Inhalt anspringen
Skip NavigationMenü

Was ist der Niedersachsen Hub?

Auf dieser Seite haben wir weiterführende Informationen zum Niedersachsen Hub gebündelt. Sie finden hier unter anderem den Image- und Erklärfilm über den Niedersachsen Hub, Erläuterungen über die Ziele und Funktionsweise des Hubs sowie Ausführungen zu den Kooperationen mit der DZT und ODTA aufgeführt.

Nutzen Sie die Infobroschüre als praxisnahen Leitfaden für den Einstieg und die Arbeit mit dem Niedersachsen Hub. Für sich und Ihre Partner vor Ort. Wenn Sie die Broschüre bestellen möchten, wenden Sie sich mit der entsprechenden Mengenangabe und Lieferadresse an das Digitalteam.

Die Broschüre zum Download finden Sie hier:

Digitale Daten. Neue Möglichkeiten. (3.7 MiB)

Imagefilm:

Der Imagefilm beantwortet grundlegende Fragen dazu, was der Niedersachsen Hub ist, warum es ihn gibt und welche Relevanz er für Touristiker hat.

Erklärfilm:

Der Erklärfilm geht auf praktische Fragen zu Funktion, Vorteilen, Nutzung, Dateneinpflege, Qualitätssicherung, Ausspielung und Teilnahme am Niedersachsen Hub ein.

Der Niedersachsen Hub ist die zentrale Content-Datenbank und Drehscheibe für touristische Daten in Niedersachsen, die eine einheitliche Datenqualität und Struktur schafft. Der Niedersachsen Hub schafft wertvolle Synergien, indem er allen Beteiligten den schnellen und unkomplizierten Zugang zu touristischen Daten aus Niedersachsen ermöglicht. Dabei ist das Prinzip „Open Data“ die Basis der Datenbank, denn nur offene Daten (mit entsprechenden Lizenzen) werden ausgespielt.

  1. Content für verschiedene Kanäle: Der Niedersachsen Hub stellt touristische Datensätze standardisiert und offen lizenziert für unterschiedlichste Anwendungen bereit.
  2. Einmal pflegen, vielfältig ausspielen: Durch die zentrale Speicherung müssen Daten nur einmalig eingepflegt und an nur einer Stelle aktualisiert werden. Durch Schnittstellen können auch bestehende Datenbanken genutzt werden.
  3. Mehr Reichweite und Sichtbarkeit: Durch die offene und strukturierte Aufbereitung können die Daten vielfältig genutzt werden.
  4. Verbesserung der Datenqualität: Einheitliche Qualitätskriterien und gemeinsame Datenstandards sorgen für optimale
    Nutzungsmöglichkeiten.
  5. Neue digitale Möglichkeiten: Durch Verknüpfung mit anderen Daten, z. B. Wetterinformationen oder Fahrplänen, können neue Services und Möglichkeiten der digitalen Gästeinformation geschaffen werden.

Der Niedersachsen Hub schafft eine offene Dateninfrastruktur sowie vereinzelte digitale Anwendungen, die auch im Kontext von Smart Destinations notwendig sind. Die digitale Ausstattungselemente (bspw. digitale Infoterminals in Tourist-Informationen) werden auf regionaler/lokaler Ebene umgesetzt.

Es geht darum, Daten so aufzubereiten, dass sie für sämtliche zukünftige Verwendungsmöglichkeiten vorbereitet sind, um ein höchstmögliches Nutzungs-potenzial zu erreichen. Wichtige Stichwörter hierbei: Offenheit, Einheitlichkeit und Qualität.

Offene Daten bedeutet, dass Daten frei zugänglich sind und von allen genutzt, verarbeitet und weitergegeben werden können. Für den Niedersachsen Hub spielen Creative-Commons-Lizenzen wie CC0, CC BY oder CC BY-SA eine zentrale Rolle, da sie die Sichtbarkeit, Reichweite und Datenqualität erhöhen. Zudem wurde ein gemeinsamer Datenstandard entwickelt, der touristische Daten in Niedersachsen einheitlich strukturieren soll und sich u. a. an schema.org sowie bundesweiten Standards orientiert. Für verschiedene Angebotstypen wurden Kategorien, Merkmale und Qualitätsanforderungen definiert, die über ein Ampel-System überprüfbar sind.

In erster Linie soll eine Erfassung der folgenden Angebote: Points of Interest (POI), Veranstaltungen, Unterkünfte, Gastronomie, Touren, Pauschalangebote, Artikel und Gebiete erfolgen. Weitere folgen in Abstimmung (z. B. Orte, Echtzeitdaten zur Erfassung von Besucherströmen, …).

Das Open Data & Knowledge Graph-Projekt wurde 2018 initiiert und 2023 veröffentlicht. Es stärkt die datenbasierte Infrastruktur des Deutschlandtourismus. Ziel ist es, touristische Inhalte standardisiert, interoperabel und offen nutzbar bereitzustellen. Der Knowledge Graph bündelt touristische Daten, vernetzt sie semantisch und stellt sie strukturiert für Partner, Plattformen und digitale Anwendungen bereit.

Die Daten werden im Rahmen von themenspezifische Kampagnen oder zum Auslandsmarketing eingesetzt.

Eine hilfreiche Orientierung bietet das von der DZT veröffentlichte Handbuch: „Open Data im Deutschlandtourismus – ein Wegweiser zur digitalen Destination“. Auf knapp 60 Seiten zeigt es leicht verständlich und übersichtlich die Zusammenhänge zwischen Open Data, Künstlicher Intelligenz und der Notwendigkeit eines einheitlichen Datenmanagements auf. Neben der Erklärung, was eigentlich ein Knowledge Graph ist und welche Vorteile aus einer Teilnahme am System resultieren, werden auch greifbare Praxisbeispiele deutlich.

Weitere Informationen unter: https://open-data-germany.org/

Die Open Data Tourism Alliance (ODTA) ist eine länderübergreifende Initiative zur Standardisierung touristischer Daten in Europa. Sie wurde 2021 gegründet und geht aus der früheren DACH-KG-Initiative hervor. Beteiligt sind unter anderem nationale und regionale Tourismusorganisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie weitere europäische Partner. Die organisatorische Koordination liegt bei der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. (DZT), unterstützt durch fachliche und wissenschaftliche Expertise. Ziel der ODTA ist es, touristische Informationen wie Unterkünfte, Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Touren oder gastronomische Angebote einheitlich, offen und maschinenlesbar bereitzustellen.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung gemeinsamer semantischer Datenmodelle auf Basis des international etablierten Standards schema.org. Diese Modelle sollen touristische Daten interoperabel machen, also system- und plattformübergreifend nutzbar. Dadurch werden touristische Inhalte besser auffindbar, effizienter austauschbar und für Anwendungen wie Suchmaschinen, KI- oder Voice-Systeme leichter verarbeitbar.

Zu den zentralen Aufgaben der ODTA gehören:

  • Erweiterung und Verbreitung einheitlicher, semantischer Datenmodelle (Domain Specifications) auf Basis von schema.org, damit Daten über Systeme und Plattformen hinweg interoperabel bleiben.
  • Förderung des Fachlichen Austauschs und technologischen Verständnisses zwischen Tourismusorganisationen bzgl. strukturierter Daten, semantischer Technologien, KI- und Voice-Anwendungen.
  • Bereitstellung von Tools und Dokumentationen (z. B. DS-Browser, Mapping-Tools, Github-Ressourcen) zur praktischen Nutzung der Standards.

Die operative Arbeit erfolgt vor allem in Arbeitsgruppen:

  • AG Use Cases & Datenqualität: Entwicklung praxisnaher Anwendungsszenarien, Best Cases und Qualitätsanforderungen (mit Beteiligung der TMN)
  • AG Koordination der Standardentwicklung: Weiterentwicklung, Priorisierung und Harmonisierung der touristischen Datenstandards und Domain Specifications
  • AG Kommunikation & Key Account: Öffentlichkeitsarbeit, Zielgruppenansprache, internationale Sichtbarkeit und Förderung der Nutzung der ODTA-Standards

Weitere Informationen unter https://odta.io/

DANIELA GIFFHORN

Digitalmanagerin

+49 (0) 511 / 270 488 -69
CONSTANTIN FOLTIN

Manager Daten und Digitalisierung

+49 (0) 511 / 270 488 -48
Teilen über: