3. DIE LETZTE MEILE VEREINFACHEN
Ob Shuttle, Taxi, Abholservice, Mietwagen oder regionale Mitfahrangebote – entscheidend ist, dass Gäste diese Optionen kennen und wissen, wie sie funktionieren. Auch Gepäckservices, etwa per DB,DHL oder als hauseigenes Angebot, erleichtern die Anreise und machen nachhaltige Mobilität spürbar komfortabler.
4. KOOPERATION UND INFORMATION
Kooperationen mit Verkehrsverbünden, Fahrradverleihern, Shuttle-Services oder Gepäcktransporten senken Barrieren. Viele niedersächsische Regionen verfügen bereits über Gästekarten mit Mobilitätsleistungen – Gastgeber sollten diese aktiv bewerben und in ihre Kommunikation integrieren. Zur Information im Vorwege
der Reise (zum Beispiel auf der eigenen Website), aber auch vor Ort. Zum Beispiel könnte ein Bildschirm in der Hotellobby die Abfahrtzeiten des nächsten Busses oder die Verfügbarkeit von Carsharing-Angeboten anzeigen. Informieren Sie an der Rezeption über Freizeitangebote, welche ohne Auto erreichbar sind, über Möglichkeiten ein Fahrrad auszuleihen oder über Apps zur Routenplanung. Eine entsprechende Schulung der Mitarbeitenden vermittelt das notwendige Wissen und verbessert die Service-Qualität am Empfang.
5. GESCHICHTEN ERZÄHLEN UND VORTEILE ZEIGEN
Authentische Beispiele überzeugen mehr als Regeln. Wenn Gastgeber zeigen, wie entspannt eine Anreise per Bahn oder Rad sein kann, wie Natur schon unterwegs erlebt werden kann oder wie gut vernetzt die Region ist, entsteht Inspiration. So wird nachhaltige Mobilität Teil der eigenen Markenidentität und zum echten Mehrwert für die Gäste.