ⓘUrheber: TMN/Francesco CarovillanoKochel am See, Worpswede, Tecklenburg, Fischen im Allgäu und Putgarten wollen an die Erfolge von Bad Hindelang und Schiltach anknüpfen. Die Orte vertreten Deutschland beim internationalen Wettbewerb „Best Tourism Villages by UN Tourism“ und zeigen die Vielfalt ländlicher Tourismusdestinationen zwischen Alpen und Ostsee.
Nach den erfolgreichen deutschen Teilnahmen im vergangenen Jahr geht der internationale Wettbewerb „Best Tourism Villages by UN Tourism“ in die nächste Runde. Mit Kochel am See, Worpswede, Tecklenburg, Fischen im Allgäu und Putgarten bewerben sich in diesem Jahr fünf Orte aus Deutschland um die renommierte Auszeichnung der Welttourismusorganisation UN Tourism. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat die Bewerbungen offiziell eingereicht. Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes hat den Bewerbungsprozess fachlich begleitet. Mit seiner Unterstützung haben die fünf Orte ihre Bewerbungsunterlagen in den vergangenen Monaten erarbeitet.
Die Bewerberorte 2026 stehen für die Vielfalt ländlicher Tourismusdestinationen in Deutschland. Kochel am See repräsentiert den alpinen Tourismusraum am Rand der Bayerischen Alpen, Worpswede die norddeutsche Kulturlandschaft des Teufelsmoors. Tecklenburg verbindet historische Stadtkultur mit der Mittelgebirgslandschaft des Teutoburger Waldes, während Fischen im Allgäu für den alpinen Natur- und Erholungstourismus im Oberallgäu steht. Putgarten auf Rügen repräsentiert den Küstentourismus an der Ostsee mit den Landschaften rund um Kap Arkona.
„Die Bewerbungen zeigen, wie vielfältig, qualitätsorientiert und nachhaltig sich touristische Entwicklung in ländlichen Regionen Deutschlands gestaltet. Die Orte stehen für Destinationen, die ihre natürlichen und kulturellen Ressourcen erfolgreich mit einer zukunftsorientierten Tourismusentwicklung verbinden“, sagt Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack, Leiter des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes.
Der Wettbewerb zeichnet Dörfer und kleinere Gemeinden aus, die sich durch nachhaltige Entwicklung, den Erhalt kultureller Identität, soziale Integration sowie eine erfolgreiche touristische Positionierung hervorheben. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Orte mit ländlichem Charakter und einer Einwohnerzahl von maximal 15.000 Menschen.
Deutschland konnte bei der ersten Teilnahme am Wettbewerb im vergangenen Jahr beachtliche Erfolge erzielen. Die Orte Bad Hindelang und Schiltach wurden von UN Tourism als Best Tourism Villages ausgezeichnet. Meisenheim wurde in das internationale „Upgrade Programme“ aufgenommen, das Orte mit besonderem Entwicklungspotenzial unterstützt.
Seit dem Start des Programms im Jahr 2021 haben sich mehr als 800 Dörfer aus über 100 Ländern am Wettbewerb beteiligt. Die ausgezeichneten Orte werden Teil eines weltweiten Netzwerks, das den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit für nachhaltigen Tourismus fördert.
Mit der Bekanntgabe der diesjährigen Gewinner wird im vierten Quartal 2026 gerechnet.
Weitere Informationen über Best Tourism Villages by UN Tourism und die weltweiten Preisträger dieses Jahres erfahren Sie bei UN Tourism:
https://tourism-villages.unwto.org
https://www.untourism.int/news
sowie auf der Info-Seite:
https://kompetenzzentrum-tourismus.de/untourism
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack
Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes
Tel.: 05341 875 53400
E-Mail: h-d.quack@kompetenzzentrum-tourismus.de