die auf die Folgen des Klimawandels reagieren – etwa Hitze, Trockenheit oder Starkregen. Im Fokus stehen <strong>naturbasierte Lösungen</strong> wie die <strong>Aufwertung von Grün- und Freiräumen</strong>, eine <strong>klimaresiliente Gestaltung von Orten</strong> sowie Maßnahmen, die die <strong>Aufenthaltsqualität</strong> für Bevölkerung und Gäste nachhaltig verbessern.

Antragsberechtigt sind <strong>Städte</strong> und <strong>Gemeinden (Kommunen)</strong> sowie <strong>Landkreise</strong>, in deren Gebiet und Eigentum sich das zu fördernde Projekt befindet. Die eingereichten Projektskizzen werden anhand der im Projektaufruf genannten Bewertungskriterien durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung fachlich bewertet.
<p class="isSelectedEnd"><strong>Was wird gefördert?</strong>
Unter anderem:</p>

<ul data-spread="false">
 	<li>Schaffung und Aufwertung von Grün- und Freiräumen (z. B. Parks, Klimaoasen)</li>
 	<li>Entsiegelung und klimaresiliente Umgestaltung von Flächen</li>
 	<li>Maßnahmen zur Verbesserung des Wasserhaushalts (z. B. Regenwassermanagement)</li>
 	<li>Aufwertung von Gewässern im Siedlungsraum</li>
 	<li>Ausbau der blau-grünen Infrastruktur in Quartieren</li>
</ul>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Wie hoch ist die Förderung?</strong></p>

<ul data-spread="false">
 	<li>Zuschuss zwischen <strong>500.000 Euro und 8 Mio. Euro</strong></li>
 	<li>Förderquote: bis zu <strong>80 Prozent</strong>, in Ausnahmefällen bis zu <strong>90 Prozent</strong></li>
 	<li>Eigenanteil der Kommunen: mindestens <strong>10–20 Prozent</strong></li>
</ul>
Das Verfahren zur <strong>Antragstellung</strong> erfolgt in zwei Schritten. Zunächst ist eine <strong>Projektskizze (Interessenbekundung)</strong> bis zum <strong>30. Juni 2026</strong> über das Online-Portal „easy-Online“ einzureichen. Die Skizze muss eine realistische Mittelabflussplanung enthalten. Nach der Auswahl der Skizzen folgt die <strong>Einreichung des förmlichen Förderantrags</strong>.

Fragen zum <strong>easy-Online Portal</strong> richten Sie bitte per E-Mail an: <a href="mailto:easy-Online@dlr.de">easy-Online@dlr.de </a>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Weitere Informationen: </strong><a href="https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/programme/weitere/anpassung-klimawandel/download/projektaufruf-klimaraeume-2026.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener">Projektaufruf 2026: Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“</a></p>
&nbsp;
<p class="isSelectedEnd">Ansprechpartner:</p>
<strong>Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)</strong>
Tel.: 030 18401 1777
E-Mail: <a href="mailto:klima-raeume@bbr.bund.de">klima-raeume@bbr.bund.de</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Klima-Innovationspreis Niedersachsen 2026 startet mit Sonderpreis</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2026/03/10/klima-innovationspreis-niedersachsen-2026-startet-mit-sonderpreis/</link>
		<author>Frederike Loeck</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 09:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frederike Loeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Gluehbirne-Spross-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Glühbirne im Wald" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Gluehbirne-Spross-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Gluehbirne-Spross-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h5>Bewerbungsphase für Unternehmen mit Innovationen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit läuft bis 30. April 2026 – in diesem Jahr mit Sonderpreis für Start-ups!</h5>
<strong>Das Niedersächsische Umweltministerium sucht erneut Unternehmen, die mit ihrer Innovation eine Vorreiterrolle für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit einnehmen. Doch in diesem Jahr gibt es eine Besonderheit. Außer dem mit 10.000 Euro dotierten „Klima-Innovationspreis Niedersachsen“ gibt es in diesem Jahr einen Sonderpreis für Start-Ups. Durchgeführt wird der Wettbewerb von der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit (NAN).</strong>

Der landesweite Wettbewerb prämiert wieder Unternehmen, die auf dem Weg zur klimaneutralen Wirtschaft mit ihren innovativen Produkten, Entwicklungen oder Dienstleistungen eine Vorreiterrolle einnehmen und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Niedersachsen in besonderem Maße prägen. Teilnehmen können gewerblich tätige Unternehmen mit Sitz in Niedersachsen – unabhängig von Rechtsform, Größe oder Branche. Die Klima-Innovation eines Unternehmens soll dafür einen besonderen Beitrag zum Klimaschutz und zur klimaneutralen Wirtschaft in Niedersachsen leisten sowie den Ansprüchen wirtschaftlicher und sozialer Nachhaltigkeit gerecht werden.

<strong>Dieses Jahr ist alles etwas früher:</strong>

Dieses Jahr bleibt den interessierten Unternehmen weniger Zeit als gewohnt, denn die Bewerbungsfrist endet bereits am 30. April 2026.

Was bleibt, ist die Durchführung des Klima-Innovationpreises Hand in Hand mit dem Innovationspreis der Region Göttingen Northeim. So können Bewerber mit gleichzeitig und mühelos an beiden Wettbewerben teilnehmen. Die feierliche Preisverleihung der kooperierenden Wirtschaftsförderung der Region Göttingen Northeim (WRGN) am 8. Oktober findet diesmal mit der PS.Halle in Einbeck einen besonderen Ort. Der Start-Up-Sonderpreis wird separat in Hannover verliehen.

<strong>Christian Meyer</strong>, <strong>Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz</strong> <strong>und Schirmherr des Klima-Innovationspreises: </strong>

„Die Preisträger der vergangenen Jahre belegen, wie stark Niedersachsen bereits im Bereich klimarelevanter Innovationen aufgestellt ist. Damit der Weg zur klimaneutralen Wirtschaft gelingt, braucht es beides: die Erfahrung etablierter Unternehmen und die mutigen, schnellen Ansätze unserer Start-ups. Mit dem Sonderpreis stellen wir diese besondere Innovationskraft in den Mittelpunkt und geben jungen Unternehmen in Niedersachsen eine zusätzliche Bühne.“

<strong>Besondere Chance für Start-Ups</strong>

Für junge Unternehmen ist eine Bewerbung dieses Jahr besonders lohnend.

Das Umweltministerium stellt für einen Start-Up-Sonderpreis insgesamt zusätzlich 54.000 Euro zur Verfügung. Es werden Preise in bis zu drei Kategorien verliehen, ein Start-Up kann dabei bis zu 10.000 Euro gewinnen.

Themenfelder des Start-Up-Sonderpreises sind: Klimaschutz, erneuerbare Energien, Klimaanpassung, Klimadaten, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, etc.

Bewerben für den Start-Up-Sonderpreis können sich Unternehmen aus Niedersachsen bis zu fünf Jahre nach ihrer Gründung, mit weniger als 50 Angestellten und einem maximalen Jahresumsatz von 10 Millionen Euro.

&nbsp;
<h3><a href="https://www.klima-innovationspreis.de/" target="_blank" rel="noopener">Alle Informationen und Teilnahme</a></h3>
&nbsp;

<strong>Hintergrund zur Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit</strong>

Die Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit ist eine Kooperation von Landesregierung, Unternehmensverbänden, Gewerkschaften und Kammern. Ziele sind die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in nieder­sächsischen Unternehmen und die Unterstützung der Transformation der niedersächsischen Wirtschaft hin zur Klimaneutralität

&nbsp;

Ansprechpartner:

<strong>Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH</strong>
<strong>Christoph Linden</strong>
Tel.: 0151-52632479
E-Mail: <a href="mailto:christoph.linden@klimaschutz-niedersachsen.de">christoph.linden@klimaschutz-niedersachsen.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Gluehbirne-Spross-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Glühbirne im Wald" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Gluehbirne-Spross-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/03/Gluehbirne-Spross-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h5>Bewerbungsphase für Unternehmen mit Innovationen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit läuft bis 30. April 2026 – in diesem Jahr mit Sonderpreis für Start-ups!</h5>
<strong>Das Niedersächsische Umweltministerium sucht erneut Unternehmen, die mit ihrer Innovation eine Vorreiterrolle für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit einnehmen. Doch in diesem Jahr gibt es eine Besonderheit. Außer dem mit 10.000 Euro dotierten „Klima-Innovationspreis Niedersachsen“ gibt es in diesem Jahr einen Sonderpreis für Start-Ups. Durchgeführt wird der Wettbewerb von der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit (NAN).</strong>

Der landesweite Wettbewerb prämiert wieder Unternehmen, die auf dem Weg zur klimaneutralen Wirtschaft mit ihren innovativen Produkten, Entwicklungen oder Dienstleistungen eine Vorreiterrolle einnehmen und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Niedersachsen in besonderem Maße prägen. Teilnehmen können gewerblich tätige Unternehmen mit Sitz in Niedersachsen – unabhängig von Rechtsform, Größe oder Branche. Die Klima-Innovation eines Unternehmens soll dafür einen besonderen Beitrag zum Klimaschutz und zur klimaneutralen Wirtschaft in Niedersachsen leisten sowie den Ansprüchen wirtschaftlicher und sozialer Nachhaltigkeit gerecht werden.

<strong>Dieses Jahr ist alles etwas früher:</strong>

Dieses Jahr bleibt den interessierten Unternehmen weniger Zeit als gewohnt, denn die Bewerbungsfrist endet bereits am 30. April 2026.

Was bleibt, ist die Durchführung des Klima-Innovationpreises Hand in Hand mit dem Innovationspreis der Region Göttingen Northeim. So können Bewerber mit gleichzeitig und mühelos an beiden Wettbewerben teilnehmen. Die feierliche Preisverleihung der kooperierenden Wirtschaftsförderung der Region Göttingen Northeim (WRGN) am 8. Oktober findet diesmal mit der PS.Halle in Einbeck einen besonderen Ort. Der Start-Up-Sonderpreis wird separat in Hannover verliehen.

<strong>Christian Meyer</strong>, <strong>Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz</strong> <strong>und Schirmherr des Klima-Innovationspreises: </strong>

„Die Preisträger der vergangenen Jahre belegen, wie stark Niedersachsen bereits im Bereich klimarelevanter Innovationen aufgestellt ist. Damit der Weg zur klimaneutralen Wirtschaft gelingt, braucht es beides: die Erfahrung etablierter Unternehmen und die mutigen, schnellen Ansätze unserer Start-ups. Mit dem Sonderpreis stellen wir diese besondere Innovationskraft in den Mittelpunkt und geben jungen Unternehmen in Niedersachsen eine zusätzliche Bühne.“

<strong>Besondere Chance für Start-Ups</strong>

Für junge Unternehmen ist eine Bewerbung dieses Jahr besonders lohnend.

Das Umweltministerium stellt für einen Start-Up-Sonderpreis insgesamt zusätzlich 54.000 Euro zur Verfügung. Es werden Preise in bis zu drei Kategorien verliehen, ein Start-Up kann dabei bis zu 10.000 Euro gewinnen.

Themenfelder des Start-Up-Sonderpreises sind: Klimaschutz, erneuerbare Energien, Klimaanpassung, Klimadaten, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, etc.

Bewerben für den Start-Up-Sonderpreis können sich Unternehmen aus Niedersachsen bis zu fünf Jahre nach ihrer Gründung, mit weniger als 50 Angestellten und einem maximalen Jahresumsatz von 10 Millionen Euro.

&nbsp;
<h3><a href="https://www.klima-innovationspreis.de/" target="_blank" rel="noopener">Alle Informationen und Teilnahme</a></h3>
&nbsp;

<strong>Hintergrund zur Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit</strong>

Die Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit ist eine Kooperation von Landesregierung, Unternehmensverbänden, Gewerkschaften und Kammern. Ziele sind die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in nieder­sächsischen Unternehmen und die Unterstützung der Transformation der niedersächsischen Wirtschaft hin zur Klimaneutralität

&nbsp;

Ansprechpartner:

<strong>Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH</strong>
<strong>Christoph Linden</strong>
Tel.: 0151-52632479
E-Mail: <a href="mailto:christoph.linden@klimaschutz-niedersachsen.de">christoph.linden@klimaschutz-niedersachsen.de</a>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2026/03/10/klima-innovationspreis-niedersachsen-2026-startet-mit-sonderpreis/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>EmpCo: Neue Anforderungen an Nachhaltigkeitskommunikation</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2026/02/26/empco-neue-anforderungen-an-nachhaltigkeitskommunikation/</link>
		<author>Levin Seegers</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 08:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Levin Seegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://nds.tourismusnetzwerk.info/?p=33993</guid>
		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/05/N22-®-Lneburger-Heide-GmbH_klein-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/05/N22-®-Lneburger-Heide-GmbH_klein-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/05/N22-®-Lneburger-Heide-GmbH_klein-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><p data-start="259" data-end="704">Ab dem <strong data-start="266" data-end="288">27. September 2026</strong> tritt die EU-Richtlinie <strong data-start="313" data-end="355">Empowering Consumers Directive (EmpCo)</strong> in Kraft. Sie legt neue Anforderungen für Umweltaussagen, Nachhaltigkeitssiegel und werbliche Aussagen fest. Mit der Richtlinie verfolgt die EU das Ziel, <strong data-start="491" data-end="520">Greenwashing zu vermeiden</strong>. Aussagen wie „nachhaltig“, „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“ dürfen nur verwendet werden, wenn sie <strong data-start="626" data-end="688">hinreichend belegt, transparent und unabhängig überprüfbar</strong> sind. Für Tourismusorganisationen bedeutet das: Zertifikate, Marketingmaterial und Werbung müssen den neuen Standards entsprechen.</p>
<p data-start="706" data-end="902">Um optimal auf die Umsetzung vorbereitet zu sein, bietet der <strong data-start="765" data-end="800">Deutsche Tourismusverband (DTV)</strong> in Zusammenarbeit mit Expert:innen eine <strong data-start="841" data-end="870">dreiteilige Webinar-Reihe</strong> an – kostenlos und praxisnah:</p>

<h3 data-start="904" data-end="940">Webinar-Termine EmpCo-Richtlinie</h3>
<ol data-start="942" data-end="1421">
 	<li data-start="942" data-end="1126">
<p data-start="945" data-end="1126"><strong data-start="945" data-end="1012">Was bedeutet die EmpCo für unsere Nachhaltigkeitskommunikation?</strong><br data-start="1012" data-end="1015" />Referent: Prof. Dr. Martin Balaš, reCET create.empower.transform<br data-start="1082" data-end="1085" />24. März 2026 | 14:00 – 15:00 Uhr</p>
</li>
 	<li data-start="1128" data-end="1254">
<p data-start="1131" data-end="1254"><strong data-start="1131" data-end="1165">Wo stehen unsere Siegel heute?</strong><br data-start="1165" data-end="1168" />Referent: Herbert Hamele, ECOTRANS e.V.<br data-start="1210" data-end="1213" />26. März 2026 | 14:00 – 15:00 Uhr</p>
</li>
 	<li data-start="1256" data-end="1421">
<p data-start="1259" data-end="1421"><strong data-start="1259" data-end="1304">Was sind Möglichkeiten für unsere Siegel?</strong><br data-start="1304" data-end="1307" />Referent: Frank Brinkschneider, Odonata Certification Services GmbH<br data-start="1377" data-end="1380" /> 02. April 2026 | 14:00 – 15:00 Uhr</p>
</li>
</ol>
<p data-start="1738" data-end="1800"><a href="https://www.nachhaltiger-tourismus.info/de/qualifizierung/empco-webinar" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="1738" data-end="1798">Weitere Informationen und Anmeldung</strong></a></p>
Ansprechpartnerinnen:

<strong>Deutscher Tourismusverband e.V.</strong><strong>
</strong><span style="color: #000000;">Tel. +49 (0) 30 / 856 215-0</span>
<span style="color: #000000;">E-Mail: <a style="color: #000000;" href="mailto:kontakt@deutschertourismusverband.de">kontakt@deutschertourismusverband.de</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/05/N22-®-Lneburger-Heide-GmbH_klein-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/05/N22-®-Lneburger-Heide-GmbH_klein-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/05/N22-®-Lneburger-Heide-GmbH_klein-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><p data-start="259" data-end="704">Ab dem <strong data-start="266" data-end="288">27. September 2026</strong> tritt die EU-Richtlinie <strong data-start="313" data-end="355">Empowering Consumers Directive (EmpCo)</strong> in Kraft. Sie legt neue Anforderungen für Umweltaussagen, Nachhaltigkeitssiegel und werbliche Aussagen fest. Mit der Richtlinie verfolgt die EU das Ziel, <strong data-start="491" data-end="520">Greenwashing zu vermeiden</strong>. Aussagen wie „nachhaltig“, „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“ dürfen nur verwendet werden, wenn sie <strong data-start="626" data-end="688">hinreichend belegt, transparent und unabhängig überprüfbar</strong> sind. Für Tourismusorganisationen bedeutet das: Zertifikate, Marketingmaterial und Werbung müssen den neuen Standards entsprechen.</p>
<p data-start="706" data-end="902">Um optimal auf die Umsetzung vorbereitet zu sein, bietet der <strong data-start="765" data-end="800">Deutsche Tourismusverband (DTV)</strong> in Zusammenarbeit mit Expert:innen eine <strong data-start="841" data-end="870">dreiteilige Webinar-Reihe</strong> an – kostenlos und praxisnah:</p>

<h3 data-start="904" data-end="940">Webinar-Termine EmpCo-Richtlinie</h3>
<ol data-start="942" data-end="1421">
 	<li data-start="942" data-end="1126">
<p data-start="945" data-end="1126"><strong data-start="945" data-end="1012">Was bedeutet die EmpCo für unsere Nachhaltigkeitskommunikation?</strong><br data-start="1012" data-end="1015" />Referent: Prof. Dr. Martin Balaš, reCET create.empower.transform<br data-start="1082" data-end="1085" />24. März 2026 | 14:00 – 15:00 Uhr</p>
</li>
 	<li data-start="1128" data-end="1254">
<p data-start="1131" data-end="1254"><strong data-start="1131" data-end="1165">Wo stehen unsere Siegel heute?</strong><br data-start="1165" data-end="1168" />Referent: Herbert Hamele, ECOTRANS e.V.<br data-start="1210" data-end="1213" />26. März 2026 | 14:00 – 15:00 Uhr</p>
</li>
 	<li data-start="1256" data-end="1421">
<p data-start="1259" data-end="1421"><strong data-start="1259" data-end="1304">Was sind Möglichkeiten für unsere Siegel?</strong><br data-start="1304" data-end="1307" />Referent: Frank Brinkschneider, Odonata Certification Services GmbH<br data-start="1377" data-end="1380" /> 02. April 2026 | 14:00 – 15:00 Uhr</p>
</li>
</ol>
<p data-start="1738" data-end="1800"><a href="https://www.nachhaltiger-tourismus.info/de/qualifizierung/empco-webinar" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="1738" data-end="1798">Weitere Informationen und Anmeldung</strong></a></p>
Ansprechpartnerinnen:

<strong>Deutscher Tourismusverband e.V.</strong><strong>
</strong><span style="color: #000000;">Tel. +49 (0) 30 / 856 215-0</span>
<span style="color: #000000;">E-Mail: <a style="color: #000000;" href="mailto:kontakt@deutschertourismusverband.de">kontakt@deutschertourismusverband.de</a></span>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer Leitfaden zur klimaangepassten Qualitätssicherung von Wanderwegen</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2026/02/13/neuer-leitfaden-zur-klimaangepassten-qualitaetssicherung-von-wanderwegen/</link>
		<author>Levin Seegers</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 09:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Levin Seegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://nds.tourismusnetzwerk.info/?p=33759</guid>
		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/11/DSC_6551_Harz_final_M.Tiemann_klein-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/11/DSC_6551_Harz_final_M.Tiemann_klein-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/11/DSC_6551_Harz_final_M.Tiemann_klein-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><p data-start="236" data-end="598">Extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hitzeperioden und Waldschäden stellen Wanderwege in vielen Regionen vor wachsende Herausforderungen. Mit dem Abschluss des Projekts <strong data-start="409" data-end="454">„Klimaangepasste Qualitätstransformation“</strong> steht nun ein neuer praxisnaher Leitfaden zur Verfügung, der bei der klimaangepassten Pflege und Weiterentwicklung von Wanderwegen unterstützt.</p>
<p data-start="600" data-end="1094">Der Leitfaden wurde von der <strong data-start="628" data-end="668">Deutschen Wanderverband Service GmbH</strong> entwickelt und richtet sich an Akteure aus Tourismus, Kommunen, Forst, Naturschutz und Wandervereinen. Er bündelt Erfahrungen aus Modellregionen sowie Lösungsansätze aus dem bundesweiten Netzwerk der zertifizierten <strong data-start="884" data-end="927">„Qualitätswege Wanderbares Deutschland“</strong>. Im Mittelpunkt stehen konkrete Handlungsempfehlungen, mit denen klimabedingte Schäden systematisch erfasst, bewertet und vorausschauend berücksichtigt werden können.</p>
<p data-start="1096" data-end="1292">Der Leitfaden versteht sich als praxisorientiertes Arbeitsinstrument, das unabhängig von Größe und Trägerschaft einer Region angewendet werden kann und kontinuierlich weiterentwickelt werden soll. Im<span data-teams="true"> Leitfaden konkretisiert werden die Handlungsfelder <strong>Wegemanagement, Infrastruktur, Kommunikation, Sensibilisierung und Finanzierung. </strong></span></p>
<p data-start="1294" data-end="1406"><strong data-start="1297" data-end="1338">Der Leitfaden ist ab sofort abrufbar:</strong><br data-start="1338" data-end="1341" /><a class="decorated-link" href="https://www.wanderbares-deutschland.de/klimaanpassung/leitfaden" target="_blank" rel="noopener" data-start="1341" data-end="1404">https://www.wanderbares-deutschland.de/klimaanpassung/leitfaden</a></p>
<p data-start="1408" data-end="1712">Ergänzend wird eine digitale Anwendung für das Qualitätsmonitoring von Wanderwegen entwickelt, die ab <strong data-start="1510" data-end="1523">März 2026</strong> zur Verfügung stehen soll. Sie ermöglicht die digitale Erfassung von Qualitätsmerkmalen und klimarelevanten Veränderungen direkt im Gelände und ersetzt künftig die bisher analoge Erhebung.</p>
<p data-start="1714" data-end="1850">Das Projekt wurde vom <strong data-start="1736" data-end="1784">Bundesministerium für Wirtschaft und Energie</strong> im Rahmen der Fördermaßnahme <strong data-start="1814" data-end="1839">„LIFT Transformation“</strong> gefördert.</p>
<p data-start="1852" data-end="1963"><strong data-start="1855" data-end="1907">Weitere Informationen zu den Projektergebnissen:</strong><br data-start="1907" data-end="1910" /><a class="decorated-link" href="https://www.wanderbares-deutschland.de/klimaanpassung" target="_blank" rel="noopener" data-start="1910" data-end="1963">https://www.wanderbares-deutschland.de/klimaanpassung</a></p>
&nbsp;

Ansprechpartnerinnen:

<strong>Daria Regozini</strong>
<strong>Projektteam</strong>
Deutscher Wanderverband Service GmbH
Tel.: 0561 / 9 38 73 -18
E-Mail: <a href="mailto:d.regozini@wanderverband.de">d.regozini@wanderverband.de</a>

<strong>Liane Jordan</strong>
<strong>Projektteam</strong>
Deutscher Wanderverband Service GmbH
Tel.: 0561 / 9 38 73 -19
E-Mail: <a href="mailto:l.jordan@wanderverband.de">l.jordanwanderverband.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/11/DSC_6551_Harz_final_M.Tiemann_klein-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/11/DSC_6551_Harz_final_M.Tiemann_klein-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/11/DSC_6551_Harz_final_M.Tiemann_klein-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><p data-start="236" data-end="598">Extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hitzeperioden und Waldschäden stellen Wanderwege in vielen Regionen vor wachsende Herausforderungen. Mit dem Abschluss des Projekts <strong data-start="409" data-end="454">„Klimaangepasste Qualitätstransformation“</strong> steht nun ein neuer praxisnaher Leitfaden zur Verfügung, der bei der klimaangepassten Pflege und Weiterentwicklung von Wanderwegen unterstützt.</p>
<p data-start="600" data-end="1094">Der Leitfaden wurde von der <strong data-start="628" data-end="668">Deutschen Wanderverband Service GmbH</strong> entwickelt und richtet sich an Akteure aus Tourismus, Kommunen, Forst, Naturschutz und Wandervereinen. Er bündelt Erfahrungen aus Modellregionen sowie Lösungsansätze aus dem bundesweiten Netzwerk der zertifizierten <strong data-start="884" data-end="927">„Qualitätswege Wanderbares Deutschland“</strong>. Im Mittelpunkt stehen konkrete Handlungsempfehlungen, mit denen klimabedingte Schäden systematisch erfasst, bewertet und vorausschauend berücksichtigt werden können.</p>
<p data-start="1096" data-end="1292">Der Leitfaden versteht sich als praxisorientiertes Arbeitsinstrument, das unabhängig von Größe und Trägerschaft einer Region angewendet werden kann und kontinuierlich weiterentwickelt werden soll. Im<span data-teams="true"> Leitfaden konkretisiert werden die Handlungsfelder <strong>Wegemanagement, Infrastruktur, Kommunikation, Sensibilisierung und Finanzierung. </strong></span></p>
<p data-start="1294" data-end="1406"><strong data-start="1297" data-end="1338">Der Leitfaden ist ab sofort abrufbar:</strong><br data-start="1338" data-end="1341" /><a class="decorated-link" href="https://www.wanderbares-deutschland.de/klimaanpassung/leitfaden" target="_blank" rel="noopener" data-start="1341" data-end="1404">https://www.wanderbares-deutschland.de/klimaanpassung/leitfaden</a></p>
<p data-start="1408" data-end="1712">Ergänzend wird eine digitale Anwendung für das Qualitätsmonitoring von Wanderwegen entwickelt, die ab <strong data-start="1510" data-end="1523">März 2026</strong> zur Verfügung stehen soll. Sie ermöglicht die digitale Erfassung von Qualitätsmerkmalen und klimarelevanten Veränderungen direkt im Gelände und ersetzt künftig die bisher analoge Erhebung.</p>
<p data-start="1714" data-end="1850">Das Projekt wurde vom <strong data-start="1736" data-end="1784">Bundesministerium für Wirtschaft und Energie</strong> im Rahmen der Fördermaßnahme <strong data-start="1814" data-end="1839">„LIFT Transformation“</strong> gefördert.</p>
<p data-start="1852" data-end="1963"><strong data-start="1855" data-end="1907">Weitere Informationen zu den Projektergebnissen:</strong><br data-start="1907" data-end="1910" /><a class="decorated-link" href="https://www.wanderbares-deutschland.de/klimaanpassung" target="_blank" rel="noopener" data-start="1910" data-end="1963">https://www.wanderbares-deutschland.de/klimaanpassung</a></p>
&nbsp;

Ansprechpartnerinnen:

<strong>Daria Regozini</strong>
<strong>Projektteam</strong>
Deutscher Wanderverband Service GmbH
Tel.: 0561 / 9 38 73 -18
E-Mail: <a href="mailto:d.regozini@wanderverband.de">d.regozini@wanderverband.de</a>

<strong>Liane Jordan</strong>
<strong>Projektteam</strong>
Deutscher Wanderverband Service GmbH
Tel.: 0561 / 9 38 73 -19
E-Mail: <a href="mailto:l.jordan@wanderverband.de">l.jordanwanderverband.de</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Tourismus-Fördermöglichkeiten: 600.000 Euro für digitale und klimafreundliche Innovationen in Niedersachsen</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2026/01/15/neue-tourismus-foerdermoeglichkeiten-600-000-euro-fuer-digitale-und-klimafreundliche-innovationen-in-niedersachsen/</link>
		<author>Kathrin Deichmann</author>
		<authorimage></authorimage>
		<postthumbnail>https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-334x240.png</postthumbnail>
		<comments>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2026/01/15/neue-tourismus-foerdermoeglichkeiten-600-000-euro-fuer-digitale-und-klimafreundliche-innovationen-in-niedersachsen/#respond</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 08:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Deichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://nds.tourismusnetzwerk.info/?p=33195</guid>
		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="News Sprechblase" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h2>Grant Hendrik Tonne: „Wichtiges Signal, um Projekte in Umsetzung zu bringen“</h2>
<h3>Nächster Stichtag: 30. April</h3>
<span style="color: black;">Eine digitale Anwendung, die klimaresiliente Radrouten vorschlägt, kindgerechte Angebote zum Klimaschutz im Harz, die Digitalisierung eines Erlebniswegs an der Thülsfelder Talsperre oder die digitale Transformation der Gästeinformation auf Wangerooge: das sind nur einige Beispiele dafür, dass die erste Förderrunde für innovative touristische Projekte in Niedersachsen erfolgreich gestartet ist. Acht spannende Vorhaben haben am Jahresende finanzielle Unterstützung erhalten. Das Land Niedersachsen hat damit den Weg für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Tourismus geebnet.</span>

<span style="color: black;">Minister Grant Hendrik Tonne: „Die Mehrheit der Fördermittel fließt in digitale Transformationsprojekte. Das zeigt, dass wir mit den Anpassungen der Förderrichtlinie den richtigen Fokus gesetzt haben.“</span>

<span style="color: black;">Über 600.000 Euro fließen nun in diverse Projekte, die die Digitalisierung sowie den Klimaschutz im Tourismus vorantreiben. Diese Förderung soll die touristische Infrastruktur an die veränderten Anforderungen der Gäste anpassen, etwa in Bezug auf die verstärkte Nachfrage nach digitalen Angeboten und klimafreundlichen Lösungen.</span>

<span style="color: black;">Seit der Veröffentlichung der aktualisierten Förderrichtlinie im September haben sich zahlreiche touristische Akteure auf die neuen Möglichkeiten eingestellt. Diese beinhalten nicht nur neue Fördermöglichkeiten für beispielsweise Digitalisierungsprojekte, sondern auch eine Erhöhung des Fördersatzes auf bis zu 80 Prozent.</span>

<span style="color: black;">Minister Tonne: „Nur mit innovativen und nachhaltigen Angeboten bleibt Niedersachsen im Wettbewerb um die besten Tourismusideen konkurrenzfähig. Deshalb setzen wir die Förderung 2026 fort.“</span>

<span style="color: black;">Für 2026 steht eine Million Euro zur Verfügung. Der nächste Antragsstichtag ist der 30. April 2026. Interessierte Projektträger können sich bereits jetzt bei der NBank beraten lassen. Weitere Infos und Antragsformulare sind auf der Website der NBank zu finden: <a href="http://nbank.de/Förderprogramme/Aktuelle-Förderprogramme/Touristische-Projekte.html#aufeinenblick" target="_blank" rel="noopener">nbank.de/Förderprogramme/Aktuelle-Förderprogramme/Touristische-Projekte.html#aufeinenblick</a></span>

&nbsp;

Ansprechpartner:

<strong>Pressestelle des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen</strong>
Tel.: 0511 120-5427
E-Mail: <a href="mailto: pressestelle@mw.niedersachsen.de" target="_self">pressestelle@mw.niedersachsen.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="News Sprechblase" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h2>Grant Hendrik Tonne: „Wichtiges Signal, um Projekte in Umsetzung zu bringen“</h2>
<h3>Nächster Stichtag: 30. April</h3>
<span style="color: black;">Eine digitale Anwendung, die klimaresiliente Radrouten vorschlägt, kindgerechte Angebote zum Klimaschutz im Harz, die Digitalisierung eines Erlebniswegs an der Thülsfelder Talsperre oder die digitale Transformation der Gästeinformation auf Wangerooge: das sind nur einige Beispiele dafür, dass die erste Förderrunde für innovative touristische Projekte in Niedersachsen erfolgreich gestartet ist. Acht spannende Vorhaben haben am Jahresende finanzielle Unterstützung erhalten. Das Land Niedersachsen hat damit den Weg für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Tourismus geebnet.</span>

<span style="color: black;">Minister Grant Hendrik Tonne: „Die Mehrheit der Fördermittel fließt in digitale Transformationsprojekte. Das zeigt, dass wir mit den Anpassungen der Förderrichtlinie den richtigen Fokus gesetzt haben.“</span>

<span style="color: black;">Über 600.000 Euro fließen nun in diverse Projekte, die die Digitalisierung sowie den Klimaschutz im Tourismus vorantreiben. Diese Förderung soll die touristische Infrastruktur an die veränderten Anforderungen der Gäste anpassen, etwa in Bezug auf die verstärkte Nachfrage nach digitalen Angeboten und klimafreundlichen Lösungen.</span>

<span style="color: black;">Seit der Veröffentlichung der aktualisierten Förderrichtlinie im September haben sich zahlreiche touristische Akteure auf die neuen Möglichkeiten eingestellt. Diese beinhalten nicht nur neue Fördermöglichkeiten für beispielsweise Digitalisierungsprojekte, sondern auch eine Erhöhung des Fördersatzes auf bis zu 80 Prozent.</span>

<span style="color: black;">Minister Tonne: „Nur mit innovativen und nachhaltigen Angeboten bleibt Niedersachsen im Wettbewerb um die besten Tourismusideen konkurrenzfähig. Deshalb setzen wir die Förderung 2026 fort.“</span>

<span style="color: black;">Für 2026 steht eine Million Euro zur Verfügung. Der nächste Antragsstichtag ist der 30. April 2026. Interessierte Projektträger können sich bereits jetzt bei der NBank beraten lassen. Weitere Infos und Antragsformulare sind auf der Website der NBank zu finden: <a href="http://nbank.de/Förderprogramme/Aktuelle-Förderprogramme/Touristische-Projekte.html#aufeinenblick" target="_blank" rel="noopener">nbank.de/Förderprogramme/Aktuelle-Förderprogramme/Touristische-Projekte.html#aufeinenblick</a></span>

&nbsp;

Ansprechpartner:

<strong>Pressestelle des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen</strong>
Tel.: 0511 120-5427
E-Mail: <a href="mailto: pressestelle@mw.niedersachsen.de" target="_self">pressestelle@mw.niedersachsen.de</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Klimawandel trifft Tourismus</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2025/11/07/klimawandel-trifft-tourismus/</link>
		<author>Kathrin Deichmann</author>
		<authorimage></authorimage>
		<postthumbnail>https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-334x240.png</postthumbnail>
		<comments>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2025/11/07/klimawandel-trifft-tourismus/#respond</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 13:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Deichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>
		<category><![CDATA[TMN]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://nds.tourismusnetzwerk.info/?p=32638</guid>
		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="News Sprechblase" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h2>IHKN, DEHOGA und TMN fordern bessere Rahmenbedingungen für klimafeste Betriebe, rufen Tourismusbranche aber auch zum Handeln auf</h2>
Der Klimawandel hat – nicht nur in Niedersachsen – unmittelbare Folgen für die Tourismusbranche. Touristische Betriebe spüren die Auswirkungen bereits heute: Hitzewellen, Starkregen und veränderte Gästeerwartungen stellen die Branche vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen sich Chancen für Innovation und Nachhaltigkeit. Das sind die Kernergebnisse einer Umfrage der IHK Niedersachsen (IHKN) unter den Tourismusbetrieben im Land. Gemeinsam mit dem DEHOGA Niedersachsen und der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN) stellte die IHKN die Ergebnisse heute in der Landespressekonferenz vor und zeigte auf, wo Politik aber auch Unternehmen jetzt handeln müssen.

Die Ergebnisse einer landesweiten Umfrage der niedersächsischen IHKs unter touristischen Leistungsträgern machen deutlich: Fast die Hälfte der Betriebe erkennt die Relevanz des Themas für den eigenen Betrieb. Besonders in Regionen wie den Ostfriesischen Inseln und der Lüneburger Heide ist das Problembewusstsein hoch. Gleichzeitig hat nur ein Drittel der Betriebe bisher Maßnahmen umgesetzt.

„Die Bereitschaft ist da, aber die Mittel fehlen“, analysiert Monika Scherf, Hauptgeschäftsführerin der IHKN. Fast 80 Prozent der Betriebe sehen die Kosten als größtes Hindernis, gefolgt von bürokratischen Hürden und fehlendem Know-how. Besonders kleinere Betriebe kämpfen mit der Umsetzung notwendiger Maßnahmen.

„Wir fordern daher gezielte politische und verwaltungsseitige Unterstützung, damit touristische Betriebe wirksam auf die Folgen des Klimawandels reagieren können. Wir denken dabei an niedrigschwellige Förderprogramme, vereinfachte Genehmigungsverfahren für bauliche Anpassungen und den Abbau bürokratischer Hürden“, so Scherf weiter. IHKN-Tourismussprecherin Kerstin van der Toorn ergänzt: „Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, braucht es außerdem bessere Bedingungen für Ausbildung, Zuwanderung und Berufsorientierung.“

Klimafolgenanpassung ist dabei mehr als bauliche Anpassungen. Auch im Bereich Service, Qualitätsverbesserung und Mitarbeiterzufriedenheit sind Maßnahmen umsetzbar und auch für den Gast spürbar.

Der DEHOGA Niedersachsen befasst sich bereits seit einigen Jahren intensiv mit den Themen Klimaanpassung und Nachhaltigkeit. „Unter dem Titel ‚Klimabewusst Zukunft gestalten‘ sensibilisieren wir unsere Mitglieder gemeinsam mit der TMN durch Informationsveranstaltungen, Online-Seminare und Verbandsmedien fortlaufend“, so Dirk Breuckmann, Vize-Präsident des DEHOGA Niedersachsen. „Aufgrund der vielfältigen Herausforderungen in der Branche – von Nachwirkungen der Corona-Pandemie über schwächelnde Wirtschaft und steigende Kosten bis hin zum Arbeitskräftemangel – fehlen in den Betrieben jedoch oft die zeitlichen und finanziellen Ressourcen für die Umsetzung. Deshalb sind kurzfristig umsetzbare Maßnahmen mit konkretem Nutzen für Betrieb, Gäste und Mitarbeiter besonders interessant.“

Auch die TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN) begleitet die Betriebe aktiv auf dem Weg zur Klimafolgenanpassung. Im Rahmen des Projekts „Klimawandel anpacken“ hat die TMN eine Vielzahl praxisnaher Materialien entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse touristischer Unternehmen zugeschnitten sind. Dazu zählen kompakte Klima-Factsheets für jede Reiseregion sowie Checklisten und Leitfäden, die bei der Planung und Umsetzung konkreter Maßnahmen helfen. Diese Materialien sind auf der Website der TMN frei zugänglich und bieten wertvolle Impulse für alle, die ihren Betrieb zukunftsfähig aufstellen möchten.

„Die enge Zusammenarbeit von TMN, IHKN und DEHOGA zeigt, wie wichtig starke Netzwerke sind, um den Klimawandel gemeinsam im Tourismus anzugehen. Nur wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, kann Klimaanpassung gelingen. Entscheidend ist, dass die Betriebe diesen Weg mitgestalten. Sie sind die treibende Kraft, wenn es darum geht, Maßnahmen in die Praxis zu bringen. Wir als TMN unterstützen diesen Prozess mit konkreten Hilfestellungen und möchten noch mehr Betriebe motivieren, sich aktiv einzubringen“, so Meike Zumbrock, Geschäftsführerin der TMN.

„Die Klimafolgenanpassung ist kein fernes Zukunftsthema – sie ist heute schon betriebswirtschaftlich relevant“, sagt IHKN-Hauptgeschäftsführerin Monika Scherf.
„Durch frühzeitige gezielte Investitionen können Schäden vermieden und Folgekosten verringert werden. Viele Betriebe bedenken oftmals nicht, welche weiteren Vorteile es hat, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Für den Gast zeigen sich Investitionen in der Regel eher als Qualitätsverbesserung oder durch neue, beispielsweise saisonverlängernde Angebote. Und Maßnahmen für die Mitarbeitenden wirken sich positiv auf deren Zufriedenheit und damit meist auch auf den Service am Gast aus. Unbewusst kommt es so zu einer Qualitätsverbesserung und zufriedeneren Gästen.“

Rund 450 Tourismusunternehmen aus ganz Niedersachsen wurden vom 08. April bis 09. Mai 2025 zum Thema Klimafolgeanpassung im touristischen Betrieb befragt. Die Ergebnisse und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen beleuchtet der IHKN-Fokus Niedersachsen mit dem Titel "Klimafolgeanpassung im Tourismus mit Leitfaden für Unternehmen", der unter <a href="https://www.ihk-n.de/blueprint/servlet/resource/blob/6785610/321fedf49a353d86dd643d271ef0a6f4/fokus-tourismus-2025-data.pdf?shortUrl=%2Fklimafolgenanpassung" target="_blank" rel="noopener">www.ihk-n.de/klimafolgenanpassung</a> abrufbar ist. Die Publikation vereint politische Forderungen mit einem praxisnahen Leitfaden, der touristischen Betrieben konkrete Handlungsempfehlungen bietet. Dazu zählen bauliche Maßnahmen, Verbesserungen im Gästeservice sowie Anpassungen für Mitarbeitende.

Der Fokus Niedersachsen erscheint regelmäßig zu aktuellen Themen aus Wirtschaft und Politik. Die aktuelle Ausgabe sowie weitere Publikationen sind unter <a href="https://www.ihk-n.de/publikationen/fokus-niedersachsen-3485828" target="_blank" rel="noopener">www.fokus-niedersachsen.de</a> abrufbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="News Sprechblase" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2025/05/News-Icon-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h2>IHKN, DEHOGA und TMN fordern bessere Rahmenbedingungen für klimafeste Betriebe, rufen Tourismusbranche aber auch zum Handeln auf</h2>
Der Klimawandel hat – nicht nur in Niedersachsen – unmittelbare Folgen für die Tourismusbranche. Touristische Betriebe spüren die Auswirkungen bereits heute: Hitzewellen, Starkregen und veränderte Gästeerwartungen stellen die Branche vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen sich Chancen für Innovation und Nachhaltigkeit. Das sind die Kernergebnisse einer Umfrage der IHK Niedersachsen (IHKN) unter den Tourismusbetrieben im Land. Gemeinsam mit dem DEHOGA Niedersachsen und der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN) stellte die IHKN die Ergebnisse heute in der Landespressekonferenz vor und zeigte auf, wo Politik aber auch Unternehmen jetzt handeln müssen.

Die Ergebnisse einer landesweiten Umfrage der niedersächsischen IHKs unter touristischen Leistungsträgern machen deutlich: Fast die Hälfte der Betriebe erkennt die Relevanz des Themas für den eigenen Betrieb. Besonders in Regionen wie den Ostfriesischen Inseln und der Lüneburger Heide ist das Problembewusstsein hoch. Gleichzeitig hat nur ein Drittel der Betriebe bisher Maßnahmen umgesetzt.

„Die Bereitschaft ist da, aber die Mittel fehlen“, analysiert Monika Scherf, Hauptgeschäftsführerin der IHKN. Fast 80 Prozent der Betriebe sehen die Kosten als größtes Hindernis, gefolgt von bürokratischen Hürden und fehlendem Know-how. Besonders kleinere Betriebe kämpfen mit der Umsetzung notwendiger Maßnahmen.

„Wir fordern daher gezielte politische und verwaltungsseitige Unterstützung, damit touristische Betriebe wirksam auf die Folgen des Klimawandels reagieren können. Wir denken dabei an niedrigschwellige Förderprogramme, vereinfachte Genehmigungsverfahren für bauliche Anpassungen und den Abbau bürokratischer Hürden“, so Scherf weiter. IHKN-Tourismussprecherin Kerstin van der Toorn ergänzt: „Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, braucht es außerdem bessere Bedingungen für Ausbildung, Zuwanderung und Berufsorientierung.“

Klimafolgenanpassung ist dabei mehr als bauliche Anpassungen. Auch im Bereich Service, Qualitätsverbesserung und Mitarbeiterzufriedenheit sind Maßnahmen umsetzbar und auch für den Gast spürbar.

Der DEHOGA Niedersachsen befasst sich bereits seit einigen Jahren intensiv mit den Themen Klimaanpassung und Nachhaltigkeit. „Unter dem Titel ‚Klimabewusst Zukunft gestalten‘ sensibilisieren wir unsere Mitglieder gemeinsam mit der TMN durch Informationsveranstaltungen, Online-Seminare und Verbandsmedien fortlaufend“, so Dirk Breuckmann, Vize-Präsident des DEHOGA Niedersachsen. „Aufgrund der vielfältigen Herausforderungen in der Branche – von Nachwirkungen der Corona-Pandemie über schwächelnde Wirtschaft und steigende Kosten bis hin zum Arbeitskräftemangel – fehlen in den Betrieben jedoch oft die zeitlichen und finanziellen Ressourcen für die Umsetzung. Deshalb sind kurzfristig umsetzbare Maßnahmen mit konkretem Nutzen für Betrieb, Gäste und Mitarbeiter besonders interessant.“

Auch die TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN) begleitet die Betriebe aktiv auf dem Weg zur Klimafolgenanpassung. Im Rahmen des Projekts „Klimawandel anpacken“ hat die TMN eine Vielzahl praxisnaher Materialien entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse touristischer Unternehmen zugeschnitten sind. Dazu zählen kompakte Klima-Factsheets für jede Reiseregion sowie Checklisten und Leitfäden, die bei der Planung und Umsetzung konkreter Maßnahmen helfen. Diese Materialien sind auf der Website der TMN frei zugänglich und bieten wertvolle Impulse für alle, die ihren Betrieb zukunftsfähig aufstellen möchten.

„Die enge Zusammenarbeit von TMN, IHKN und DEHOGA zeigt, wie wichtig starke Netzwerke sind, um den Klimawandel gemeinsam im Tourismus anzugehen. Nur wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, kann Klimaanpassung gelingen. Entscheidend ist, dass die Betriebe diesen Weg mitgestalten. Sie sind die treibende Kraft, wenn es darum geht, Maßnahmen in die Praxis zu bringen. Wir als TMN unterstützen diesen Prozess mit konkreten Hilfestellungen und möchten noch mehr Betriebe motivieren, sich aktiv einzubringen“, so Meike Zumbrock, Geschäftsführerin der TMN.

„Die Klimafolgenanpassung ist kein fernes Zukunftsthema – sie ist heute schon betriebswirtschaftlich relevant“, sagt IHKN-Hauptgeschäftsführerin Monika Scherf.
„Durch frühzeitige gezielte Investitionen können Schäden vermieden und Folgekosten verringert werden. Viele Betriebe bedenken oftmals nicht, welche weiteren Vorteile es hat, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Für den Gast zeigen sich Investitionen in der Regel eher als Qualitätsverbesserung oder durch neue, beispielsweise saisonverlängernde Angebote. Und Maßnahmen für die Mitarbeitenden wirken sich positiv auf deren Zufriedenheit und damit meist auch auf den Service am Gast aus. Unbewusst kommt es so zu einer Qualitätsverbesserung und zufriedeneren Gästen.“

Rund 450 Tourismusunternehmen aus ganz Niedersachsen wurden vom 08. April bis 09. Mai 2025 zum Thema Klimafolgeanpassung im touristischen Betrieb befragt. Die Ergebnisse und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen beleuchtet der IHKN-Fokus Niedersachsen mit dem Titel "Klimafolgeanpassung im Tourismus mit Leitfaden für Unternehmen", der unter <a href="https://www.ihk-n.de/blueprint/servlet/resource/blob/6785610/321fedf49a353d86dd643d271ef0a6f4/fokus-tourismus-2025-data.pdf?shortUrl=%2Fklimafolgenanpassung" target="_blank" rel="noopener">www.ihk-n.de/klimafolgenanpassung</a> abrufbar ist. Die Publikation vereint politische Forderungen mit einem praxisnahen Leitfaden, der touristischen Betrieben konkrete Handlungsempfehlungen bietet. Dazu zählen bauliche Maßnahmen, Verbesserungen im Gästeservice sowie Anpassungen für Mitarbeitende.

Der Fokus Niedersachsen erscheint regelmäßig zu aktuellen Themen aus Wirtschaft und Politik. Die aktuelle Ausgabe sowie weitere Publikationen sind unter <a href="https://www.ihk-n.de/publikationen/fokus-niedersachsen-3485828" target="_blank" rel="noopener">www.fokus-niedersachsen.de</a> abrufbar.]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umfrage zur nachhaltigen EU-Tourismusstrategie</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2025/06/12/umfrage-zur-nachhaltigen-eu-tourismusstrategie/</link>
		<author>Lisa-Marie Braun</author>
		<authorimage></authorimage>
		<postthumbnail>https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeit-Icon-334x240.png</postthumbnail>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa-Marie Braun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeit-Icon-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Nachhaltigkeitssymbol Hände tragen Welt" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeit-Icon-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeit-Icon-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><p data-start="109" data-end="460">Die Europäische Kommission hat eine gezielte Konsultation gestartet, um Beiträge von Interessengruppen zur Ausarbeitung ihrer neuen <strong data-start="241" data-end="284">EU-Strategie für nachhaltigen Tourismus</strong> zu sammeln, die Anfang 2026 veröffentlicht werden soll. Diese Initiative baut auf dem Übergangspfad für den Tourismus (2022) sowie der EU-Tourismusagenda 2030 auf.</p>
<p data-start="462" data-end="783">Über eine Online-Umfrage sind <strong data-start="586" data-end="694">nationale Behörden, Unternehmen, Vertreter der Zivilgesellschaft sowie Fachleute aus dem Tourismussektor</strong> in der gesamten EU <strong data-start="518" data-end="545">bis zum 15. August 2025</strong> zur Teilnahme an der Konsultation eingeladen. Die Umfrage ist über folgenden Link abrufbar: <a href="https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/TourismStrategy" target="_blank" rel="noopener">Umfrage für eine EU-Strategie für nachhaltigen Tourismus</a></p>
<p data-start="785" data-end="1033">Ziel der neuen Strategie ist die Entwicklung eines <strong data-start="836" data-end="904">wettbewerbsfähigen, nachhaltigen und inklusiven Tourismusmodells</strong>, das im Einklang mit den Umweltzielen Europas steht, lokale Gemeinschaften stärkt und die Resilienz des Tourismussektors erhöht.</p>
<p data-start="1035" data-end="1079"><strong data-start="1035" data-end="1079">Schwerpunktthemen der Konsultation sind:</strong></p>

<ul data-start="1080" data-end="1361">
 	<li data-start="1080" data-end="1137">
<p data-start="1082" data-end="1137">Bekämpfung der Überbelegung in touristischen Hotspots</p>
</li>
 	<li data-start="1138" data-end="1191">
<p data-start="1140" data-end="1191">Verbesserung der digitalen und grünen Kompetenzen</p>
</li>
 	<li data-start="1192" data-end="1237">
<p data-start="1194" data-end="1237">Förderung nachhaltiger Tourismuspraktiken</p>
</li>
 	<li data-start="1238" data-end="1302">
<p data-start="1240" data-end="1302">Ausbau der grenzüberschreitenden Mobilität und Konnektivität</p>
</li>
 	<li data-start="1303" data-end="1361">
<p data-start="1305" data-end="1361">Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit des Sektors</p>
</li>
</ul>
<p data-start="1363" data-end="1561">Teilnehmende sind eingeladen, sich auf jene Themenbereiche zu konzentrieren, in denen sie besonderes Fachwissen einbringen können – eine vollständige Beantwortung der Umfrage ist nicht erforderlich.</p>
<p data-start="1363" data-end="1561">Darüber hinaus finden kostenfreie Webinare statt, die zum <strong>Sustainable EU Tourism project </strong>informieren.</p>
<p data-start="1363" data-end="1561">In dem Webinar am<strong> 16. Juni 2025</strong> geht es um den Ausbau der Kapazitäten und der Zusammenarbeit im Tourismus. Die Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: <a href="https://transition-pathways.europa.eu/events/sustainable-eu-tourism-webinar-16-june-enhancing-capacity-and-cooperation-tourism" target="_blank" rel="noopener">Sustainable EU Tourism webinar - 16 June: Enhancing capacity and cooperation in tourism</a></p>
<p data-start="1363" data-end="1561">Das Webinar am<strong> 30. Juni 2025</strong> dreht sich um Multimodales Reisen für nachhaltigen Tourismus und die Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: <a href="https://transition-pathways.europa.eu/events/upcoming-webinar-connecting-europe-multimodal-travel-sustainable-tourism" target="_blank" rel="noopener">Webinar “Connecting Europe: Multimodal Travel for Sustainable Tourism”</a></p>
<p data-start="1363" data-end="1561"><strong>Weiter Informationen</strong> zur EU-Strategie für nachhaltigen Tourismus sind unter <a href="https://transition-pathways.europa.eu/news/help-shape-eus-2026-sustainable-tourism-strategy" target="_blank" rel="noopener">Help Shape the EU’s 2026 Sustainable Tourism Strategy | EU Tourism Platform</a> zu finden.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeit-Icon-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Nachhaltigkeitssymbol Hände tragen Welt" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeit-Icon-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeit-Icon-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><p data-start="109" data-end="460">Die Europäische Kommission hat eine gezielte Konsultation gestartet, um Beiträge von Interessengruppen zur Ausarbeitung ihrer neuen <strong data-start="241" data-end="284">EU-Strategie für nachhaltigen Tourismus</strong> zu sammeln, die Anfang 2026 veröffentlicht werden soll. Diese Initiative baut auf dem Übergangspfad für den Tourismus (2022) sowie der EU-Tourismusagenda 2030 auf.</p>
<p data-start="462" data-end="783">Über eine Online-Umfrage sind <strong data-start="586" data-end="694">nationale Behörden, Unternehmen, Vertreter der Zivilgesellschaft sowie Fachleute aus dem Tourismussektor</strong> in der gesamten EU <strong data-start="518" data-end="545">bis zum 15. August 2025</strong> zur Teilnahme an der Konsultation eingeladen. Die Umfrage ist über folgenden Link abrufbar: <a href="https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/TourismStrategy" target="_blank" rel="noopener">Umfrage für eine EU-Strategie für nachhaltigen Tourismus</a></p>
<p data-start="785" data-end="1033">Ziel der neuen Strategie ist die Entwicklung eines <strong data-start="836" data-end="904">wettbewerbsfähigen, nachhaltigen und inklusiven Tourismusmodells</strong>, das im Einklang mit den Umweltzielen Europas steht, lokale Gemeinschaften stärkt und die Resilienz des Tourismussektors erhöht.</p>
<p data-start="1035" data-end="1079"><strong data-start="1035" data-end="1079">Schwerpunktthemen der Konsultation sind:</strong></p>

<ul data-start="1080" data-end="1361">
 	<li data-start="1080" data-end="1137">
<p data-start="1082" data-end="1137">Bekämpfung der Überbelegung in touristischen Hotspots</p>
</li>
 	<li data-start="1138" data-end="1191">
<p data-start="1140" data-end="1191">Verbesserung der digitalen und grünen Kompetenzen</p>
</li>
 	<li data-start="1192" data-end="1237">
<p data-start="1194" data-end="1237">Förderung nachhaltiger Tourismuspraktiken</p>
</li>
 	<li data-start="1238" data-end="1302">
<p data-start="1240" data-end="1302">Ausbau der grenzüberschreitenden Mobilität und Konnektivität</p>
</li>
 	<li data-start="1303" data-end="1361">
<p data-start="1305" data-end="1361">Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit des Sektors</p>
</li>
</ul>
<p data-start="1363" data-end="1561">Teilnehmende sind eingeladen, sich auf jene Themenbereiche zu konzentrieren, in denen sie besonderes Fachwissen einbringen können – eine vollständige Beantwortung der Umfrage ist nicht erforderlich.</p>
<p data-start="1363" data-end="1561">Darüber hinaus finden kostenfreie Webinare statt, die zum <strong>Sustainable EU Tourism project </strong>informieren.</p>
<p data-start="1363" data-end="1561">In dem Webinar am<strong> 16. Juni 2025</strong> geht es um den Ausbau der Kapazitäten und der Zusammenarbeit im Tourismus. Die Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: <a href="https://transition-pathways.europa.eu/events/sustainable-eu-tourism-webinar-16-june-enhancing-capacity-and-cooperation-tourism" target="_blank" rel="noopener">Sustainable EU Tourism webinar - 16 June: Enhancing capacity and cooperation in tourism</a></p>
<p data-start="1363" data-end="1561">Das Webinar am<strong> 30. Juni 2025</strong> dreht sich um Multimodales Reisen für nachhaltigen Tourismus und die Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: <a href="https://transition-pathways.europa.eu/events/upcoming-webinar-connecting-europe-multimodal-travel-sustainable-tourism" target="_blank" rel="noopener">Webinar “Connecting Europe: Multimodal Travel for Sustainable Tourism”</a></p>
<p data-start="1363" data-end="1561"><strong>Weiter Informationen</strong> zur EU-Strategie für nachhaltigen Tourismus sind unter <a href="https://transition-pathways.europa.eu/news/help-shape-eus-2026-sustainable-tourism-strategy" target="_blank" rel="noopener">Help Shape the EU’s 2026 Sustainable Tourism Strategy | EU Tourism Platform</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hameln für Deutschen Tourismuspreis 2024 nominiert</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2024/10/30/hameln-fuer-deutschen-tourismuspreis-2024-nominiert/</link>
		<author>Kathrin Deichmann</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 11:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Deichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branchennews]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/10/Klima-Kiste-7-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Zu sehen ist das Innere einer großen, begehbaren Holzkiste, in der Büsche und kleine Bäume wachsen. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch." decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/10/Klima-Kiste-7-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/10/Klima-Kiste-7-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h2>"Klima-Kiste" unter den Top 5</h2>
Die Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) hat mit ihrem innovativen Projekt "Klima-Kiste – Das heißeste Thema der Stadt" den Sprung unter die Top 5 beim Deutschen Tourismuspreis 2024 geschafft. Das Projekt gelangte zunächst bei 64 Bewerbungen unter die Top10 und überzeugte die Fachjury des Deutschen Tourismusverbandes in einem Pitch mit seinem zukunftsweisenden Konzept.

Die Experten-Jury würdigte besonders die praxisnahe Herangehensweise an die Herausforderungen des Klimawandels in urbanen Innenstädten. "Die Klima-Kiste macht das komplexe Thema Klimawandel greifbar und erlebbar", so die Jury in ihrer Begründung. Mit beeindruckenden 140.000 Besuchern in den ersten drei Monaten bewies das Projekt seine hohe Publikumswirksamkeit.

Die finale Entscheidung fällt bei der Preisverleihung am 26. November in Hamburg, wo der Deutsche Tourismusverband (DTV) die Plätze 1 bis 3 sowie den ADAC-Publikumspreis vergeben wird. Interessierte können <strong>ab sofort bis zum 13. November, 18 Uhr</strong>, online für die Klima-Kiste und vier weitere Projekte abstimmen. <a href="https://www.deutschertourismuspreis.de/aktuelles/die-fuenf-nominierten-2024.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.deutschertourismuspreis.de/aktuelles/die-fuenf-nominierten-2024.html</a>

"Die Nominierung unterstreicht das innovative Potenzial der Klima-Kiste als Wegbereiter für nachhaltige Stadt- und Tourismusentwicklung. Sie zeigt, wie Klimaanpassung praktisch und bürgernah in den Fokus gerückt werden kann,“ erklärt Stadtmanager Dennis Andres. Das von der HMT als Lizenzprodukt entwickelte Konzept wurde bereits erfolgreich in der hessischen Hochschulstadt Geisenheim umgesetzt und soll künftig weitere Innenstädte dabei unterstützen, gemeinsam mit Bürgern konkrete Lösungen für ein besseres Stadtklima zu entwickeln.

Aus den Befragungen und Ideen für ein besseres Stadtklima, die im Rahmen der Klima-Kiste entstanden sind, werden für Hameln derzeit Visualisierungen erstellt, die im nächsten Schritt der Öffentlichkeit präsentiert werden und in die Stadtplanung einfließen sollen.

&nbsp;

Ansprechpartner:

<strong>Hameln Marketing und Tourismus GmbH </strong>
<strong>Dennis Andres</strong>
Tel.: 05151 9578-13
E-Mail: <a href="mailto:dennis.andres@hameln-tourismus.de" target="_blank" rel="noopener">dennis.andres@hameln-tourismus.de</a>
<a href="http://www.dieklimakiste.de" target="_blank" rel="noopener">www.dieklimakiste.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/10/Klima-Kiste-7-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Zu sehen ist das Innere einer großen, begehbaren Holzkiste, in der Büsche und kleine Bäume wachsen. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch." decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/10/Klima-Kiste-7-334x240.jpg 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/10/Klima-Kiste-7-350x250.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><h2>"Klima-Kiste" unter den Top 5</h2>
Die Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) hat mit ihrem innovativen Projekt "Klima-Kiste – Das heißeste Thema der Stadt" den Sprung unter die Top 5 beim Deutschen Tourismuspreis 2024 geschafft. Das Projekt gelangte zunächst bei 64 Bewerbungen unter die Top10 und überzeugte die Fachjury des Deutschen Tourismusverbandes in einem Pitch mit seinem zukunftsweisenden Konzept.

Die Experten-Jury würdigte besonders die praxisnahe Herangehensweise an die Herausforderungen des Klimawandels in urbanen Innenstädten. "Die Klima-Kiste macht das komplexe Thema Klimawandel greifbar und erlebbar", so die Jury in ihrer Begründung. Mit beeindruckenden 140.000 Besuchern in den ersten drei Monaten bewies das Projekt seine hohe Publikumswirksamkeit.

Die finale Entscheidung fällt bei der Preisverleihung am 26. November in Hamburg, wo der Deutsche Tourismusverband (DTV) die Plätze 1 bis 3 sowie den ADAC-Publikumspreis vergeben wird. Interessierte können <strong>ab sofort bis zum 13. November, 18 Uhr</strong>, online für die Klima-Kiste und vier weitere Projekte abstimmen. <a href="https://www.deutschertourismuspreis.de/aktuelles/die-fuenf-nominierten-2024.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.deutschertourismuspreis.de/aktuelles/die-fuenf-nominierten-2024.html</a>

"Die Nominierung unterstreicht das innovative Potenzial der Klima-Kiste als Wegbereiter für nachhaltige Stadt- und Tourismusentwicklung. Sie zeigt, wie Klimaanpassung praktisch und bürgernah in den Fokus gerückt werden kann,“ erklärt Stadtmanager Dennis Andres. Das von der HMT als Lizenzprodukt entwickelte Konzept wurde bereits erfolgreich in der hessischen Hochschulstadt Geisenheim umgesetzt und soll künftig weitere Innenstädte dabei unterstützen, gemeinsam mit Bürgern konkrete Lösungen für ein besseres Stadtklima zu entwickeln.

Aus den Befragungen und Ideen für ein besseres Stadtklima, die im Rahmen der Klima-Kiste entstanden sind, werden für Hameln derzeit Visualisierungen erstellt, die im nächsten Schritt der Öffentlichkeit präsentiert werden und in die Stadtplanung einfließen sollen.

&nbsp;

Ansprechpartner:

<strong>Hameln Marketing und Tourismus GmbH </strong>
<strong>Dennis Andres</strong>
Tel.: 05151 9578-13
E-Mail: <a href="mailto:dennis.andres@hameln-tourismus.de" target="_blank" rel="noopener">dennis.andres@hameln-tourismus.de</a>
<a href="http://www.dieklimakiste.de" target="_blank" rel="noopener">www.dieklimakiste.de</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Anfangen tut nicht weh!&#8220; &#8211; ein Gespräch über Nachhaltigkeit im Tourismus mit Meike Zumbrock und Ulrich von dem Bruch</title>
		<link>https://nds.tourismusnetzwerk.info/2024/09/17/anfangen-tut-nicht-weh-ein-gespraech-ueber-nachhaltigkeit-im-tourismus-mit-meike-zumbrock-und-ulrich-von-dem-bruch/</link>
		<author>Frederike Loeck</author>
		<authorimage></authorimage>
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		<pubDate>Tue, 17 Sep 2024 12:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frederike Loeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeit-Icon-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Nachhaltigkeitssymbol Hände tragen Welt" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeit-Icon-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeit-Icon-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p>&nbsp;

<strong>Wir haben uns unterhalten mit Meike Zumbrock, Geschäftsführerin der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH und Ulrich von dem Bruch, Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH, über Nachhaltigkeit im Niedersachsentourismus, ein neues Förderprojekt zur Anpassung an den Klimawandel in der Lüneburger Heide und was Nachhaltigkeit mit den „richtigen“ Gästen zu tun hat.</strong>

<strong> </strong>

<strong><img class=" wp-image-26315 alignleft" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/DSC00876-1-300x300.png" alt="" width="294" height="294" />Was bedeutet Nachhaltigkeit im Tourismus und für die Tourismusbranche in Niedersachsen? </strong>

<strong>Zumbrock</strong>: Nachhaltigkeit steht für uns in Niedersachsen für Zukunftssicherheit und Resilienz. Entsprechend müssen wir den Tourismus so nachhaltig wie möglich gestalten. Im Zuge unseres großen Klimaanpassungs-Projekts haben wir dann in der Praxis gesehen, wo die Betriebe in den Destinationen wirklich stehen – und wie viel Arbeit noch vor uns liegt.
Wir waren das erste Bundesland, das sich beginnend vor drei Jahren so intensiv und im Detail mit den Folgen des Klimawandels für die einzelnen Regionen auseinandergesetzt hat. Aber wir als Landesorganisation können nur den Anstoß geben, alle an einen Tisch bringen und die Akteure miteinander vernetzen. Die eigentliche Umsetzung der Maßnahmen und von innovativen Ideen erfolgt dann in der Destination bzw. in den Betrieben.

&nbsp;

<strong>Was sind in der Lüneburger Heide mit Blick auf den Klimawandel die größten Herausforderungen? <img class="wp-image-26298 alignright" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/ulrich-von-dem-bruch-lueneburger-heide-gmbh-240827-1-282x300.png" alt="" width="302" height="322" /></strong>

<strong>Von dem Bruch:</strong> Als erstes bin ich dankbar, dass die TMN als Landesebene das Thema der Klimafolgen für den Tourismus und die damit verbundenen Anpassungsstrategien angegangen ist. Denn solche Großprojekte können wir als DMO allein nicht stemmen. Eine Herausforderung ist sicherlich, dass das Thema Nachhaltigkeit – und erst recht das Ausarbeiten von Anpassungsstrategien als Reaktion auf den Klimawandel – bisher nicht zu unseren Kernaufgaben gehört. Das kommt jetzt als Add-on dazu. Entsprechend müssen wir uns überlegen, wie wir das ressourcen-technisch und vor allem finanziell stemmen können. Es gibt beispielsweise noch viel zu wenig Förderprogramme, die zu den neuen Aufgaben passen, die vor uns liegen.
Doch Geld allein löst noch keine Probleme. Ich brauche auch noch gute Leute – oder muss sie erst ausbilden bzw. schulen lassen. Nicht zuletzt bleibt das Thema Vernetzung eine große Herausforderung. Wir müssen es schaffen, unsere meist mittelständischen Betriebe, die ebenfalls oft knappe personelle Ressourcen haben, richtig abzuholen und ihnen die Informationen und Angebote so weiterzureichen, dass im Idealfall ein Netzwerk aktiver Partner entsteht. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Akquise erster Leitbetriebe nur im Vier-Augen-Gespräch funktioniert.

&nbsp;

<strong>Wie unterstützt die TMN die Destinationsebene konkret, um diese Vernetzung zu fördern? </strong>

<strong>Zumbrock</strong>: Um Menschen in ein Netzwerk zu holen, muss man ihnen zeigen, was sie davon haben. Das wiederum funktioniert am besten über das Zeigen von Beispielen, also von Ideen, die an anderer Stelle schon erfolgreich umgesetzt worden sind. Im Alltag fehlt den meisten Betrieben die Zeit, Ideen selbst zu entwickeln. Diesen Wissenstransfer übernehmen wir als TMN mit verschiedenen Instrumenten. Beispielsweise stellen wir den Tourismusbetrieben einen <a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/07/TMN_Klimawandel-anpacken_Anpassungskompass-fuer-Klimaanpassung-im-Tourismus.pdf"><strong>„Anpassungskompass“</strong> </a><strong> </strong>als Navigationshilfe im Prozess der Klimaanpassung bereit. Dieser Leitfaden ist in drei Kapitel gegliedert, die wir die drei „V“ der Klimafolgenanpassung im Tourismus nennen: „Vorsorge treffen“, „Verantwortung übernehmen“ und „Vernetzung optimieren“. Bei diesen übergeordneten Themenfeldern sollten Verantwortliche ansetzen. Der Anpassungskompass hilft Destinationen und Betrieben konkret bei der Standortbestimmung auf dem Weg zu passenden Maßnahmen und bietet hilfreiche Werkzeuge, die im TMN-Projekt „Klimawandel anpacken“ entwickelt wurden.

&nbsp;

<strong>Welche Werkzeuge sind das genau?</strong>

<strong>Zumbrock</strong>: Wir haben auf unserem Tourismusnetzwerk eine <strong><a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/inhalte/klimawandel-nachhaltigkeit/klimawandel-und-tourismus/ergebnisse-klimawandel-anpacken/">kostenlose Plattform</a> </strong>mit insgesamt zwölf Werkzeugen, die jederzeit abrufbar sind. Zum Download bereit steht beispielsweise das „Management Summary“ mit den wichtigsten Projektergebnissen auf einen Blick. Dann gibt es eine Ideenbörse mit vielen Best Practices, die anregen, das ein oder andere auch bei sich auszuprobieren. Wir haben einen „Klima-Check“ zur Überprüfung der touristischen Infrastruktur. Und um einen Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten zu geben, stellen wir auch ein „Förderradar“ bereit. Hier ist also wirklich für jede touristische Arbeitsebene etwas dabei.

&nbsp;

<strong>Die Lüneburger Heide kann in Kürze hoffentlich ein Förderprojekt umsetzen, das aus den TMN-Klimaanpassungs-Initiativen hervorgegangen ist. Wie genau ist das gelungen und was ist die Zielsetzung?  </strong>

[caption id="attachment_26299" align="alignleft" width="200"]<img class="wp-image-26299 size-medium" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/urban-gardening-810952_1280-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /> Auch ein Hochbeet ist ein erster Schritt in Richtung Nachhaltigkeit[/caption]

<strong>Von dem Bruch: </strong>Zuerst haben wir die verschiedenen Protagonisten auf unserer Ebene zusammen gebracht und in jedem unserer fünf Landkreise einen Workshop  veranstaltet. Dabei haben wir erstmal für uns definiert, was wir in der Heide unter Nachhaltigkeit verstehen und Ideen eingesammelt, was wir für Maßnahmen umsetzen könnten, um gemeinsam besser zu werden. Ein Ergebnis dieses Prozesses: Die handelnden Akteure sehen jetzt, dass es gar nicht so schwer ist, erste Dinge umzusetzen. Und vor allem: Es tut nicht weh! Wir erfinden auch das Rad nicht neu, sondern nutzen auch Ideen und Best Practices  von Kollegen. Dafür übernehmen andere Regionen wiederum Ideen von uns.
Ganz konkret  sollen jetzt zum Beispiel mehrere Gastgeber Hochbeete zur teilweisen Selbstversorgung angelegt. Das sind kleine, regional aber wichtige Schritte, um zum einen endlich anzufangen, zum anderen aber auch, um dieser weitverbreiteten Es-ist-eh-alles-zu-spät-Mentalität etwas entgegenzusetzen. Die vielen Drohszenarien lähmen viele zunehmend. Wir als DMO sind der Motor, der den Prozess lokal moderiert, die Akteure miteinander vernetzt und im ersten Schritt in Vier-Augengesprächen auch Betriebe als Zugpferde ins Boot holt.  <strong> </strong>

<strong> </strong><strong> </strong>

<strong>Was genau soll am Ende der 12-monatigen Förderperiode entstanden sein?</strong>

<strong> </strong><strong>Von dem Bruch:</strong> Sobald der Förderbescheid bewilligt ist, werden wir das Projekt ausschreiben und uns externe Unterstützung dazuholen. Wir werden dann zeitnah ein Netzwerk schaffen, das gezielt jene Betriebe zusammenbringt, die tatsächlich schnell in die Umsetzung gehen können – und wollen. Die umgesetzten Ideen werden anschließend kompakt aufbereitet und allen Akteuren der Lüneburger Heide zur Verfügung gestellt, um so hoffentlich weitere Betriebe zu inspirieren, Dinge umzusetzen bzw. für sich zu adaptieren. Dabei müssen wir immer im Blick behalten: Die Dinge müssen ohne große Hürden für viele sofort umsetzbar sein. Wir wollen ins Rollen kommen – nicht mit teuren High-end-Projekten abschrecken.

&nbsp;

[caption id="attachment_25918" align="alignright" width="300"]<img class="wp-image-25918 size-medium" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/08/Sommerferien-Nordsee-2024_Copyright-Moritz-Kaufmann-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /> Sind Strandkörbe in heißen Sommern noch zeitgemäß?[/caption]

<strong>Welche spezifischen Aufgaben und Umsetzungsmöglichkeiten sehen Sie auf den verschiedenen Ebenen des Tourismus in Niedersachsen?</strong>

<strong>Zumbrock:</strong> Wir stehen noch ganz am Anfang eines sehr großen Transformationsprozess. Und viele tun sich schwer damit, die sich verändernden Bedürfnisse in ihrem Bereich zu erkennen. Ein Beispiel: Überall an der Küste stehen Strandkörbe. Sie sind der traditionelle Windschutz, kommen aber aus einer Zeit, als es an der Küste auch im Sommer oft recht rau war. Jetzt werden die Sommer aber immer heißer. An einem heißen Sommertag wäre ein Sonnenschirm mancherorts inzwischen besser geeignet, weil darin die Luft nicht so steht. Doch natürlich muss nicht nur lokal ein Umdenken erfolgen. Wir als TMN sind daher immer auch im Gespräch mit Verbänden wie dem Dehoga, den IHKs und natürlich der Politik. Wir müssen es schaffen, Themen und Handelnde übergreifend miteinander zu vernetzen.

<strong>
Können Sie einen Bereich nennen, wo Sie als TMN hier sensibilisieren?</strong>

<strong>Zumbrock:</strong> Nehmen wir allein das Thema Mobilität, essenzieller Bestandteil jeden Reiseerlebnisses. Das ist so komplex, dass eine Destination allein echte Veränderungen nicht herbeiführen kann. Hier braucht es Impulse und Zusammenarbeit an ganz anderer Stelle, um beispielsweise neue, intermodale Mobilitätskonzepte zu etablieren, eine Ladeinfrastruktur für E-Autos aufzubauen oder den ländlichen Raum inklusive unserer Inseln besser ohne Auto erreichbar zu machen. Maßgeblich sind hier das Wirtschafts-, das Verkehrs- und das Umweltministerium. Diese denken bei ihrer Arbeit aber von Haus aus nicht primär touristisch. Genau hier bringen wir uns ein! Während wir also die DMO-Ebene konkret mit Analysen, Ideen und Werkzeugen unterstützen, setzen wir gleichzeitig Impulse in viele weitere Richtungen.

&nbsp;

[caption id="attachment_20081" align="alignleft" width="300"]<img class="wp-image-20081 size-medium" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/11/Lueneburger-Heide-GmbH_Gewinnerbild-PR-Bild-Award-2022-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /> Nachhaltigkeit heißt die Natur schützen[/caption]

<strong>Wie kann nachhaltiger Tourismus zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Lüneburger Heide beitragen?</strong>

<strong>von dem Bruch:</strong> Leider ist es so, dass es um das Image nachhaltiger Produkte branchenübergreifend auf Kundenseite nicht so gutsteht, wie es wünschenswert wäre. Da schwingt immer etwas von Verzicht mit. Deshalb hat der wirtschaftliche Erfolg eines nachhaltigen Tourismus sehr viel damit zu tun, wer in eine Region kommt. Wir in der Lüneburger Heide haben zum Beispiel kaum Probleme mit Reisenden, die irgendwo Müll in der Natur hinterlassen. Unsere Gäste halten sich in der Regel auch daran, wenn auf einem Schild steht, dass man hier oder da aus Naturschutzgründen nicht wandern darf. Und sie begreifen das nicht als Verzicht. Im Gegenteil: Unsere Gäste sind in der Regel auch in ihrem Alltag zuhause nachhaltig. Das ist für uns ein riesengroßer Vorteil. Im Marketing sprechen wir nur noch gezielt Menschen an, die unsere Werte teilen. Und seit wir das strategisch so klar umsetzen, haben wir Rekordzahlen.

&nbsp;

<strong>Können Sie ein paar Beispiele nennen, die in der Lüneburger Heide bereits umgesetzt wurden und Vorbildcharakter entwickeln?</strong>

<strong>Von dem Bruch:</strong> Unser Paradebeispiel ist der „Heide-Shuttle“, ein Touristenbus, der vom 15. Juli bis 15. Oktober auf fünf Ringen durch die Heide fährt. Die Fahrt ist kostenlos, Fahrräder können auch mitgenommen werden und wir sehen, dass wir damit rund 30.000 Autofahrten in diesem Zeitraum vermeiden. Obwohl 90 Prozent unserer Gäste mit dem eigenen PKW anreisen, schaffen wir es also, dass ein Teil davon während des Aufenthalts bei uns auf den Bus umsteigt. Perspektivisch beobachten wir hier auch sehr genau, wann autonome E-Busse solche Verkehre leisten könnten. Dann würde es auch ökonomisch interessant.
Dann haben wir ein Netzwerk von Heidemanufakturen geschaffen, kleine Betriebe, oft von jungen Zugezogenen aus dem Hamburger Raum, die von Gin über Heilpflanzen bis zu Duftprodukten viel Kreatives anbieten. Alles regional und nachhaltig produziert. Wir sorgen hier zum einen für Sichtbarkeit, planen aber genau wie bei unseren vielen Imkern auch ein digitales Shop-System beim Onlinevertrieb.

&nbsp;

[caption id="attachment_23671" align="alignright" width="300"]<img class="wp-image-23671 size-medium" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/01/Andreas-Burmann-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /> Mobilität als zukünftiges Schlüsselthema beim nachhaltigen Tourismus[/caption]

<strong>Welche neuen Trends oder Technologien sehen Sie als besonders vielversprechend für die Zukunft eines nachhaltigen Tourismus? </strong>

<strong>Zumbrock:</strong> Die Nachhaltigkeit ist ein Bereich, der in Zukunft besonders stark von der Digitalisierung profitieren kann. Wie nie zuvor kommen wir flächendeckend immer mehr in die Lage, Informationen zu verteilen und wichtigen Themen Reichweite zu geben. Wo gibt es nachhaltige Reiseangebote, zertifizierte Betriebe oder kostenlosen ÖPNV? Das alles bekommt der Gast heute schon auf sein Handy. Und durch immer bessere Personalisierung, die Möglichkeiten aufkommender KI-Tools und -analysen werden Menschen in Zukunft immer konkreter mit dem versorgt werden, was sie wirklich interessiert. Wenn wir es jetzt richtig machen, versetzen wir die Menschen immer besser in die Lage, nachhaltige Entscheidungen treffen können.
Voraussetzung für eine nachhaltige Tourismusentwicklung ist aber immer auch, dass die Menschen vor Ort mitziehen. Das Thema Tourismusakzeptanz muss also immer mit im Blick sein. Ein weiteres Schlüsselthema ist die Mobilität in allen ihren Facetten: Ladeinfrastruktur, Förderungen, ÖPNV, Vernetzung verschiedener Verkehrsträger, Parkraummanagement, On-demand-Shuttle usw.. Wir als TMN wollen in dieses Thema stärker reingehen, mitgestalten und vernetzen. Hierzu bauen wir gerade auch eine neue Abteilung auf. Auch bei diesem großen Thema gilt: <strong>Anfangen!</strong>

&nbsp;

&nbsp;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeit-Icon-334x240.png" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="Nachhaltigkeitssymbol Hände tragen Welt" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeit-Icon-334x240.png 334w, https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeit-Icon-350x250.png 350w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p>&nbsp;

<strong>Wir haben uns unterhalten mit Meike Zumbrock, Geschäftsführerin der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH und Ulrich von dem Bruch, Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH, über Nachhaltigkeit im Niedersachsentourismus, ein neues Förderprojekt zur Anpassung an den Klimawandel in der Lüneburger Heide und was Nachhaltigkeit mit den „richtigen“ Gästen zu tun hat.</strong>

<strong> </strong>

<strong><img class=" wp-image-26315 alignleft" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/DSC00876-1-300x300.png" alt="" width="294" height="294" />Was bedeutet Nachhaltigkeit im Tourismus und für die Tourismusbranche in Niedersachsen? </strong>

<strong>Zumbrock</strong>: Nachhaltigkeit steht für uns in Niedersachsen für Zukunftssicherheit und Resilienz. Entsprechend müssen wir den Tourismus so nachhaltig wie möglich gestalten. Im Zuge unseres großen Klimaanpassungs-Projekts haben wir dann in der Praxis gesehen, wo die Betriebe in den Destinationen wirklich stehen – und wie viel Arbeit noch vor uns liegt.
Wir waren das erste Bundesland, das sich beginnend vor drei Jahren so intensiv und im Detail mit den Folgen des Klimawandels für die einzelnen Regionen auseinandergesetzt hat. Aber wir als Landesorganisation können nur den Anstoß geben, alle an einen Tisch bringen und die Akteure miteinander vernetzen. Die eigentliche Umsetzung der Maßnahmen und von innovativen Ideen erfolgt dann in der Destination bzw. in den Betrieben.

&nbsp;

<strong>Was sind in der Lüneburger Heide mit Blick auf den Klimawandel die größten Herausforderungen? <img class="wp-image-26298 alignright" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/ulrich-von-dem-bruch-lueneburger-heide-gmbh-240827-1-282x300.png" alt="" width="302" height="322" /></strong>

<strong>Von dem Bruch:</strong> Als erstes bin ich dankbar, dass die TMN als Landesebene das Thema der Klimafolgen für den Tourismus und die damit verbundenen Anpassungsstrategien angegangen ist. Denn solche Großprojekte können wir als DMO allein nicht stemmen. Eine Herausforderung ist sicherlich, dass das Thema Nachhaltigkeit – und erst recht das Ausarbeiten von Anpassungsstrategien als Reaktion auf den Klimawandel – bisher nicht zu unseren Kernaufgaben gehört. Das kommt jetzt als Add-on dazu. Entsprechend müssen wir uns überlegen, wie wir das ressourcen-technisch und vor allem finanziell stemmen können. Es gibt beispielsweise noch viel zu wenig Förderprogramme, die zu den neuen Aufgaben passen, die vor uns liegen.
Doch Geld allein löst noch keine Probleme. Ich brauche auch noch gute Leute – oder muss sie erst ausbilden bzw. schulen lassen. Nicht zuletzt bleibt das Thema Vernetzung eine große Herausforderung. Wir müssen es schaffen, unsere meist mittelständischen Betriebe, die ebenfalls oft knappe personelle Ressourcen haben, richtig abzuholen und ihnen die Informationen und Angebote so weiterzureichen, dass im Idealfall ein Netzwerk aktiver Partner entsteht. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Akquise erster Leitbetriebe nur im Vier-Augen-Gespräch funktioniert.

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<strong>Wie unterstützt die TMN die Destinationsebene konkret, um diese Vernetzung zu fördern? </strong>

<strong>Zumbrock</strong>: Um Menschen in ein Netzwerk zu holen, muss man ihnen zeigen, was sie davon haben. Das wiederum funktioniert am besten über das Zeigen von Beispielen, also von Ideen, die an anderer Stelle schon erfolgreich umgesetzt worden sind. Im Alltag fehlt den meisten Betrieben die Zeit, Ideen selbst zu entwickeln. Diesen Wissenstransfer übernehmen wir als TMN mit verschiedenen Instrumenten. Beispielsweise stellen wir den Tourismusbetrieben einen <a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/07/TMN_Klimawandel-anpacken_Anpassungskompass-fuer-Klimaanpassung-im-Tourismus.pdf"><strong>„Anpassungskompass“</strong> </a><strong> </strong>als Navigationshilfe im Prozess der Klimaanpassung bereit. Dieser Leitfaden ist in drei Kapitel gegliedert, die wir die drei „V“ der Klimafolgenanpassung im Tourismus nennen: „Vorsorge treffen“, „Verantwortung übernehmen“ und „Vernetzung optimieren“. Bei diesen übergeordneten Themenfeldern sollten Verantwortliche ansetzen. Der Anpassungskompass hilft Destinationen und Betrieben konkret bei der Standortbestimmung auf dem Weg zu passenden Maßnahmen und bietet hilfreiche Werkzeuge, die im TMN-Projekt „Klimawandel anpacken“ entwickelt wurden.

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<strong>Welche Werkzeuge sind das genau?</strong>

<strong>Zumbrock</strong>: Wir haben auf unserem Tourismusnetzwerk eine <strong><a href="https://nds.tourismusnetzwerk.info/inhalte/klimawandel-nachhaltigkeit/klimawandel-und-tourismus/ergebnisse-klimawandel-anpacken/">kostenlose Plattform</a> </strong>mit insgesamt zwölf Werkzeugen, die jederzeit abrufbar sind. Zum Download bereit steht beispielsweise das „Management Summary“ mit den wichtigsten Projektergebnissen auf einen Blick. Dann gibt es eine Ideenbörse mit vielen Best Practices, die anregen, das ein oder andere auch bei sich auszuprobieren. Wir haben einen „Klima-Check“ zur Überprüfung der touristischen Infrastruktur. Und um einen Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten zu geben, stellen wir auch ein „Förderradar“ bereit. Hier ist also wirklich für jede touristische Arbeitsebene etwas dabei.

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<strong>Die Lüneburger Heide kann in Kürze hoffentlich ein Förderprojekt umsetzen, das aus den TMN-Klimaanpassungs-Initiativen hervorgegangen ist. Wie genau ist das gelungen und was ist die Zielsetzung?  </strong>

[caption id="attachment_26299" align="alignleft" width="200"]<img class="wp-image-26299 size-medium" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/09/urban-gardening-810952_1280-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /> Auch ein Hochbeet ist ein erster Schritt in Richtung Nachhaltigkeit[/caption]

<strong>Von dem Bruch: </strong>Zuerst haben wir die verschiedenen Protagonisten auf unserer Ebene zusammen gebracht und in jedem unserer fünf Landkreise einen Workshop  veranstaltet. Dabei haben wir erstmal für uns definiert, was wir in der Heide unter Nachhaltigkeit verstehen und Ideen eingesammelt, was wir für Maßnahmen umsetzen könnten, um gemeinsam besser zu werden. Ein Ergebnis dieses Prozesses: Die handelnden Akteure sehen jetzt, dass es gar nicht so schwer ist, erste Dinge umzusetzen. Und vor allem: Es tut nicht weh! Wir erfinden auch das Rad nicht neu, sondern nutzen auch Ideen und Best Practices  von Kollegen. Dafür übernehmen andere Regionen wiederum Ideen von uns.
Ganz konkret  sollen jetzt zum Beispiel mehrere Gastgeber Hochbeete zur teilweisen Selbstversorgung angelegt. Das sind kleine, regional aber wichtige Schritte, um zum einen endlich anzufangen, zum anderen aber auch, um dieser weitverbreiteten Es-ist-eh-alles-zu-spät-Mentalität etwas entgegenzusetzen. Die vielen Drohszenarien lähmen viele zunehmend. Wir als DMO sind der Motor, der den Prozess lokal moderiert, die Akteure miteinander vernetzt und im ersten Schritt in Vier-Augengesprächen auch Betriebe als Zugpferde ins Boot holt.  <strong> </strong>

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<strong>Was genau soll am Ende der 12-monatigen Förderperiode entstanden sein?</strong>

<strong> </strong><strong>Von dem Bruch:</strong> Sobald der Förderbescheid bewilligt ist, werden wir das Projekt ausschreiben und uns externe Unterstützung dazuholen. Wir werden dann zeitnah ein Netzwerk schaffen, das gezielt jene Betriebe zusammenbringt, die tatsächlich schnell in die Umsetzung gehen können – und wollen. Die umgesetzten Ideen werden anschließend kompakt aufbereitet und allen Akteuren der Lüneburger Heide zur Verfügung gestellt, um so hoffentlich weitere Betriebe zu inspirieren, Dinge umzusetzen bzw. für sich zu adaptieren. Dabei müssen wir immer im Blick behalten: Die Dinge müssen ohne große Hürden für viele sofort umsetzbar sein. Wir wollen ins Rollen kommen – nicht mit teuren High-end-Projekten abschrecken.

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[caption id="attachment_25918" align="alignright" width="300"]<img class="wp-image-25918 size-medium" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/08/Sommerferien-Nordsee-2024_Copyright-Moritz-Kaufmann-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /> Sind Strandkörbe in heißen Sommern noch zeitgemäß?[/caption]

<strong>Welche spezifischen Aufgaben und Umsetzungsmöglichkeiten sehen Sie auf den verschiedenen Ebenen des Tourismus in Niedersachsen?</strong>

<strong>Zumbrock:</strong> Wir stehen noch ganz am Anfang eines sehr großen Transformationsprozess. Und viele tun sich schwer damit, die sich verändernden Bedürfnisse in ihrem Bereich zu erkennen. Ein Beispiel: Überall an der Küste stehen Strandkörbe. Sie sind der traditionelle Windschutz, kommen aber aus einer Zeit, als es an der Küste auch im Sommer oft recht rau war. Jetzt werden die Sommer aber immer heißer. An einem heißen Sommertag wäre ein Sonnenschirm mancherorts inzwischen besser geeignet, weil darin die Luft nicht so steht. Doch natürlich muss nicht nur lokal ein Umdenken erfolgen. Wir als TMN sind daher immer auch im Gespräch mit Verbänden wie dem Dehoga, den IHKs und natürlich der Politik. Wir müssen es schaffen, Themen und Handelnde übergreifend miteinander zu vernetzen.

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Können Sie einen Bereich nennen, wo Sie als TMN hier sensibilisieren?</strong>

<strong>Zumbrock:</strong> Nehmen wir allein das Thema Mobilität, essenzieller Bestandteil jeden Reiseerlebnisses. Das ist so komplex, dass eine Destination allein echte Veränderungen nicht herbeiführen kann. Hier braucht es Impulse und Zusammenarbeit an ganz anderer Stelle, um beispielsweise neue, intermodale Mobilitätskonzepte zu etablieren, eine Ladeinfrastruktur für E-Autos aufzubauen oder den ländlichen Raum inklusive unserer Inseln besser ohne Auto erreichbar zu machen. Maßgeblich sind hier das Wirtschafts-, das Verkehrs- und das Umweltministerium. Diese denken bei ihrer Arbeit aber von Haus aus nicht primär touristisch. Genau hier bringen wir uns ein! Während wir also die DMO-Ebene konkret mit Analysen, Ideen und Werkzeugen unterstützen, setzen wir gleichzeitig Impulse in viele weitere Richtungen.

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[caption id="attachment_20081" align="alignleft" width="300"]<img class="wp-image-20081 size-medium" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2022/11/Lueneburger-Heide-GmbH_Gewinnerbild-PR-Bild-Award-2022-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /> Nachhaltigkeit heißt die Natur schützen[/caption]

<strong>Wie kann nachhaltiger Tourismus zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Lüneburger Heide beitragen?</strong>

<strong>von dem Bruch:</strong> Leider ist es so, dass es um das Image nachhaltiger Produkte branchenübergreifend auf Kundenseite nicht so gutsteht, wie es wünschenswert wäre. Da schwingt immer etwas von Verzicht mit. Deshalb hat der wirtschaftliche Erfolg eines nachhaltigen Tourismus sehr viel damit zu tun, wer in eine Region kommt. Wir in der Lüneburger Heide haben zum Beispiel kaum Probleme mit Reisenden, die irgendwo Müll in der Natur hinterlassen. Unsere Gäste halten sich in der Regel auch daran, wenn auf einem Schild steht, dass man hier oder da aus Naturschutzgründen nicht wandern darf. Und sie begreifen das nicht als Verzicht. Im Gegenteil: Unsere Gäste sind in der Regel auch in ihrem Alltag zuhause nachhaltig. Das ist für uns ein riesengroßer Vorteil. Im Marketing sprechen wir nur noch gezielt Menschen an, die unsere Werte teilen. Und seit wir das strategisch so klar umsetzen, haben wir Rekordzahlen.

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<strong>Können Sie ein paar Beispiele nennen, die in der Lüneburger Heide bereits umgesetzt wurden und Vorbildcharakter entwickeln?</strong>

<strong>Von dem Bruch:</strong> Unser Paradebeispiel ist der „Heide-Shuttle“, ein Touristenbus, der vom 15. Juli bis 15. Oktober auf fünf Ringen durch die Heide fährt. Die Fahrt ist kostenlos, Fahrräder können auch mitgenommen werden und wir sehen, dass wir damit rund 30.000 Autofahrten in diesem Zeitraum vermeiden. Obwohl 90 Prozent unserer Gäste mit dem eigenen PKW anreisen, schaffen wir es also, dass ein Teil davon während des Aufenthalts bei uns auf den Bus umsteigt. Perspektivisch beobachten wir hier auch sehr genau, wann autonome E-Busse solche Verkehre leisten könnten. Dann würde es auch ökonomisch interessant.
Dann haben wir ein Netzwerk von Heidemanufakturen geschaffen, kleine Betriebe, oft von jungen Zugezogenen aus dem Hamburger Raum, die von Gin über Heilpflanzen bis zu Duftprodukten viel Kreatives anbieten. Alles regional und nachhaltig produziert. Wir sorgen hier zum einen für Sichtbarkeit, planen aber genau wie bei unseren vielen Imkern auch ein digitales Shop-System beim Onlinevertrieb.

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[caption id="attachment_23671" align="alignright" width="300"]<img class="wp-image-23671 size-medium" src="https://nds.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2024/01/Andreas-Burmann-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /> Mobilität als zukünftiges Schlüsselthema beim nachhaltigen Tourismus[/caption]

<strong>Welche neuen Trends oder Technologien sehen Sie als besonders vielversprechend für die Zukunft eines nachhaltigen Tourismus? </strong>

<strong>Zumbrock:</strong> Die Nachhaltigkeit ist ein Bereich, der in Zukunft besonders stark von der Digitalisierung profitieren kann. Wie nie zuvor kommen wir flächendeckend immer mehr in die Lage, Informationen zu verteilen und wichtigen Themen Reichweite zu geben. Wo gibt es nachhaltige Reiseangebote, zertifizierte Betriebe oder kostenlosen ÖPNV? Das alles bekommt der Gast heute schon auf sein Handy. Und durch immer bessere Personalisierung, die Möglichkeiten aufkommender KI-Tools und -analysen werden Menschen in Zukunft immer konkreter mit dem versorgt werden, was sie wirklich interessiert. Wenn wir es jetzt richtig machen, versetzen wir die Menschen immer besser in die Lage, nachhaltige Entscheidungen treffen können.
Voraussetzung für eine nachhaltige Tourismusentwicklung ist aber immer auch, dass die Menschen vor Ort mitziehen. Das Thema Tourismusakzeptanz muss also immer mit im Blick sein. Ein weiteres Schlüsselthema ist die Mobilität in allen ihren Facetten: Ladeinfrastruktur, Förderungen, ÖPNV, Vernetzung verschiedener Verkehrsträger, Parkraummanagement, On-demand-Shuttle usw.. Wir als TMN wollen in dieses Thema stärker reingehen, mitgestalten und vernetzen. Hierzu bauen wir gerade auch eine neue Abteilung auf. Auch bei diesem großen Thema gilt: <strong>Anfangen!</strong>

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